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Hier so einen könnte ich ausbauen http://www.irf.com/product-info/data...ta/irf640n.pdf
das ist zwar ein N-Kanal MOSFET, allerdings kein Logic-Level. Der braucht dann am Gate eine Spannung von mindestens 10 Volt um voll durch zu schalten. Das geht natürlich auch, allerdings kannst Du den dann nicht so einfach an den Mikro-Controller-Pin hängen, da der ja nur 5 Volt liefert. Du brauchst also einen Pegelwandler. Das kann ein zusätzlicher Transistor sein oder etwa ein Opto-Koppler (letzterer hätte auch den Charme der galvanischen Trennung von Last- und Steuerteil).
So, ich nu wieder ^^
Ich mache meine Mosfets nur kaputt, weil ich überhaubt nicht verstehe, wieviel Volt und Ampere ein Gate benutzen soll. Redround erzählte was von 10V und ich konnte das in der Tabelle nicht finden. Ich arbeite immer mit ein Widerstand am Gate, so kenn ich es auch an einem Transistor. Dann habe ich eniges in Youtube angeschaut und die zeigten, dass sie keinen Widerstand benötigten. Als ich es ohne Widerstand angelötet habe, schaltete D und S immer durch, auch wenn G nicht angeschlossen war. Also Defekt.
Zum Glück hängen noch mehr Mosfets dranne, das sind aber alles diese hier http://pdf1.alldatasheet.com/datashe...UTC/50N06.html
Wie kann ich jetzt erkennen, wieviel Volt und Ampere ich nutzen darf an einem Gate.
Meine Versuche mit den 50N06 waren, 5V 6Ohm (gemessen 0,11A). Der Multimeter der am Heater angeschlossen war, zeigte 1,7A an. 2,1A wäre es ohne dem Mosfet. Wenn ich 33KOhm anschließe passiert gar nichts. Direkter Anschluss würde sicherlich zerstören. 12V wollte ich jetzt nicht nutzen, da ich nur Widerstande bis zu 5W habe.
Den hier habe ich auch mal ausprobiert, sind aber bestimmt andere Mosfets http://www.s-aeg.de/ratgeber-akku/st...sfet-schaltung
mfg EKI
Geändert von DjEKI (18.04.2015 um 12:21 Uhr)
wie ich schon sagte, machst Du Dir das Leben selbst schwer, indem Du keinen Logic-Level-Mosfet nimmst. Das von Dir verlinkte Datenblatt zum 50N06 sagt: RDSON = 23 mOhm @ 10 V GS. Steht gleich auf der ersten Seite. RDSON ist - wie ich weiter oben schon geschrieben habe - eine der wichtigten Infos zu einem Mosfet aus dem Datenblatt. Das heißt, dass der 50N06 einen Widerstand von 23 mOhm hat, wenn er mit einer Spannung zwischen Gate und Source von 10 Volt angesteuert wird. Er verträgt aber locker auch 12 Volt.
Versuch es mal so:
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Wobei dabei das Signal des Controllers invertiert wird ... deshalb soll es mal nur das Prinzip veranschaulichen. Wie gesagt: nimm einen Logic-Level-Typ und Du hast die ganzen Probleme nicht.
Wenn Du - wie in Deinem Versuch - das Gate nur mit 5 Volt ansteuerst, schaltet der MOSFET nicht vollständig durch. Deshalb fließt auch nicht der volle Strom in Deine Heizung. Dafür wirst Du vielleicht gemerkt haben, dass sich der MOSFET deutlich erwärmt hat. Wie ich auch bereits oben sagte: wenn man nicht 100% weiß was man tut, sollte man das Gate eines MOSFET immer nur voll ansteuern. Beim 50N06 heißt das entweder 0 Volt oder >=10 Volt (wobei auch 12 Volt am Gate überhaupt kein Problem sind) ... aber nicht mit 5 Volt!!!
PS: das Gate eines MOSFET's wirkt übrigens wie ein kleiner Kondensator. Das muss nur einmal aufgeladen werden um den MOSFET durchzusteuern. Danach fließt in das Gate kein nennenswerter Strom mehr (zumindest nicht, bis der MOSFET wieder "umgeschalten" werden soll). Deshalb reichen normale 1/4 Watt Widerstände am Gate vollkommen aus.
PPS: ich will Dir wirklich nicht zu nahe treten ... aber es scheint, als hättest Du mit dem Ganzen doch einiges an Schwierigkeiten. Vielleicht solltest Du doch lieber zu einem fertigen Modul wie dem von mir oben ebenfalls bereits verlinkten greifen oder zumindest auf einen Logic-Level-Typ umsteigen.
Geändert von redround (18.04.2015 um 13:36 Uhr)
Soll ich dein Schaltplan noch ausprobieren? Obwohl mein Schaltplan mit Transistor hätte ganz anders ausgesehen. Naja, ausprobieren könnte man es ja^^
Ich wollte nur heute noch etwas machen, daher habe ich den Mosfet nicht bestellt, da es nicht heute ankommen würde.
Naja, der 50n06 funktioniert zumindest mit ein 6 Ohm Widerstand und 5V. Ich finde, dass ist doch mal ein Anhaltspunkt.
Das was du gesagt hast, dass es wie ein Kondensator wirkt, ist interessant. Aber trotzdem muss es doch eine bestimmte mA vorhanden sein, um das Gate zu öffnen.
Nochmal: den 50N60 mit 5 Volt am Gate anzusteuern ist falsch! Es muss entweder mit 0 Volt oder mit - in Deinem Fall - 12 Volt verbunden werden. Der fließende Strom ist dabei zu vernachlässigen, weshalb man zum Testen auf einen Gate-Widerstand sogar komplett verzichten kann. Probier es aus: Häng die Heizung an einem Ende an + 12 V und am anderen Ende an den Drain-Pin des Mosfets. Den Source-Pin des Mosfets verbindest Du mit GND. Dann verbinde das Gate einfach einmal mit + 12 V und danach mit GND ... ganz ohne Widerstand. Dann wirst Du sehen, dass der Mosfet einmal schaltet und einmal sperrt.
Der Vorwiderstand am Gate dient lediglich zur Reduzierung der EMV Störungen ... oder wie in meinem Schaltbeispiel als Pullup-Widerstand. Zur Begrenzung des fließenden Stroms ist er aber eigentlich nicht erforderlich.
Wenn du das so meinst, dann ist das Mosfet kaputt. Jedenfals ist es jetzt bei mir kaputt, denn der ist nur noch auf Dauerlast. Auch wenn kein Strom an Gate angeschlossen ist.
Geändert von DjEKI (18.04.2015 um 14:48 Uhr) Grund: Hab den Schaltplan falsch gepolt
das kommt daher, dass die Gate-Kapazität geladen ist ... womit wir wieder beim Verhalten des Kondensators wären. Jetzt verbinde das Gate mal mit GND und Du wirst sehen, dass der MOSFET sperrt. Deshalb sagte ich ja: zum Testen das Gate wechselweise mit GND und mit +12V verbinden. Der MOSFET ist also keineswegs defekt.
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