Optimal wäre den ganzen Messbereich auf mehrere mit gleicher wirklich nötiger Genauigkeit (z.B. 1 %) zu teilen.![]()
Optimal wäre den ganzen Messbereich auf mehrere mit gleicher wirklich nötiger Genauigkeit (z.B. 1 %) zu teilen.![]()
MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!
Ehrlich gesagt bin ich vom Ansatz vom TS noch immer nicht überzeugt.
Ich denke, eine Durchflussmesung wäre einfacher zu bewerkstelligen. Einerseits gibt es da rein digitale Verfahren (z.B. Zeitmessung (Schallgeschwindigkeit im Medium) um die Fließgeschwindigkeit zu bestimmen, oder gar Coriolissensoren), das dürfte die Sacher erheblich vereinfachen. Zudem kann man äußere Einflüsse (wie mechanische Schwingungen) weitausbesser eleminieren oder sie treten gar nicht erst auf.
Konkret stelle ich mir sowas wie einen Trichter vor, der an einem Ständer befestigt wird. Direkt unter dem Trichter sitzt der Sensor, und ein Display zeigt die bereits durchgelaufene Menge an. Und unter dem Trichter steht dann der Pott wo alles zusammenläuft. Für besonders feine Messungen könnte man das Gerät auch in mehrfacher Ausführung mit verschieden großen Trichtern und Rohren mit verschiedenem Durchmesser bauen. In engen Rohren können geringe Durchflussmengen präziser bestimmt werden, aber es dauert eben länger bis alles durchgelaufen ist. Für dickere Rohre gilt das gleiche, nur anders herum.
Meines Erachtens wären damit einerseits viele Probleme umgangen und die Zielstellung wäre voll umgesetzt, soweit ich das sehe. Und wenn er unbedingt das Gewicht haben will kann er bei bekanntem Volumen immer noch umrechnen.
Geändert von White_Fox (08.11.2014 um 13:22 Uhr)
Hallo,
jetzt habe ich meinen Rechenfehler in der Abweichung auch erkannt. Es sind ja Prozent! Bei mir hat der Faktor 100 gefehlt..
Das von Peter beschriebene Verhalten mit der meiner (billigen) Küchenwaage konnte ich auch schon beobachten.
Zur Messgeschwindigkeit: Ich finde zwei Messungen pro Sekunden schon fast akzeptabel. Ich denke mit 4 pro Sekunde dürfte es hinkommen. Viel schneller wird meine Reaktionszeit zum absetzen wohl auch nicht sein oder? (die nimmt mit laufendem Abend dann eh ab.) Ich stelle mir ein LCD-Display mit Balkenanzeige vor. Wenn der Balken gegen "voll" oder "Ziel erreicht" läuft setzt man hoffentlich etwas ab um die Einfüllgeschwindigkeit zu reduzieren und somit passend anzuhalten. Ich denke da sind 4 Messungen pro Sekunde ausreichend. Ich kann mich aber auch täuschen. Antwort auf diese Frage wird wohl nur ein Probeaufbau bringen.
Da die Zelle scheinbar geeignet ist werde ich diese bestellen und ein paar Messungen und Versuche damit anstellen. Bei diesem Hobby ist ja der Weg das Ziel. Ich denke deshalb würde ich auch den Messverstärker und -Auswertung gerne selbst entwickeln und bauen. Gerne mit eurer Beteilungen, wenn Interesse besteht.
Eine Frage ist noch im Kopf: Ist bei diesen Wägezellen auch ein "kriechen" vorhanden? Soll heißen ich stelle Gewicht X auf die Waage, bleibt dann das Ausgangssignal konstant, oder ändert sich dieses dann schleichend immer in eine Richtung wie bei meinen Drucksensor? Vom Prinzip her wie ich DMS verstanden habe würde ich sagen nein, aber nur um sicher zu gehen wäre eine bestätigung gut.
@PICture: Leider ändert sich der Messbereich durch die unterschiedlichen Tara (Gläser / Gefäse). Der "variable" Bereich der wirklich mit einer so hohen Genauigkeit gemessen werden soll liegt ja nur im Bereich von 10g bis max. 500g. Wenn man nach jede Zutat einzeln "tariert" sogar nur maximal die Hälfte davon.
Eine Idee um deinen Vorschlag umzusetzen wäre die Erfassung der Tara-Spannung, um diese dann vor dem Messverstärker abzuziehen. Aber ich glaube das wird noch problematischer wie ein störungs- und rauscharmer Verstärker für eine schnelle Messung.
Aber die Idee hat was. Man könnte die abzuziehende Tara-Spannung vor jeder neuen Zutat über einen DAC oder digitales Poti generieren und so lange anpassen, bis der Messwert wieder (fast) 0 ist. Der DAC oder das Poti muss ja nicht eine so hohe Auflösung haben wie der Messeingang. Wenn ein kleines Offset bleibt kann man dieses rausrechnen. Aber der Messbereich schrumpft. Ich denke 2 Sekunden Pause zwischen jeder Zutat sollten drin sein für diesen Tara-Ausgleich. Dann könnte man die Auflösung für eine genaue Messung wirklich auf z.B. 500g begrenzen.
Das Problem wird aber vermutlich wieder die Störanfälligkeit des ganzen Aufbaus sein. Was hält der Rest der Mitleser von dieser Idee?
Viele Grüße
Andreas
- - - Aktualisiert - - -
Hallo White_Fox,
Der Vorschlag hat was, aber ich denke neben den Vorteilen bei der Messung auch wieder seine eigenen Probleme. Einigie Zutaten (z.B. Sirup) sind extrem dickflüssig und laufen deshalb recht langsam. Außerdem gibt es eine (größere) Sauerei, weil der vermutlich Trichter immer nach tropft, auch wenn der "Pott" nicht mehr drunter steht. Dann kommt die Reinigung dazu. Der Trichter muss ja irgendwie befestigt und verkabelt werden, aber zum reinigen abgebaut werden. Die Elektronik darf dann beim spülen auch nicht beschädigt werden,etc.
Ich denke, wenn das mit der Gewichtserfassung nichts wird kann man dieses Thema mit seinen neuen Problemen durchdenken, aber dafür wäre ein neuer Thread besser, Ok?
Viele Grüße
Andreas
Das würde ich aber nicht irgendwo im Messverstärker machen, sondern im Controller. Knopfdruck, und der Controller zieht den soeben gemessenen Betrag ab bevor er ein neues Ergenis anzeigt. Damit würde deine Waage nach Knopfdruck genau Null anzeigen, wenn du ein leeres Glas raufstellst. Die Zero-Funktion einer Küchenwaage funktioniert auch nicht anders.@PICture: Leider ändert sich der Messbereich durch die unterschiedlichen Tara (Gläser / Gefäse). Der "variable" Bereich der wirklich mit einer so hohen Genauigkeit gemessen werden soll liegt ja nur im Bereich von 10g bis max. 500g. Wenn man nach jede Zutat einzeln "tariert" sogar nur maximal die Hälfte davon.
Eine Idee um deinen Vorschlag umzusetzen wäre die Erfassung der Tara-Spannung, um diese dann vor dem Messverstärker abzuziehen. Aber ich glaube das wird noch problematischer wie ein störungs- und rauscharmer Verstärker für eine schnelle Messung.
Aber die Idee hat was. Man könnte die abzuziehende Tara-Spannung vor jeder neuen Zutat über einen DAC oder digitales Poti generieren und so lange anpassen, bis der Messwert wieder (fast) 0 ist.
Einfach oben reingiessen?
Hallo,
Naja, beide Ansätze haben vor und Nachteile.
Machbar ist es über das Gewicht schon, aber eben nicht schnell.
Wie gefördert werden soll, wurde auch noch nicht angesprochen.
Mit Pumpen könnte man über den Volumenstrom und die Zeit geschätzt z.B. 70% der Füllung fördern und dann Wägen wie viel es wirklich war. Und den Rast dann mit den berechneten Daten fördern.
Ist jetzt aber nur so eine Idee auf die Schnelle.
MfG Peter(TOO)
Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?
MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!
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