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Thema: Umbau von Servernetzteilen

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von Peter(TOO) Beitrag anzeigen
    Das ist eine Kreation eines Übersetzungsprogramms!
    Deswegen sollte man immer die Global Site wählen. Und auch da gibt es viele Schwächen, manch englischer Text ist kaum verständlich.

    Aber BTT, wenn man für, ich schätze jetzt mal 13 Servos so rund 1000$ ausgibt, dann sollte man sich ein oder auch mehrere 24V Netzteile leisten können. Ich halte mehrere für die richtige Wahl. 10mm² sind nicht wirklich gut zu verarbeiten. Da sollte man die richtigen Werkzeuge wie Crimpzange und ähnliches haben. Mit 65A kann man schon schweißen, da bildet sich im (Not)Ausschalter schon mal ein Lichtbogen und man kriegt das nicht mehr aus.

    für ca. 25€ bekommt man ohne lange zu suchen 10A bei 24V. Damit kann man dann 4 von den Servos für zusammen rund 300€ versorgen. Das ist doch schon mal ein gutes Verhältnis von Netzteilpreis zu Servopreis, Und bei 10A funktionieren auch handelsübliche Schalter und Autosicherungen.

    Zur Temperatur: ich denke es macht keinen Sinn, da am Anfang viel Aufwand reinzustecken. Wenn die Texte zu diesem und den anderen ähnlichen "Servos" liest, sind da Überwachungen eingebaut.

    Exclusive unique technology to ensure stable power steering gear continued to work with other servo fuse protection is completely different. Once the fuse is blown, the servo can not continue to work. Our stability control servo rudder opportunity to work in a safe torque within. And never dropped.
    Zumindestens deutet dieser Text an, daß sich da jemand Gedanken über den Überlastfall gemacht hat. Auch die Stromangabe von 5A +- 0,2A deutet auf eine Überwachung des Stroms hin, sonst wäre diese kleine Toleranz nicht denkbar.

    MfG Klebwax
    Strom fließt auch durch krumme Drähte !

  2. #2
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    Ok danke.

    Als Schalter nutze ich welche aus dem KFZ Bereich, die bis 300A ausgelegt sind. Dann habe ich die gesamte Leitung mit einer AGU Sicherung abgesichert und jeden Motor nochmal mit einer Flachstecksicherung.
    Als Kabel nutze ich anfangs 10mm² und nach der Sammelschiene dann 4mm².
    Da damit auch noch ein Elektromobil ... betrieben wird sind es nur 8 Servos, aber ich verstehe worauf du hinaus willst.
    Da ich das Ganze mit Fördergeldern baue habe ich leider nur begrenzt Finanzielle Mittel zur Verfügung und ein Einziges 24V Netzteil ist für 70A leider extrem teuer und mehrere finden keinen Platz, da das Ganze auf einem Fahrzeug Platz finden muss.

    Grüße
    Max

    Edit: Dann kann ich mir die Überwachung sparen oder?

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Ich habe jetzt mal ein ganz blöde Verständnissfrage.
    Wenn alles auf einem Elektromobil ist, warum dann die Netzteile?
    Die machen doch nur Sinn wenn man einen 230V Anschluß nutzt.
    Und Steckdosen sind üblicherweise doch eher immobil (sprich an der Wand).

  4. #4
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    Ja sind auch noch 2 Autobatterien drauf, aber es wird auch möglich sein das Gefährt Ortsgebunden über die Netzteile zu betreiben. Hauptgrund hierfür ist, dass das Ganze am Ende auf einer Messe ausgestellt wird und dann ja nicht nach dem halben Tag der Saft ausgehen sollte.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von max1992 Beitrag anzeigen
    Ja sind auch noch 2 Autobatterien drauf, aber es wird auch möglich sein das Gefährt Ortsgebunden über die Netzteile zu betreiben. Hauptgrund hierfür ist, dass das Ganze am Ende auf einer Messe ausgestellt wird und dann ja nicht nach dem halben Tag der Saft ausgehen sollte.
    Dann macht das dicke Netzteil eigentlich gar keinen Sinn!

    Einfach den Akku immer dran lassen, so als ganz dicken Elko.
    Die 70A-Spitzen kommen dann aus dem Akku und das Netzteil muss nur etwas mehr als den durchschnittlichen Strom liefern können um den Akku voll zu behalten und zu laden.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  6. #6
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    kann man mit so einem Netzteil einfach die Autobatterie laden, ohne da Schäden zu erzeugen?
    Normalerweise nutzt man für die doch Microcontrollergesteuerte Ladegeräte um keine Schäden zu erzeugen

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von max1992 Beitrag anzeigen
    kann man mit so einem Netzteil einfach die Autobatterie laden, ohne da Schäden zu erzeugen?
    Normalerweise nutzt man für die doch Microcontrollergesteuerte Ladegeräte um keine Schäden zu erzeugen
    Was meinst du mit Schäden? Wie meinst du haben viele Millionen Käferbatterien 5 Jahre und mehr auch mit kalten Wintern überlebt, bevor die Mikroprozessoren erfunden wurden? Und wieso bestehen einfachste Akkulader (sicher ebenfalls millionenfach im Einsatz) nur aus einem Trafo und einem Brückengleichrichter?

    Natürlich kann man mit einem 24V Netzteil keinen 24V Akku laden, genausowenig wie man mit einem 12V Netzteil einen 12V Akku laden kann. Ein voller 24V Bleiakku hat 28V, ein voller 12V Akku hat auch 14V. Dein Lader muß also (mindestens) 28V liefern. Wenn dein System mit Akkus läuft, mußt du es auf mindestens 28 besser auf 30V dimensionieren.

    MfG Klebwax
    Strom fließt auch durch krumme Drähte !

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von max1992 Beitrag anzeigen
    kann man mit so einem Netzteil einfach die Autobatterie laden, ohne da Schäden zu erzeugen?
    Normalerweise nutzt man für die doch Microcontrollergesteuerte Ladegeräte um keine Schäden zu erzeugen
    Wie kompliziert das laden ist, hängt von der Akku-Technologie und der erwünschten Ladezeit ab.

    Das Problem ist, dass wenn ein Akku überladen wird, die zusätzliche Energie in Wärme und Elektrolyse gesteckt wird.

    Blei-Akkus sind recht einfach zu Laden. Man legt eine konstante Spannung an, welche der Ladeschluss-Spannung entspricht, bei einem 24V Blei Akku sind das 28.0-28.8V. Dann braucht es noch eine Strombegrenzung, damit der Anfangsstrom bei einem entladenen Akku nicht zu gross werden kann.
    Es genügt also eine Spannungsquelle und ein Widerstand und fertig ist das Ladegerät.
    Mit der Ladung nimmt dann aber der Ladestrom ab, was nicht die kürzeste Ladezeit ergibt.

    Schneller laden geht dann mit einer Stromquelle, bei welcher die maximale Ausgangsspannung der Ladeschlussspannung entspricht.
    Der maximal zulässige Ladestrom steht im Datenblatt des Akkus und hängt von der Akku-Kapazität und der Bauart ab. Begrenzend für den Strom ist vor allem die Erwärmung beim Laden.

    Beim Überladen von Blei-Akkus ist die Elektrolyse das gefährlichste, dabei wird der Elektrolyt in Wasser- und Sauerstoff (Knallgas) zerlegt. Diese Mischung wird sehr gerne als Raketentreibstoff verwendet und wird schon durch einen kleinen Funken gezündet. Das laden von Blei-Akkus ist so eine der gefährlichsten Arbeiten in eine Autowerkstatt, wenn man nicht aufpasst. Der Akku gast, weil er Überladen wird, und man klemmt den vom Ladegerät ab. Die anschliessende Explosion sprengt dann den Deckel weg und verteilt die Schwefelsäure in der Umgebung und meistens ist da dann der Kopf des Mechanikers noch im Weg.
    Kann dann so aussehen: http://vwbuswelt.de/joomla_gallery/i..._image1754.jpg

    Die, nicht mehr zugelassenen, NiCd-Akkus hat man mit normal mit C/10 über 12-14h geladen, das war früher der Standard. (C = Akku-Kapazität. Bei z.B. 3'600mAh lädt man mit 360mA. Theoretisch würde man den Akku so in 10h laden können, aber da ist dann der Wirkungsgrad, welcher die 20-40% frisst.).
    Es genügt also eine Stromquelle und ein Timer.
    Bis in die 70er Jahre, war eine Schnellladung mit C/2 nicht so ganz einfach, da man nicht messen konnte, wann der Akku voll ist. Also hat man den Akku zuerst ganz entladen und dann mit einer festen Zeit geladen. War der Akku nicht entladen, sind die Zellen dann meistens geplatzt.
    So ein ganz grobes Abschaltkriterium war die Zellentemperatur, aber die wenigsten Akku-Packs hatten einen eingebauten Temperatur-Sensor.
    Später hat man herausgefunden, dass kurz vor 100% Ladung, die Spannung einige 10mV pro Zelle absackt, bevor sie weiter ansteigt. Der Strom verhält sich ähnlich.

    Moderne Akku-Ladegeräte nutzen diesen Effekt aus um die Ladezeit zu optimieren. Nennt sich dann z.B. deltaU/deltaI.

    Bei vielen LiPos ist die Ladespannung proportional zum Ladezustand, diese bewegt sich in der Grössenordnung von 3.5V (ungeladen) bis 4.5V (voll). Auch hier hängen die Werte von der genauen Bauart ab und stehen im Datenblatt.

    MfG Peter(TOO)

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von max1992 Beitrag anzeigen
    Kenne mich damit nicht aus, daher noch ein paar Fragen
    Was bringt denn nun eine Steuerung des Ladestroms per MC?
    Vor allem optimierte Ladezeiten.

    Heute sind so 1-2h üblich, mit MC. Früher waren es 12-14h.
    manche Geräte, welche den Akku nur für eine Netzausfall-Überbrückung benötigen, brauchen bis zu einer Woche um den Akku zu laden. Bei diesen Geräten besteht die "Ladeschaltung" nur aus einem Widerstand. Einen Strom im Bereich um C/100 vertragen alle Akkus dauerhaft, auch wenn sie voll geladen sind.

    Die Ladezeit hängt nur vom Strom in Relation zur Akku-Kapazität ab.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

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