Was verstehst du hier als "ätzen", weil es üblich ohne Strom geht.
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Was verstehst du hier als "ätzen", weil es üblich ohne Strom geht.
MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!
Du willst ja nicht einfach chemisch ätzen, sondern galvanisch (anodisch).
Da gibt es für die verschiedenen Werkstoffe natürlich auch mehr oder weniger passende Ätzmittel.
Es gibt grade bei Edelstählen verschiedene Verfahren (nur Ätzen, Ätzen und Passivieren).
Beim reinen Ätzen von Edelstahl gibt es keine farbliche Veränderung der geätzten Stelle (wenn es denn ein echter rostträger Stahl ist und kein billigstahl), da es dort nur zu einem Materialabtrag kommt.
Beim Passivieren (Anodisieren) kommt es zu einer Einlagerung von Fremtatomen (Oxiden) in/an die Werkstoffoberfläche und somit zu einer farblichen Veränderung
Wenn man mal in Messermacherforen nachliest, kommen da unterschiedlichste Verfahren zum Einsatz.
Mit Eisen-(III)-chlorid und einiger Zeit funktioniert wohl Edelstahl ganz gut.
Mit Wechselstrom kann man wohl eine Verfärbung erreichen (Ätzmedium mir nicht bekannt)
Leicht zu beschaffende Ätzmittel sind:
Eisen-(III)-chlorid (FeCl3)
Kupfersulfat (CuSO4)
Fürs Platinenätzen
Salzsäure (HCl)
Als Reiniger bis 19,5%
Schwefelsäure (H2SO4)
Als Batteriesäure bis 37% (Meist nur noch für Gabelstabler/Elektrostabler)
Essigsäure (C2H4O2)
Zitronensäure (C6H8O7)
Zum Entkalken
Eine Gasentwicklung gibt es selbst ohne Strom, mit steigender Stromstärke halt immer mehr.
Ohne Absaugung oder im Heimbereich einem entsprechend luftigen Ort sollte man das nicht machen.
Geändert von i_make_it (06.03.2016 um 09:40 Uhr)
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