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Thema: Kabel/Drahtdicke usw.

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Zitat Zitat von Modellbauer Beitrag anzeigen
    Gab's nicht mal eine Regel mit der man nach Voltstärke usw. die ideale Kabeldicke herausbekommen kann damit die "Elektrobauvorhaben" problem- und gefahrlos funktionieren?
    War da nicht auch irgendso ein Merkspruch dabei?
    Ich habe nur eine Tabelle im Tabellenbuch. Für Leitungen mit guter Kühlung, also einadrige Leitungen bei Verlegung in freier Luft. Bei Dauerlast und höchstens 30°C Umgebungstemperatur:

    Querschnitt in mm^2 -> Stromstärke in A
    0,1 -> 1
    0,5 -> 2,5
    0,75 -> 10
    1 -> 20
    1,5 -> 24
    2,5 -> 32
    4 -> 42

    Grüße
    Uwe

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Ich weis jetzt nicht aus welchem Tabellenbuch die Angaben meine Vorredners stammen, aber nach DIN57100 / VDE100 - Teil 523
    http://www.njumaen.de/t4tt/pdf/kabelquerschnitte.pdf
    darf ein 2,5mm², einadrige in Luft verlegte Leitung, mit 32 A belastet werden. und als Mehrardrige Mantelleitung mit 18 A was ja auch zu den 16 A Leitungsschutzschaltern passt.

    Nach der aktuellen DIN VDE 0298-4:2013-06
    https://library.e.abb.com/public/a6d...6_viewfile.pdf
    allerdings, ist die Verlegeart G (einzeln, frei in der Luft) erst ab 25mm² definiert.

    Sprich aktuell sind die Angabe nicht.
    Und somit für Neuinstallationen auch nicht mehr zulässig.

  3. #3
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Zitat Zitat von i_make_it Beitrag anzeigen
    Ich weis jetzt nicht aus welchem Tabellenbuch die Angaben meine Vorredners stammen, aber ...
    ... traue nie einem alten Tabellenbuch? Bild  
    Hier steht es wurde 1984 gedruckt, aber es fühlt sich an als wenn ich es erst gestern gekauft hätte! Bild  

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Zitat Zitat von weinuwe Beitrag anzeigen
    Querschnitt in mm^2 -> Stromstärke in A

    2,5 -> 32
    Zitat Zitat von i_make_it Beitrag anzeigen
    Ich weis jetzt nicht aus welchem Tabellenbuch die Angaben meine Vorredners stammen, aber nach DIN57100 / VDE100 - Teil 523
    http://www.njumaen.de/t4tt/pdf/kabelquerschnitte.pdf
    darf ein 2,5mm², einadrige in Luft verlegte Leitung, mit 32 A belastet werden ...
    Ich habe bisher nicht gewußt, dass ich schon sooo schlecht sehe ...
    Geändert von PICture (20.11.2016 um 06:26 Uhr)
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,
    Zitat Zitat von i_make_it Beitrag anzeigen
    Nach der aktuellen DIN VDE 0298-4:2013-06
    https://library.e.abb.com/public/a6d...6_viewfile.pdf
    allerdings, ist die Verlegeart G (einzeln, frei in der Luft) erst ab 25mm² definiert.

    Sprich aktuell sind die Angabe nicht.
    Und somit für Neuinstallationen auch nicht mehr zulässig.
    Die Belastbarkeit musste nach unten korrigiert werden!

    Früher hatte man fast nur sinusförmige Ströme, verzerrte Ströme gab es fast nur bei Netzteilen für elektronische Geräte.

    Heute sieht das etwas anders aus. Selbst ein Handy-Ladegerät hat heute ein Schaltnetzteil und bei einem Induktionsherd ist auch noch Leistung im Spiel. Auch eine Waschmaschine hat einen Inverter für den Motor.

    Alles in Allem hat man heute, trotz EMV-Vorschriften und PFC, mehr Oberwellen auf einer Leitung als früher und diese erwärmen den Leiter zusätzlich. Also musste der Querschnitt in den Tabellen erhöht, bzw. die Strombelastbarkeit gesenkt werden.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

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