Gibt es etwas im RFID Bereich, das hier in Frage kommt? Möglich wäre auch ein Minisender, der ein Signal aussendet, welches dann lokalisiert werden kann. Wäre da was möglich?
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Gibt es etwas im RFID Bereich, das hier in Frage kommt? Möglich wäre auch ein Minisender, der ein Signal aussendet, welches dann lokalisiert werden kann. Wäre da was möglich?
RFID ist eine gute Idee, du musst vielleicht die ID nicht auswerten. So wie ich das verstanden habe, willst du die Dinger nur lokalisieren, oder? Ich würde mir ein paar 8.2MHz RF-Etiketten besorgen und ein Dipmeter nachbauen. Die RF Etiketten kennst du sicher als Warensicherung, sie beinhalten im Prinzip ein Resonanzkreis und ein Chip. Vielleicht kannst du bei C&A mal nachfragen, ob sie dir ein paar von den RF-Hartetiketten mitgeben können. Mit einem Dipmeter lassen sie sich aufspüren. Es gibt im Netz Anleitungen zum Selbstbau, hier z.B. ein Artikel aus der C't https://www.heise.de/ct/artikel/Schn...en-289730.html
Eventuell beim Tierarzt chippen lassen. Welche Reichweite so ein Lesegerät hat, kann ich allerdings nicht beurteilen.
Mit RFID sollte so was prinzipiell gehen. Würde aber testen ob das auch noch in ein paar cm Erde geht. Kann aus eigenen Erfahrungen berichten mit RFID Lesern von Sick dass die auf so 1-3 Meter Entfernung sogar mehrere Tags lesen können und die Position relativ zum Lesegerät angeben können.
Was die Sache mit dem Metalldetektor angeht. Das ist leider wesentlich schwieriger als man erwartet am Anfang. Im Prinzip kann man einen Metalldetektor aus einem Schwingkreis mit großer Spule bauen. Wenn man ein Metallstück reinhält wird dieser Schwingkreis verstimmt. Meine Experimente mit einem einfachen Aufbau waren so: Wenn man direkt ein Stück Metall vor die Spule gehalten hat konnte man was messen. Aber damit ein Stück im Boden finden wäre nicht möglich gewesen. (Anmerkung: es gibt noch weitere Verfahren)
Mein Tipp wäre, wenn man das selber bauen will, mit einen Mikrocontroller mit DAC und ADC das ganz digital zu machen. Also einen Frequenz Sweep auf einer Spule (oder einem Schwingkreis) ausführen und das Ergebnis digital auswerten. Da sollte man dann deutliche Schwankungen sehen können. Ist natürlich mehr Aufwand. In der Theorie kann man damit sogar verschiedenste Materialien unterscheiden. Digital ist man auch flexibel was das Verfahren anbelangt. Man könnte von meinem Vorschlag bishin zu Pulsen die man mit ihrer Antwort korreliert verschiedene Sachen ausprobieren.
TLDR; Es gibt einen guten Grund warum professionelle Metalldetektoren so teuer sind. -> Ich würde es mal mit RFID versuchen es sei denn es besteht das Bedürfnis sich Elektrotechnisch auszutoben.
Bei RFID sollten is auf jeden Fall, mindestens Leser sein die an Luft 2-3 Meter schaffen.
40cm Erdreich mit 40-70% Erdfeuchte dämpfen ungemein.
Für Tests kann man sich mal eine Rigipsplatte (Trockenbauplatte) holen und Stücke (50x50cm) mit einem Topf heißem Wasser in einen Müllsack packen bis man mit einem Baufeuchte Messgerät (gibt es bereits für 10-15€) die entsprechende Feuchte feststellt.
Dann kann man mit mehreren Stücken übereinander mal sehen wie die Dämpfung gegenüber Luft ist.
Mit 0815 Lesern kann schon eine Lage feuchter Bademantel (RFID Chip in der Tasche) zuviel sein selbst wenn man den Chip durch den Stoff auf den Leser drückt.
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