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Thema: Spulen für induktive Stromübertragung

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von i_make_it Beitrag anzeigen
    Das lasse ich so jetzt mal nicht stehen.
    In der Praxis wird wegen dem geringen Wirkungsgrad von deutlich unter 1% durch die Freiraumdämpfung die Energieübertragung im Fernfeld zwar nur in Sonderfällen (meist bei passiven Telemetrie oder Abhöreinrichtungen) eingesetzt, aber physikalisch und technisch ist die Energieübertragung mit EM halt doch möglich.
    Ok, ich hätte besser formulieren sollen "praktische Energieübertragung". Daß man im Nahfeld von großen Rundfunksendern eine Leuchtstofflampe zum Leuchten bringt, ist bekannt. Und mit einem Detektorempfänger und einem empfindlichen Kopfhörer kann ich Radio ohne lokale Energiequelle hören. Praktisch verwendbar ist das, außer beim Detektor, eigentlich nicht.

    Zitat Zitat von i_make_it Beitrag anzeigen
    Die Idee kam den Forschern wohl nur, da zum einen in USA deutlich schlechtere EMV und Elektrosmog Verordnungen gelten ....
    Wie kommst du auf dies schmale Brett? Die FCC Regeln sind genauso scharf, wie die in der EU. Und die Grenzwerte sind fast die gleichen, höchstens bei den Eckfrequenzen gibt es kleinere Abweichungen. Die Verwaltungsvorschriften dazu sind wesentlich komplexer und die Strafen in Amerika sind viel höher. Wer eine FCC Zulassung hat, hat technisch CE fast schon fertig.

    Aus der WLAN Geschichte wird nichts werden, wie ja auch aus ihrer vorigen Idee "das System Ambient Backscatter" nichts praktisches geworden ist. Die maximalen Sendeleistungen, die bei WLAN erlaubt sind, sind viel zu klein. Da bringt eine Knopfzelle selbst jahrelang mehr.

    Aber induktiv geht schon was.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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    Da ich keinen Tischtennisball zur Hand hatte, ist die Kapsel aus einem Ü-Ei mit auf dem Bild. Auf Grund des Gewichtes ist da auch nicht viel Ferrite mit im Spiel. Zum Experimentieren ist das schon mal eine Basis. Ohne wirklich lange Antenne wird das auch kein Sender. Und wenn man dem Netzfilter in seinem Labornetzteil nicht traut, betreibt man während der Entwicklung den Transmitter mit Batterien oder Akkus.

    MfG Klebwax
    Strom fließt auch durch krumme Drähte !

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Zitat Zitat von Klebwax Beitrag anzeigen
    Wie kommst du auf dies schmale Brett? Die FCC Regeln sind genauso scharf, wie die in der EU. Und die Grenzwerte sind fast die gleichen, höchstens bei den Eckfrequenzen gibt es kleinere Abweichungen. Die Verwaltungsvorschriften dazu sind wesentlich komplexer und die Strafen in Amerika sind viel höher. Wer eine FCC Zulassung hat, hat technisch CE fast schon fertig.
    Nur aus meiner Erfahrung mit eingeflogenen Netzwerkern aus USA bzw. wenn ich was dort zu tun hatte.
    Die wollen alle immer UTP verlegen (ist ja billiger als STP) oder dann gleich alles in Fiber machen wenn es Störungen gibt.
    Als AFN noch von Oberursel aus sendete, gabs da so manchen Aha Effekt bei der Infrastrukturverkabelung zwichen UTP mit AFN Störung und STP ohne Störung.
    Da mich beruflich nur der bereich Netzwerk verkabelung und Maschinen/Anlagenverkabelung (24VDC bis 400VAC) interessiert, habe ich mir auch nur dort die Unterschiede angesehen. Und die sind halt da. Also entweder hällt sich in Fabriken und Bürogebäuden keiner an die FCC Vorgaben. (alle Komponenten sind ja geprüft, da wird der Gesamtaufbau keine Prüfung und Abnahme mehr brauchen) oder in diesen beiden Bereichen sind die großen Unterschiede.

    Das man, auch wenn in den Vorgaben explizit ein TN-S steht, immer prüfen muß ob die Elektriker nicht doch TN-C oder TN-C-S installiert haben, bin ich allerdings auch aus Deutschland gewohnt.
    Wobei die Firmen die paar € die sie beim Kupfer eingespaart haben, dann ja zigfach drauflegen wenn sie alles nachbessern dürfen und Pönale wegen Terminüberziehung zahlen dürfen.

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