@influencer:
Man muß da überhaupt nicht mit Floats herumoperieren, außer im letzten Schritt bei der Ausgabe. Bis dahin geht alles genausogut mit 8/16 Bit Integer. Wie soll es auch anders sein, du kannst die Daten nicht genauer rechnen als sie reinkommen. Wenn man sowieso schon einen Mikrocontroller in der Messkette drinhat ist eine Vorverarbeitung fast immer sinnvoller als eine monolithische Datenverarbeitung. Was man bei der Messung nicht berechnet geht sonst für den Kommunikationsaufwand drauf (da ist meist der Flaschenhals).

Die Punkte von avr_racer sind alle völlig richtig, wobei ich angesichts des ganzen Schaltnetzteilkrams heutzutage noch die Oberwellen (wenigstens die erste Handvoll) mit ins Rennen schicken will. Mit einer schnellen Fourieranalyse (das als Google-Stichwort, da gibt es garantiert selbst für Arduino schon fertige Bibliotheken). Die mathematischen Beschreibungen sehen für Nichteingeweihte oft erstmal gruselig aus, was man damit aber eigentlich macht ist relativ simpel.

@stfan: Im Übrigen vielen Dank für deine Beschreibung, genau das wollte ich in meinem Post vorher wissen.