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Thema: Finde RS485 fehler nicht

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    hi,
    eigentlich ist Deine Schaltung garnicht so verkehrt (man kann die Steuerpins auch bitweise ansteuern).
    Im Ruhezustand (TxD inaktiv) ist TxD high, damit ist der Receiver des MAX enabled, der Transmitter
    disabled - korrekt. Dein Oszillogramm sieht so schlecht auch nicht aus (die spikes auf A entstehen, weil
    Deine Transistorschaltung nicht schnell genug den Steurpin deaktiviert. Da alle UARTs heutzutage
    mehrfach abtasten, sollte das nich stören. Was passiert wenn Du einen Abschlusswiderstand zwischen A
    und B bringst ?
    Eleganter ist es natürlich einen IO-Port vom Mega als Steuer-Pin zu nehmen, H vorm Senden,
    auf Low setzen, wenn TXC-flag gesetzt wurde, sonst schaltet der Mega den Sender aus, bevor das
    Byte rausgeshiftet wurde.
    Hast Du mal probiert, mit einem anderen MAX/Mega zu kommunizieren ? (Pull-Up an A nicht vergessen,
    sonst sehen beide Receiver undefinierte Zustände.)
    mfg
    Achim

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Hallo Achim,

    ich habe aktuell insgesamt 3 Atmegas am Bus hängen. Ich habe jetzt mal die Umschaltung bei allen Atmegas auf einen µC-Pin umgelegt.
    Die A und B Pegel sehen jetzt so aus:

    Bild  

    Schalte ich jetzt am Anfang und am Ende einen 120R Widerstand zwischen A und B dann verändern sich plötzlich die Pegel und die Kommunikation bricht nach 3 Telegrammen zusammen. Das ganze sieht dann so aus:

    Bild  

    Kann es sein, dass da jetzt die Widerstände nicht passen?

    Viele Grüße

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Hi,

    Hat keiner mehr eine Idee, was das nun noch mit den Abschlusswiderständen sein könnte?

    Viele Grüße

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,
    Zitat Zitat von demmy Beitrag anzeigen
    Hat keiner mehr eine Idee, was das nun noch mit den Abschlusswiderständen sein könnte?
    Wie, Was Wo hast du denn jetzt gemacht?

    ICH KENNE MINDESTENS 3 RICHTIGE Methoden, wie man die Abschlusswiderstände verschalten kann!

    Der Unterschied liegt darin, dass du mit den Widerständen einen definierten Pegel hast, wenn der Sender hochohmig ist. Ohne widerstände bleibt der letzte Pegel, auf Grund der Leitungskapazitäten, "kleben"

    Dies habe ich mehrfach verwendet um zu erkennen ob ein Erweiterungsmodul vorhanden ist oder nicht. Bedingung ist allerdings, dass das Modul eine Pul Up (oder Pulldown) Widerstand am Eingang hat.

    Port-Pin als Ausgang schalten und eine 0 ausgeben.
    Dann den Pin als Eingang schalten und einlesen.
    ohne Pull Up bleibt die 0 noch einige µs b1s einige 10 µs stehen, mit Pull Up hat man sofort eine 1.
    Funktioniert bei einigen Seriengeräten Fehlerfrei.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Zitat Zitat von Peter(TOO) Beitrag anzeigen
    Wie, Was Wo hast du denn jetzt gemacht?
    Eben, ohne kompletten Schaltplan des Busses ist keine konstruktive Hilfe möglich.
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Nein nein, die Frage war natürlich an alle gerichtet! Bild  

    Ich hoffe Ihr habt die Oszillogramme gesehen mit und ohne Widerstand (Eintrag #9) !?

    Also der Bus besteht aktuell aus einer Platine auf der die Teilnehmer aufgesteckt sind und die so aufgebaut ist:

    Bild  

    Die einzelnen Teilnehmer sehen dann so aus, wobei nur bei dem ersten und letzten der R4 vorhanden sind. R8 und R9 sind aktuell gar nicht bestückt.

    Bild  

    Die einzelnen Abstände zwischen den Teilnehmern sind nur wenige cm und komplett über Leiterbahnen.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,

    Und wie erfolgt nun die Umschaltung zwischen Senden und Empfangen?
    Hier braucht man aber auch die Software dazu.
    Deine erste Variante konnte ja nicht funktionieren.

    Das praktisch Problem ist folgendes:
    Das UART besteht aus zwei Registern, dem Datenregister und dem Schieberegister.
    Das Datenregister ist per Software zugänglich, das Schieberegister leider nicht.
    Deine Software schreibt nun in das Datenregister. Wenn das Schieberegister leer ist, werden die Daten aus dem Datenregister in das Schieberegister kopiert und gesendet.
    Gleichzeitig wird das Transmit Register Empty Bit (TE) gesetzt und ein Interrupt ausgelöst, wenn freigegeben.
    Nun ist aber das UART dann noch dabei, die Daten im Schieberegister zu senden.
    Wenn also das TE-Bit aktiviert wird, musst du noch warten, bis alle Daten raus sind, bevor du deinen Treiber auf Empfang umschaltest.
    Wie lange du warten musst, hängt von der verwendeten Baudrate und dem Datenformat ab. Da müssen ja Start und Stopp-Bit raus. Das Stopp-Bit kann 1 oder 2 Bit lang sein. Dann die Daten, meist sind 5, 7 oder 8 Bit einstellbar. Dann noch das Parity-Bit, wenn vorhanden. Manche UARTS beherrschen noch ein zusätzliches Master/Slave Bit.
    Die Übertragung kann also zwischen 7 und 13 Bit dauern.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Zitat Zitat von demmy Beitrag anzeigen
    Kann es sein, dass da jetzt die Widerstände nicht passen?
    Früher hast du den Achim gefragt und erst jetzt kann ich antworten: JA. Bild  
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

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