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Mir ging es um die Frage nach der Konkretisierung.
Der Unterschied ist klein und wird wohl dadurch entschieden was man gerade da hat.Beide 4,7K in Reihe wären 9,4K. Oder reicht einer? Oder doch beide parallel?
Ich finde es schön, dass wohl ein entsprechender Radiokenner aus den Röhrentagen den Widerstand mit 2kOhm direkt angegeben hat, ich habe nur den Bereich von 500Ohm bis 10kOhm abgeschätzt und 2kOhm wäre dann ja ein guter Kompromiss.
Wie das mit dem späten Schreiben ist, vielleicht kommen von da die besten aufgeschriebenen Ideen, besser als von unter der Dusche, denn von dort ist wenig schriftlich überliefert. Vielleicht kommt da noch was mit der Einführung wasserfester Tablets.
Das kann man sich aber auch leicht selbst zusammenreimen. Mit einem Schraubenzieher kurzschließen will man nicht, wegen der Funken. Bei 600V machen 600Ω 1A, das kann auch noch etwas funken. Das zehnfache wie 6k klingt da gut. Und schon kommt wieder ungefähr das gleiche raus. Kann man natürlich auch ganz schnell ausprobieren, wenn man weiß wohin man den Kondensator entladen muß. Wenn man das nicht weiß, oder erstmal eine 2-Transistor-Konstantstromquelle für 600V bastelt, sollte man möglicherweise bei kleineren Spannungen bleiben.
MfG Klebwax
Strom fließt auch durch krumme Drähte !
Super, dann versuche ich mein Glück mal mit den beiden 4,7K parallel, dann hab ich ja etwa die 2K.
Ich muss gestehen, dass ich mich mit Kleinspannungen auch sicherer fühle - aber ich kann meinen Röhrenamp jetzt nicht überreden jetzt und in Zukunft nur noch mit 20V zu funktionieren![]()
Dass beide Kondensatoranschlüsse zum Entladen geeignet sein werden, ist mir schon klar. Aber da muss man ja auch erstmal ran kommen. Und mit zwei Messleitungen bin ich dann ja auch wieder mit beiden Armen im Amp - das möchte ich gerne vermeiden...daher fand ich die Sache mit der Krokoklemme ganz gut![]()
Das es sicherer ist nur mit einer Hand in der Schaltung zu hantieren ist klar. Allerdings kannst du nicht sicher sein das z.B. die 0V mit PE (oder sonstiges Potential) verbunden ist und zum Prüfen ob der C noch geladen ist, musst du erst wieder mit Messspitzen auf den C.
Die Spannung gegen PE messen würde ich nicht, weil wenn der C nicht mit PE verbunden ist, misst du keine Spannung, auch wenn der C noch geladen ist (das ist dann noch gefährlicher, weil du denkst er ist entladen).
Was du noch machen kannst wäre mit einer Krokoklemme für Messspitzen zuerst den C anklemmen und mit der 2ten Spitze dann auf den anderen Anschluss. Somit hast du immer nur eine Hand in Verwendung und entlädst trotzdem den C.
MfG Hannes
Okay, aber im Umkehrschluss heißt das, wenn ich vom Kondensator gegen PE ein Potential messe, ist der damit verbunden. Dann könnte ich auch gegen PE entladen, right?
Ja da ist richtig.
MfG Hannes
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