1/f=1/g+1/b war auch mein erster Ansatz. Erschien mir aber irgendwie zu einfach...
Hauptsache das Ergebnis passt zu den Daten mit der Maus.
Wolfgang
1/f=1/g+1/b war auch mein erster Ansatz. Erschien mir aber irgendwie zu einfach...
Hauptsache das Ergebnis passt zu den Daten mit der Maus.
Wolfgang
Mal eine etwas laienhafte Frage:
Wenn man die Gegenstandsweite etwas vergrößert, dann ist die Apparatur ja eigentlich zu "Kurzsichtig". Müßte man dann nicht mit einem "Brillenglas" die Brennweite wieder anpassen können? Ich sehe zwar ein, daß das ziemlich schwierig sein dürfte, da die Gegenstandsweite eben nur ein paar Millimeter ist, und das "Brillenglas" genau da rein muß, aber damit kann man doch die Gegenstandsweite bis unendlich verlängern? Oder begehe ich hier einen gedanklichen Fehler?
Eine weitere Frage, die ich mir beim Lesen dieses Treads gestellt habe, ist die nach dem Einfluß der Lichtfarbe auf die Messungen. Die Mäuse, die ich gesehen habe, hatten alle eine schöne rote Leuchtdiode zur Beleuchteung des Untergrundes, was mich zu der Vermutung veranlasst, daß die Linse eben auf diese Wellenlänge abgestimmt ist, oder andersherum, daß man sich keine Mühe gegeben hat die Farbverzeichnungen zu korrigieren.
Gruß
Torsten
Für die Messung der Brennweite ist die Dispersion wohl zu vernachlässigen.
Wolfgang
Man kann sich sogar überlegen, wie die Brille aussehen muss:Müßte man dann nicht mit einem "Brillenglas" die Brennweite wieder anpassen können? Ich sehe zwar ein, daß das ziemlich schwierig sein dürfte, da die Gegenstandsweite eben nur ein paar Millimeter ist, und das "Brillenglas" genau da rein muß.
Negativ soll sie sein, wenn sie sich gerade an die 2,5mm Kugel an der Eintrittsfläche anschmiegt, und auf ihrer eigenen Eintrittsfläche flach ist, dann werden parallel eintretende Strahlen auf dem Chip fokussiert.
Die Strahlen im Glas der Kugellinse laufen bei symmetrischer Anordnung (b=g) parallel.
Die negative Linse erscheint mir so aufwendig, dass man besser
1. die Kugellinse näher an den Chip bringt
2. eine andere, größere Kugellinse nimmt, oder
3. eine schwächere Linse außen davorsetzt die ein Bild auf die Mouspadebene projeziert.
zu 1.: Beim Betrachten des Bildes durch die Kugellinse bei der Messung und auch schon bei der Betrachtung der Linsenoberfläche ist mir aufgefallen, daß die Mauslinse eine sagenhaft schlechte Qualität hat. Bei einer Gegenstandsweite von 6mm kann man noch etwas erkennen, auf größrere Entfernung wie 20-30mm ist alles nur noch sehr verschwommen auch nach versuchtem Scharfstellen. Die Oberfläche der Linse hat sehr viele Dellen, Riefen, und Erhebungen. Ich hatte zum Vergleich noch andere Kugellinsen der Größe, die auf 100mm noch klare Bilder lieferten.
2. f=3-4mm im allgemeinen aufwändig
3. das wären dann Linsen mit 10-20mm Brennweite, die schon eher verfügbar sind.
ist die nach dem Einfluß der Lichtfarbe auf die Messungen.Ich denke auch dass die Dispersion gering ist, aber da es mit ein paar farbigen Leuchtdioden relativ leicht zu messen sein sollte werde ich es bei Gelegenheit tun.Für die Messung der Brennweite ist die Dispersion wohl zu vernachlässigen.
Man könnte auch versuchen, das Material zu ermitteln und den Wert nachschlagen. So lässig wie die Linse verarbeitet ist, muss das Material eines sein, das im Kilopreis so etwa zwischen Sand und Zement liegt, soetwas wie normales Fensterglas eben. Sie ist natürlich zweckentsprechend sorgfältig genug hergestellt.
Manfred
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