Kann es sein das die Ansteuerung nicht richtig funktioniert? Also das schaltnetzteil IC kaputt ist.
MfG Hannes
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Kann es sein das die Ansteuerung nicht richtig funktioniert? Also das schaltnetzteil IC kaputt ist.
MfG Hannes
war auch meine vermutung..aber oszi sagt er wird gepulst.
nach ausbau des transformators und begutachtung dessen. habe ich weiter geschaut und die gleichrichter diode im anschluss hat in beiden richtungen durchlass.
jetzt frage ich mich, ob es möglich ist ,das wenn die sekundärwicklung kurz geschlossen ist der ansteuernde mosfet der primär seite sofort kaputt geht und zwar so das die fets und die zuvor geschaltete Sicherung das leben aushauchen.
Könnte schon sein. Wenn der fet falsch angesteuert wird (weil am Feedback Eingang durch die defekte Diode nichts sinnvolles anliegt). Eventuell steuert der fet dann zu lange durch und bekommt dadurch einen zu hohen Strom ab. Oder der Trafo ist wirklich schön kaputt (durch den gleichen Fehler).
Aber ohne den genauen Plan zu kennen ist das nur herumraten.
MfG Hannes
ok, nach dem die dioden endlich aus china eingetroffen sind kann ich sagen.
Das netzteil geht wieder. Zumindest kann ich die Spannung regeln und mit Belastung raucht es auch nicht wieder direkt ab.
ALLERDINGS! Die Strombegrenzung geht nicht mehr. bei 4,7A zeigt das Netzteil mir nur 0.13A und wenn ich es unter die 0.13A regele dann geht das nt auch in die Strombegrenzung.
meine Vermutung ist nun das der verbaute lm741c defekt ist. So wie ich das eruiert habe scheint der für die Strombegrenzung zuständig zu sein.
Meine Frage wäre nun wie teste ich am schlausten einen OP?
Hast du einen Plan von dem Bereich? Wenn ich etwas repariere schaue ich mir die Schaltung an und zeichne diese nach (manchmal nur Teile, wo ich den defekt vermute). Damit kann ich die Schaltung besser nachvollziehen. Ich würde, wenn die Strombegrenzung nicht funktioniert, den gesamten Teil vom Shunt bis zum Feedbackeingang des SMPS Reglers zeichnen. Dann würde ich messen welche Spannungen vorhanden sind, somit kann man auf einen Fehler schließen.
Ich würde so vorgehen:
Plan zeichnen
Versorgungsspannungen messen (z.B. am OP für die Strommessung falls vorhanden)
Bei verschiedenen Lasten (z.B. 1, 2, 3, 4 und 5A) die Spannung am Shunt und am Ausgang des OPs (sofern vorhanden) testen
Die Spannung für die Stromeinstellung (Poti) messen (stufenweise weiterdrehen und die Spannung messen)
Je höher die Last, desto höher die Spannung am Shunt und am Ausgang des OPs.
MfG Hannes
DANKE für den Tip!
Es gibt Sachen die passieren wenn man keine Ahnung hat.
Der Shunt war/ist es. Dieser war ausgeführt als Drahtbrücke. Habe ihn getauscht beim öffnen gegen was stabileres. Da die Platine drumherum schon schwarz war.
Das die drahtbrücke ein Shunt war, war mir nicht bewusst. Habe mich nur gefragt wieso man so ein piseliegen Draht dafür nimmt![]()
Jetzt heisst es probieren bis ich wieder den einigermassen gleichen widerstand bekomme.
MIST! Aber Fehler lokalisiert!
Ist der Shunt defekt? Ich vermute eher das die Lötstellen defekt waren. Versuche den Shunt neu einzulöten. Häufig sind es nur die Lötstellen.
Du musst zuerst den Shunt komplett entfernen und dann die Leiterbahnen sauber reinigen (und das gesamte Lötzinn entfernen). Das Lötpad darf nicht verfärbt sein (muss aussehen wie eine Lötstelle). Wenn es das nicht ist, ohne Bauteil das pad verzinnen (kann ruhig ein Lötzinntropfen sein), anschließend das Zinn entfernen und Bauteil einlöten.
MfG Hannes
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