Hallo
Auf jeden Fall solltest du vorher unter Anleitung schweissen lernen.
Vielleicht Volkshochschule oder Bildungsurlaub, etz. ...
73
Hallo
Auf jeden Fall solltest du vorher unter Anleitung schweissen lernen.
Vielleicht Volkshochschule oder Bildungsurlaub, etz. ...
73
Ich bin keine Signatur, ich putz hier nur ....
Also ich hab ein WIG / MMA Gerät von Stahlwerk http://www.stahlwerk-schweissgeraete.de/ .
Allerdings nur eines mit Gleichstrom, also nicht für ALU geeignet, ansonsten bin ich damit sehr zufrieden.
Aber auch da kannst Du für ein AC/DC Gerät mit Zubehör ( Gas, Schlüssel, Schutzausrüstung ) schon mal 900,-€ bereit halten.
Hab mir mal die Stahlwerk Seite angesehen.
das "STAHLWERK AC/DC WIG 200 Puls mit Plasma S" ist recht schnuckelig.
Hätt ich noch meine Werkstatt, wäre das interessant.
AC-DC WIG, Elektrodenschweißen und Plasma Cut in einem, kommt ganz gut.
Ich habe jetzt nochmal alles überdacht und eigentlich muss ich nur Aluminium und Stahl schweißen können. Mehr als 5mm Materialstärke sollte eigentlich nicht vorkommen.
Wie kompliziert das schweißen am Ende dann ist, ist mir relativ egal. Ich kann mich in sowas eigentlich immer sehr schnell reinfuchsen.
Dass ich nicht zwingend WIG brauche hört sich ja schon mal gut an.
Mit was würde ich denn am günstigsten davon kommen?
Und wenn ich gebraucht kaufe, auf was sollte ich achten?
Edit:
Mir fallen gerade noch ein paar weitere Fragen ein:
Muss man eigentlich immer drinnen schweißen? Und was kostet eigentlich so eine Gasflasche?
Geändert von forivinx (31.10.2016 um 19:49 Uhr)
Hallo
Bei Aluminium loete ich auch ganz gerne.
Deutlich weniger Aufwand, genau dasselbe Ergebnis.
73
Ich bin keine Signatur, ich putz hier nur ....
Echt? Mit einem herkömmlichen Lötkolben und Lötzinn?
Wie heiß müsste denn der Lötkolben werden? Wird die Hitze nicht sofort in das komplette Metallstück übertragen, sodass man die gewünschte Stelle gar nicht vernünftig erhitzt bekommt?
nein ... google mal nach "Hartlöten" ... das hat nix mit einem Lötkolben zu tun! Wir hatten während der Ausbildung Elektroden-, Autogen und MIG-Schweißen. An ALU würde ich mich trotzdem nicht ranwagen. Alleine das Stahlschweißen hält genügend Schwierigkeiten bereit. Wer schon mal mit einem Elektroden-Geräte eine Fallnaht gemacht hat, wird wissen, wovon ich sprecheZudem wird die Sache ungleich schwierger, je dünner das Material wird. Hohles (und damit vermutlich dünnes) ALU ist nochmal deutlich schwerer als einfache Platten zu verschweißen.
Geändert von redround (01.11.2016 um 14:30 Uhr)
Es gibt Weich-/Hartlöten und Schweissen.
Beim Löten verwendet man ein Lot, welches einen wesentlich niedrigeren Schmelzpunkt als das Werkstück hat.
Mittlerweile gibt es auch für ALU Weichlote, welche mit einem Lötkolben geschmolzen werden können. Wenn der Lötkolben die Richtige Leistung hat, kann man auch grosse Werkstücke damit Löten. In der Elektronik hat man Lötkolben mit 20-100W, ein Spengler lötet seine Bleche mit einem Lötkolben mit 750W und mehr.
Hartlöten geht dann nur mit der Flamme und die Temperatur bringt das Werkstück schon zum Glühen.
Beim Schweissen verwendet man ein "Lot" welches in etwa den selben Schmelzpunkt und Zusammensetzung wie das Werkstück hat.
Bei TIG/WIG hat man nur den Lichtbogen und schmilzt das Werkstück selbst auf, deshalb ist die Elektrode auch aus Wolfram ist (daher das W in WIG, auf englisch heisst Wolfram Tungsten, daher TIG).
MfG Peter(TOO)
Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?
Lesezeichen