NDR-Klein Computer:
http://www.ndr-nkc.de/compo/nkc/index.htm
Ob man nach über 35 Jahren aber noch alle Teile so bekommt ist fraglich.
Eventuell muß man sich da gleich mit FPGAs befassen um nicht mehr lieferbare Chips zu emulieren.
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NDR-Klein Computer:
http://www.ndr-nkc.de/compo/nkc/index.htm
Ob man nach über 35 Jahren aber noch alle Teile so bekommt ist fraglich.
Eventuell muß man sich da gleich mit FPGAs befassen um nicht mehr lieferbare Chips zu emulieren.
Mein TIpp wäre, befasse dich mit Verilog /VHDL, schreibe dir deine eigenen Architektur oder reimplementiere eine existierende (z.B. den AVR 8 bit Befehlssatz) und synthetisiere das auf einen FPGA. Aus einzelnen Chips würde ich da nichts zusammenbauen.
Es kommt halt halt drauf an was man genau erreichen will.
Mit einem FPGA ist man gleich auf der Höhe der Zeit, da grade im Netzwerk Bereich z.B. Google und Microsoft damit immer mehr machen.
Will man absolute Basics erlebbar (begreifbar im Wortsinn) machen, kann es sogar spassig sein mit Gattern, Addierer und Rechenwerke aufzubauen bis hin zu einer kompletten ALU.
Letzteres ist aber wirklich nur sinnvoll wenn man auch genau das will.
Ich hatte auch mal was aufgebaut und konnte mit Schaltern und LEDs die beiden Eingangsregister darstellen und nach der Addition das Ergebniss wiederum auf einer LED Zeile sehen.
Am Ende war es eine komplette ALU und man konnte ein SRAM mit Schaltern und einem Taster für den Takt beschreiben und diese Befehle mit den Daten dann von der ALU abarbeiten lassen.
War für über ein Jahr Beschäftigung gut. Und hat mich weit jenseits von dem gebracht was die Elektroniker in der Lehre gelernt haben.
Aber in der heutigen Zeit hat sowas höchstens noch nostalgischen Wert oder man will Kindern die Möglichkeit geben zu erfahren wie komplex ein Computer ist.
Geändert von i_make_it (28.06.2017 um 18:16 Uhr)
find ich auch, wenn man die Teile vom NKC noch kriegt (angefangen mit der Platine, dann cpu (Z80? 68020?), die ganzen Sockel, ICs, Slots, Disketten, Festplatte, Grafikkarte) - das kann interessant werden, auch wegen Assembler, Basic usw., mit jeder Menge Nostalgiefaktor.
Ansonsten, wenn die Hardware nicht mehr ( oder viel zu aufwändig ) zu beschaffen ist, und auch wenn man den Anschluss an die heutige Technik und cpu-Architektur will:
dann doch eher gleich was moderneres als Basis, das kann dann auch direkt beim weiteren Studium hilfreich sein.
hey hey hey ... nur wegen rechnerarchtitektur (und größtenteils robotik) habe ich mit AVR controllern "damals" (gott ich werd alt) im Informatik Studium angefangen!
Aber assembler hat mich doch recht stark verschreckt ... und ich hab auf reines C umgesattelt
Es gibt 10 Sorten von Menschen: Die einen können binär zählen, die anderen
nicht.
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