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Thema: PIC Programmer 2006

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Zitat Zitat von Rentner1 Beitrag anzeigen
    .. bevor ich Geld zum Fenster..........
    Du meinst die 5€, die Du für einen Arduino-Nano-Clone oder eine PiPico ausgeben müsstest.
    Mir ist dazu folgender Vergleich eingefallen:
    Es ist wie wenn man vor 20 Jahren ein Schnitzel ins Gefrierfach getan hat und jetzt endlich mal Zeit hat, es für den nächste Kochkurs zu verwenden um Kochen zu lernen. Das Menu dürfte dann eher ungenießbar sein.
    So alte Mikrocontroller lohnen sich nur noch für Firmen, die damit Ersatzgeräte mit viel Aufwand reparieren wollen. In der heutigen Zeit gibt es einfacheres, schnelleres und vor allen Dingen: besser dokumentiertes Material zu vernachlässigbaren Kosten.
    Deshalb kommt es ein wenig darauf an, was Du erreichen willst: Einfach nur mit historischen Bauteilen und Entwicklungsumgebungen spielen oder tatsächlich irgend ein Projekt umsetzten. Ich sage das jetzt mit 40 Jahren Programmier- und Mikrocontrollererfahrung.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ist der VM134 das Teil von Vellemann?

    https://www.velleman.eu/products/vie...369846&lang=de

    Braucht das Teil mehr, als die in der Beschreibung benannte "einfache Programmiersoftware PICprog2006™" ?
    Und geht dann nicht vielleicht auch die auf der Downloadseite herunterladbare 2009er-Version?

    Letzte Frage noch (Da steht was davon, dass es mit USB-Seriell-Wandler nix wird. Üblicherweise liegt dann die Einschränkung bei so alten Programmen in der Portauswahl (begrenzt auf 1..4)): Hast Du echt noch nicht Deine letzte UART mit SUB-D-Stecker überlebt?
    Respekt!

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von Andre_S
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    Ich muss hier noch etwas ergänzen, damit dies nicht falsch interprediert wird…

    Ja, es handelt sich um ein älteres Programmiergerät für Prozessoren, die inzwischen recht betagt sind. Aus diesem Grund würde ich es heute auch nicht mehr empfehlen.

    Allerdings entsteht hier etwas der Eindruck, dass PIC-Prozessoren grundsätzlich dasselbe Schicksal teilen würden und dem möchte ich widersprechen!
    Gerade PIC-Prozessoren in unterschiedlichsten Ausführungen werden nach wie vor sehr häufig in industriellen Anwendungen eingesetzt und zwar auch heute noch.

    Auch unsere eigenen Steuerungssysteme verwenden aktuelle PIC-Prozessoren.
    Wir, wie auch viele andere Industriezweige, haben sehr gute Erfahrungen gemacht, was Qualität, Verfügbarkeit, die große Produktpalette für spezialisierte Anwendungen, Robustheit, gute Entwicklungswerkzeuge und nicht zuletzt die vorbildliche Dokumentation betrifft.
    Wenn wir heute ein neues Gerät designen setzen wir noch immer auf die bewährten Mikroprozessoren von Mikrochip auch wenn diese durch verschiedene Firmenübernahmen (auch Atmel 2016) ihr Portfolie deutlich vergrößert haben.

    Ob ich sie jetzt einem Anfänger empfehlen würde?
    Vermutlich nicht. Mit anderen Systemen kommt man als Einsteiger im Hobbybereich sicherlich einfacher und schneller zum Ziel und natürlich würde ich heute auch nichts mehr auf Basis des hier genannten Bausatzes empfehlen.


    Gruß André

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Hallo Rentner1,

    ich lese dieses Thema von Anfang an mit und möchte meinen Werdegang und Blickwinkel anbieten:

    Ich selbst habe vor etwa 15 Jahren mit den PIC16'er Microcontrollern auf selbstverdrahteten Leiterplatten angefangen; mit einem DIY-Programmer (eine Eigenentwicklung eines Kollegen und m.E. mit einem Designfehler behaftet) der mir bei aller Unsicherheit des Anfangs zusätzliche Probleme bereite.
    Ich bin dann SEHR schnell auf das PICkit3 übergegangen. Plug-and-forget, selbst unter Ubuntu-Linux.

    Funktionsweise und ASM-Befehle der PIC16-Controller habe ich mir dann von Null weg in kleinsten Schritten angeeignet.
    Das hat mir Freude bereitet und förderte ein profundes Wissen über genau diese Controller-Familie.
    Nachteile dieses kleinteiligen Vorgehens sind aber,
    - dass man sehr Chip-spezifische Details lernt
    - dass dieses Wissen generell nur recht begrenzt auf andere Mikrocontrollerfamilien (anderer Hersteller) übertragbar ist
    - dass MEINE Hobby-Produktivität auf diesem Wege eher unbefriedigend gering war (Freude und Stolz bleiben aber)

    Der "modernere" Weg, den ich damals beim Aufbau meiner Chipvorräte und Platinen nicht genommen habe, wäre z.B. das AVR/Arduino-Biotop mit Hochsprachenprogrammierung und umfangreichen Bibliotheken gewesen.

    Ob es ein vergleichbares PIC-Biotop gab oder gibt, weiß ich nicht. Der MCC CodeGenerator von Microchip scheint eine Antwort zum Arduino-Biotop sein - mein MCC-Versuch mit einem dsPIC2011 hat mich aber abgeschreckt; Bibliotheken waren auch irgendwie Fehlanzeige.
    Vielleicht kann da einer der Profis beratend weiterhelfen.

    (Jedenfalls habe ich schon oft neidisch zu den Arduinos rüber geschielt. Ein sowohl-als-auch oder gar Wechsel ist für mich aber nüscht.)

    Das Geld für den Vellemann-Programmer ist eh futsch! Wenn Du den beiseite legst und stattdessen den USB-Bootloader auf Arduinos & Co nutzt, gibt es praktisch keine Mehrkosten. Billiger als einen kleinen Arduino aus der Bucht kriegst Du auch kein PIC-System ans laufen, egal ob Modul oder Eigenbau. Und der Löwenanteil der Kosten eines Projekts liegt bei mir immer in der Peripherie und Mechanik, also unabhängig vom Controller.

    Gruß
    Christian.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von Andre_S
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    Zitat Zitat von RoboHolIC Beitrag anzeigen
    ...
    Ob es ein vergleichbares PIC-Biotop gab oder gibt, weiß ich nicht. Der MCC CodeGenerator von Microchip scheint eine Antwort zum Arduino-Biotop sein - mein MCC-Versuch mit einem dsPIC2011 hat mich aber abgeschreckt; Bibliotheken waren auch irgendwie Fehlanzeige.
    ...
    Wir haben auch ab ca. 2002 mit der intergrierten IDE von MPLAB, die 8/16er auf Basis ASM programmiert.
    Sind dann aber über den Microchip C-Compiler und dem dsPIC3xxx zu "mikroC Pro für dsPIC" gewechselt um schneller am Markt reagieren zu können.
    https://www.mikroe.com/mikroc-dspicpic24

    Allerdings kosten die Entwicklungsumgebungen entsprechend und ist somit nicht erste Wahl für den Hobbybereich, aber das hatten wir ja prinzipiell aus verschiedensten Gründen schon festgestellt. Wobei kleinere Projekte (Programmgröße begrenzt) ohne Dongle oder Lizenz möglich sind.
    Auf jedenfall sind wir mit den integrierten Bibliotheken, die wirklich problemlos funktionieren, (was im betrieblichen Umfeld wichtiger Punkt ist) ebenfalls schnell unterwegs und behalten aber die industriellen Vorteile des PIC.

    Gruß André

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Grüß Dich Rentner1 (~kollege),
    .. Das Geld für den Vellemann-Programmer ist eh futsch! Wenn Du den beiseite legst und stattdessen ..
    Das kann ich nur befürworten. WENN Du dabei recht modern sein/bleiben willst dann ist vielleicht der ESP8266 eine gute Alternative. Die IDE dazu kann kostenlos sein (weils z.B. mit der vom arduino geht) und Du kannst locker schon mit WLAN etc anfangen.

    Mit meinen (mittlerweile mehreren) ESP8266-12F WLAN Modulen für ´n paar Euro (die ersten beiden kosteten um die sieben Euro pro Stück) habe ich ziemlich gute Erfahrung mit den Hilfen der >> lastminuteengineers << gemacht. Neckischer Name - ich weiß *ggg*.

    Ich hatte mir ein ESP8266-12F WLAN Modul auf ein Steckbrett genommen und losgelegt . Natürlich gleich mit WLAN - mit dem Beispiel zwei "LED´2" auf nem Smartphone anzuknippsen. Mit der Anleitung dieser Lastminuteen..gel und der kostenlosen arduino-IDE ging das total schnell und einfach. Und ich hatte halbwegs verstanden was denn da so abläuft. Billiger gehts kaum - und ich bin damit schon mit aktuell(st)er Technik unterwegs. Die Lastminuter bringens zwar nur in englisch, aber mit dem Google-Übersetzer geht das bestens.

    Viel Erfolg - berichte bitte wenn Du losgelegt hast.
    Ciao sagt der JoeamBerg

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Zitat Zitat von oberallgeier Beitrag anzeigen
    Grüß Dich Rentner1 (~kollege),
    ... WENN Du dabei recht modern sein/bleiben willst dann ist vielleicht der ESP8266 eine gute Alternative. ....
    Ich verwende mittlerweile fast nur noch die ESP32 oder noch besser den PiPico2. Die haben zwei Kerne und man kann den zweiten Kern mit dem Arduino-Framework extrem einfach benutzen, indem man einfach die Programmteile in setup1() und loop1() einbindet.
    Mit beiden Prozessoren kann man auch sehr gut Micropython verwenden. Ich habe mir sagen lassen, dass Micropython mittlerweile das Arduino-Framework in den Schulen verdrängt.
    Es ist deutlich einfacher als C(++) und es gibt zunehmend mehr Bibliotheken für alles Mögliche.

  8. #8
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