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Thema: Tranistor als Inverter

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    okay ich habe es jetzt nicht berechnet, aber ich würde sagen dass es hier auf meine Zusatzinfos im letzten Post ankommt!

    Wenn die Diode zwischen Widerstand zu (+) und dem Kollektor hängt, fallen über deinen Transistor zwischen 0.1 und 0.5V ab(wenn er an ist), über die Diode fallen ca 2-3V ab und der Rest wird am Widerstand verheizt.

    Ist der Basis-Emitter Strom, multipliziert mit dem Verstärkungsfaktor des Transistors, größer als der Strom der für die LED notwendig ist, ist der Transistor vollständig leitend.

    Wenn der Kondensator aber schon stark entladen ist, wird der Basis Strom zu klein und der Strom über der LED bricht zusammen.

    Als sinnbildliche Vorstellung: Deine LED als Wasserrad mit Staustufe und der Transistor im Ablaufbecken als Stöpsel.

    Wenn der Transistor weniger Wasser aus dem Ablaufbecken rauslässt als über die Diode reinläuft, ist irgendwann das Wasser im Ablauf so hoch wie im Zulauf und es fließt kein Wasser/Strom mehr.

    Wenn der Transistor aber als Bypass arbeitet, kann über den relativ kleinen Widerstand viel mehr Wasser/Strom fließen als wenn du vorher noch die Staufstufe deiner Diode überwinden müsstest. Also brauchst du auch einen stärkeren Basis Strom, der Kondensator erschöpft genau so langsam wie vorher, aber der Stöpsel ist jetzt viel größer geworden und geht schneller zu als der kleine im Ablaufbecken. Das WAsser beginnt sich zu stauen und fließt relativ Zeitnah wieder über die LED, schneller als umgekehrt.

    Der Strom über den Transistor ist jetzt um längen größer als er noch versucht hat die LED durchzuschalten.

    original (+5V) --- Widerstand(ca. 1,5V Spannungsabfall) --- LED(ca. 3V) --- Transistor(ca 0,5V) --- (-Masse)
    deine Version (+5V) --- Widerstand(ca. 4.5V Verlust) --- Transistor(0.5V) --- (-Masse)

    und nach der Formel R = U / I hat sich dein U am Widerstand vergrößert aber dein R bleibt gleich, damit steigt auch dein I und der dafür notwendige Basisstrom
    Es gibt 10 Sorten von Menschen: Die einen können binär zählen, die anderen
    nicht.

  2. #2
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    @HaWe Falls mit Schaltskizze so etwas gemeint ist, wie ich es im ersten Post dieses Threads angehängt habe, dann bin ich noch nicht dazu im Stande das zu erstellen. Falls du damit meinst, dass ich die Breadboardschaltung noch einmal etwas schöner rauszeichnen soll, das kann und würde ich machen, falls es hilft.
    @Ceos Danke für die ausführliche Antwort. Die Funktion der Schaltung scheint schon etwas komplizierter zu sein, als angenommen. Die sinnbildliche Vorstellung hilft da schon sehr.

    LG Teckno

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    generell solltest du einen Transistor nicht als Schalter sondern bewusst als Wasserhahn verstehen, den muss man auch erst zudrehen Bild  

    Und wenn deine Wasserquelle nicht gerade die Stadwerke sondern eine kleine schwächliche Pumpe ist, oder zwischendurch schon jemand Wasser aus der Leitung nimmt (LED) merkst du das mit dem zudrehen erst sehr spät, während du bei vollem Wasserdurchfluss schon beim ersten bisschen drehen den Unterschied merkst.
    Es gibt 10 Sorten von Menschen: Die einen können binär zählen, die anderen
    nicht.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    So, ich habe mal mit ein paar Annahmen die Schaltung gezeichnet.
    Ich gehe davon aus, das der Transistor ein BC547 ist (wenn nicht, passen meine Annahmen wo am Gehäuse E,B und C sind nicht)
    Die Annahme begründe ich auf der ersten Schaltung in diesem Thread.
    Und wenn man diese Schaltung hier mit der ersten Schaltung vergleicht, dann ersetzt der Elko den Zweig mit dem 1K Wiederstand und der grünen LED.
    Bild  
    Geändert von i_make_it (13.07.2016 um 19:00 Uhr)

  5. #5
    HaWe
    Gast
    welchen Teil von
    "zeichne einfach ne halbwegs saubere, vollständige Skizze auf ein Blatt Papier und fotografier's ab"
    und
    "Skizze mit Bleistift auf Papier "
    hast du NICHT verstanden?

    du kannst doch einen Kondesnsator, einen Widerstand und einen Transistor mit Bleistift mit der Hand zeichnen samt Verbindungslinien, in der Art wie deine gedruckten Schaltbilder?

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    generell solltest du einen Transistor nicht als Schalter sondern bewusst als Wasserhahn verstehen, den muss man auch erst zudrehen ..
    Diese Physik-Lehrseite zeigt das ganz prächtig. Mal zwei Seiten runterscrollen - dann sieht man an den beiden Wasserströmen sogar, wieso ein unterschiedlich starker Strom an der (Transistor-) Basis den Hauptstrom beeinflusst. Die Seite hat auch ein paar einfache Versuche zum Verständnis des Transistors.
    Ciao sagt der JoeamBerg

  7. #7
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Hi,

    Danke für die Antworten. Auf dieser Physikseite ist der Strom so dargestellt, also würde er vom Emitter zum Kollektor fließen, dachte er fließt verkehrt ( oder ist das jetzt egal weil das nur Demonstrationszwecken dient)?
    @HaWe Es geht nicht ums zeichnen an sich. Ich habe auch ein Problem aus einem Schaltplan eine Steckbrettschaltung zusammenzubauen, ohne einen Fehler zu machen. Manchmal kommt es mir einfach so vor, als wären manche Sachen auf dem Plan anders als in der Schaltung selber.
    @ i_make_it Deine Annahme ist richtig, es handelt sich um einen BC547. Mit diesem nachgezeichneten Schaltplan könnte es leichter fallen einen vernünftigen Schaltplan zu zeichnen, ich werde es auf jeden Fall nochmal versuchen.

    LG Teckno

  8. #8
    HaWe
    Gast
    Dann fang damit an, die Schaltskizzen nachzuzeichnen und mach das solange, bis du es auswendig kannst.
    Ist wie Vokabeln-lernen. Verstanden hast du sie erst, wenn du es auswendig kannst, und dann auch die ERklärung dazu nachvollziehen kannst.

    Das ist die beste Übung. Mach es, bis du es wie im Schlaf kannst.
    Nur aufbauen, angucken, abbauen, und dann die nächste: das bringt nichts.

    Das, was du auf dem Steckbrett gesteckt hast, hast du auch erst verstanden, wenn du es als Schaltbild umsetzen kannst und umgekehrt. Das musst du einfach üben.

    Und so machst du das Versuch für Versuch, bis du alles auswendig drauf hast.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo Teckno,
    Zitat Zitat von Teckno Beitrag anzeigen
    Auf dieser Physikseite ist der Strom so dargestellt, also würde er vom Emitter zum Kollektor fließen, dachte er fließt verkehrt ( oder ist das jetzt egal weil das nur Demonstrationszwecken dient)?
    Nein da hat einer E und C bei der Beschriftung der Zeichnung vertauscht!

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Zitat Zitat von Teckno Beitrag anzeigen
    Auf dieser Physikseite ist der Strom so dargestellt, als würde er vom Emitter zum Kollektor fließen, dachte er fließt verkehrt
    Vorsicht, das mit dem Strom kann schon stimmen.
    Es gibt eine technische Stromrichtung und eine physikalische Stromrichtung.
    Bei der technischen Stromrichtung fließt der Strom von Plus nach Minus.
    Tatsächlich fließt er aber von Minus nach Plus.
    Hintergrund ist, das man im 17ten Jahrhundert die Stromrichtung festlegte und später wurde festgetellt, das der Elektronenfluß genau andersrum ist.
    Man hat aber für die Praxis die technische Stromrichtung beibehalten.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrische_Stromrichtung
    Mann muß also immer darauf achten ob in einer Erklärung eines Halbleiters von der technischen oder der physikalischen Stromrichtung gesprochen wird.
    Bei der Erklärung des physikalischen Prozesses im inneren eines Halbleiters wird üblicherweise die physikalische Stromrichtung genutzt.
    (geht es also um den blauen Pfeil, dann stimmt das mit der Richtung der Elektronenströmen schon)

    Zitat Zitat von Teckno Beitrag anzeigen
    Manchmal kommt es mir einfach so vor, als wären manche Sachen auf dem Plan anders als in der Schaltung selber.
    Das kommt nur vor wenn es ein Fehler ist, was aber gar nicht mal so selten passiert. Grade auch in Lehrmaterial.

    Bei den Steckbrettern muß man halt immer auch beachten wie die Kontaktschienen im innern des Steckbretts ausgerichtet sind.

    Insgesammt ist die Fähigkeit Schaltpläne lesen zu können und auch diese zeichnen zu können grundlegend um mit anderen Kommunizieren zu können.
    Es ist halt sozusagen die Schriftsprache der Elektronik.

    Es ist eine Piktogrammsprache wie die Hirogyphen. Und auch wie es bei dieser "Katuschen" gibt in denen es mit einem Zeichen eine Zusammenfassung von Einzelzeichen gibt, gibt es in der Elektronik auch Zusammenfassungen, bei ICs.
    Man kann z.B. einen Operationsverstärker oder ein Logikgatter (AND, NAND, OR, etc.) diskret zeichnen, oder halt als ein Symbol. Für die Lesbarkeit einer Gesammtschaltung ist das Symbol besser, da z.B. beim NAND ein Symbol, 5 oder mehr Bauteile ersetzt.
    Bild  

    Oder hier mal ein OPAMP.
    Innenbeschaltung:
    Bild  
    und Symbol:
    Bild  

    Das ist jetzt aber ein Komplexitätsgrad, der noch ein Stückchen vor Dir liegt.
    Ich werde aber nicht müde zu empfehlen Multimeter zu beschaffen.
    Dann kannst Du die Spannungen und Ströme auch sehen und wie sie sich verändern wenn Du eine Eingangsgröße veränderst.

    Eventuell ganz nützlich könnten auch die Youtube Videos von "homofaciens" sein, der macht da den Erklärbär, und meiner Meinung nach auch gar nicht mal so schlecht.
    https://www.youtube.com/watch?v=O8BYcQpU1ag
    (Da bin ich drüber gestolpert, als ich einfache Erklärungen für meinen Großneffen gesucht habe)
    Geändert von i_make_it (14.07.2016 um 06:31 Uhr)

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