Sicherheit ist immer beruhigend, selbst wenns eine nur gedachte, irreale ist... Sprungantwort .. sofern das System ein LTI-System ist - was ich mit Sicherheit nicht habe ..
Einer meiner liebsten Autoren hat in sein Vorwort geschrieben, dass die Beherrschung der Mathematik sich darin zeigt, wieweit man ihre vielfältigen und tiefreichenden Möglichkeiten vermeidet (vermeiden kann *gg*). Die Anwendung davon, die weit vor diesem klugen Spruch erschien, ist z.B. die Einfachheit der Festigkeitslehre, die nur davon lebt, dass man beim bekanntermaßen aufwendigen physikalischen Modell alle höheren Ableitungen vermeidet(vernachlässigt). Und dass das unlösbare Dreikörperproblem die immer noch nicht geschlossen lösbare Aufgabe z.B. eines Mond-Rendevous verbietet ist auch überholt, denke ich.
Ich würde mir an Deiner Stelle überlegen, wo die Invarianzen Deines Antennenrotors liegen. Klar, bei zu schneller Drehung demontiert sich das Eine oder Andere, dann wirds inhomogen. Sollte aber eben vermieden werden. Es dürften die Windlasten bleiben - vom Lichtdruck gegen den Hebelarm der Antenne will ich mal absehen sowie vom zeitvarianten Strahlungsdruck der umgebenden elektromagnetischen Inhomogenitäten. Und relativistische Zeiteinflüsse sehe ich auch nicht. Was übrig bleibt ist dann doch handhabbar. Oder erklär doch mal bitte Deine zeitlichen Varianzen. Aus Deiner Aussage spricht ja Deine Sicherheit, dass die existieren . . .
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