Meinst du damit, in dem Raum darf nix elektrisches sein oder nur keine Kabel quer durch ?
Moin,
ich versuche grade einen 2-Achsigen Roboterarm zu entwerfen, der in einem EMV-Labor eingesetzt werden soll. D.h. es dürfen keine elektrischen Leitungen in dem Raum verlegt werden, aber außerhalb des Raumes ist alles erlaubt.
Hat jemand eine Idee wie man einen Sensor realisieren kann, der die Position des Meßkopfes am Ende des Arms anzeigt? Ich hatte an eine Prinzip ähnlich dem der Kugelmaus gedacht, wobei man mit Glasfaserkabeln das Licht an die geschlitzte Scheibe am Gelenk bringt. Ist aber immer noch recht kompliziert, vielleicht hat ja hier jemand eine bessere Idee?
Tanar
Meinst du damit, in dem Raum darf nix elektrisches sein oder nur keine Kabel quer durch ?
mfg robert
Wer glaubt zu wissen, muß wissen, er glaubt.
In EMV Labs werden normalerweise recht hohe Feldstärken bei unterschiedlichen Frequenzen erzeugt, um die Geräte darin auf ihre Störsicherheit hin zu testen, oder die Geräte werden auf ihre Abstrahlung hin untersucht. Dann sind weiter E-Geräte wieder schlecht, da sie die Messung verfälschen.
Ausser der optischen Messung fällt mir auch nichts ein, was nicht entweder gegrillt wird oder die Messung verfälscht.
Wolfgang
Aha, verstehe
Das mit den Lichtleitern hast du ja schon gesagt, wahrscheinlich auch das Beste, glaub ich
Andere Variante: Licht ohne Leiter. Eine Lampe/LED wird mit Prisma/Spiegel einmal winkelabhängig abgedeckt, einmal nicht. Aus der Helligk.-differenz könnt man den Winkel ableiten. *naserümpf*
Nach ein paar Flaschen Wein könnt man auch auf die Idee kommen, mittels Preßluft einen Ton zu erzeugen, dessen Freuenz man mit dem Winkel verstellt (Zugpfeife).
Tscha, vielleicht hören wir noch was besseres
mfg robert
Wer glaubt zu wissen, muß wissen, er glaubt.
Ein Pneumatikantrieb der eine mit einer Pfeife als Längensensor gekoppelt ist. Den Resonanzton der Pfeife quer durch den Raum zurück zur Steuerung übertragen. Das läßt sich auch gut mulitplexen wenn man die Pfeifenversorgung von außen steuert. Eine Refenzpfeife für die aktuelle Schallgeschwindigkeit noch.
Mir gefällt das sehr gut. Wozu brauchst Du da noch Wein?
Manfred
Egal, ist immer gut.Zitat von Manf
Da ist halt noch der von Doppler beschriebene Effekt. Ich weiß nicht, welche Bewegungen der Arm noch macht. Vielleicht wirklich noch ein nicht moduliertes Kompensations-Pfeiferl, das sich aber mitbewegt.
mfg robert
Wer glaubt zu wissen, muß wissen, er glaubt.
Im Zusammenhang mit Wein könnte man den Effekt auch leicht missverstehen ! )Zitat von PicNick
Wolfgang
Hi all,
wenn es ein bischen Pneumatik sein darf, gibt es zur Winkelmessung das Düse-Prallplatte-System. Ist zwar aus der messtechnischen Steinzeit, kommt aber ohne Strom aus.
Gruß Klaus
Eine verrückte Idee ist besser als keine
@Klaus: Kannst du einem ingenieurstechnischen Dödi wie mir kurz einen Tipp geben, was es mit "Düse-Prallplatte" auf sich hat ? (interesseshalber)
mfg robert
Wer glaubt zu wissen, muß wissen, er glaubt.
aus einer Düse strömt Luft gegen eine davor befindliche Platte (die Prallplatte). Es ist sicher vorstellbar, das die Luft besser ausströmen kann wenn der Abstand groß ist, bzw. geringer strömt bei geringerem Abstand. Die Änderungen des Strömens lassen sich durch Druckmessung erfassen. Das ist (vereinfacht ) das Prinzip Düse-Prallplatte.
RG
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