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Thema: Steuerung

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Im Thread wird eine von außen formulierte Aufgabenstellung eingebracht die ohne Erläuterung des Bezugs gelöst oder diskutiert werden soll. Es sieht nach einer Prüfungsaufgabe aus.

    Das ist auch noch nicht schlimm wenn man sich über die Randbedingungen klar wird und die Aufgabe diskutieren möchte.

    Ich denke es läuft besser wenn man mehr über die eigentliche Zielsetzung weiss. Immerhin ist es ein Unterschied, ob man eine Aufgabe beantwortet oder eine Steuerung für eine irgendwie geartete Umgebung mit dazugehörigen Randbedingungen entwirft.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Wenn man sich die Eckdaten zusammenreimt, sieht es aus wie eine Aufgsbenstellung.
    Könnte eine Projektaufgabe im Bereich Anlagenplanung sein.

    In der Praxis wird man Hängebahnsysteme nicht mit nur 2 Einheiten (Laufkatzen) realisieren.
    Das macht den Vorteil soeines System zunichte.
    Dann Ultraleicht und Enegiequelle (Accu) in die Einheiten Einbauen, sind 2 sich wiedersprechende Vorderungen.
    Zum einen muß die Tragfähigkeit des ganzen Systems vergößert werden, da ja jede Einheit um das Accugewicht schwerer wird,
    zum anderen müssen entsprechend auch leistungsfähigere Motoren gekauft werden. und halt pro Einheit auch Accus.
    Also das Schienensystem wird pro Meter teurer, jede Einheit wird ebenfalls teurer und schwerer wie bei der klassischen Lösung über Stromschienen/Induktion.

    Dann ist die Ladestation im Transportpfad. damit ist eine Nutzung der Accus bis nahe an die Entladegrenze nicht möglich.
    Auch ein Nebengleis für Wartungsarbeiten an den Einheiten fehlt.
    Also ist der bisher erkennbare Lösungsansatz schon mal zu kurz gedacht, da im Falle einer erweiterung das System von grund auf neu geplant werden müsste.

    Alleine von der Erwähnung einer SPS als Steuerung, dürfte das geplante Einsatzgebiet die Industrie sein.
    Eine SPS wäre da von der Prozessicherheit her schon die richtige Steuerung. Für den Fall einer Anlagenerweiterung, würde man ein System nehmen das Master-Slave tauglich ist um so per Feldbus weitere Steuereinheiten einbinden zu können.
    Damit wird der Gesammtverkabelungsaufwand reduziert, da man alle x Meter ein Steuerungsmodul setzt diese mit einem Feldbus verbindet und von diesen Inseln aus z.B. per ASI (Aktor-Senso-Interface) Sensoren und Aktoren anbindet. Pro Transporteinheit kommt dann nur ein kleines Steuermodul zum Einsatz, nach den bisherigen Infos würde es ja nur den Antriebsmotor regeln und empfangene Befehle ausführen. (start, stop, schneller, langsamer)

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von White_Fox
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    Nee...für mich sieht das eher nach "Variantenbildung" aus. Ich wüsste nicht wo sowas in einem Studium oder Ausbildung vorkommen sollte. Wer aber in der Konstruktion arbeitet müsste diesen Prozess gut kennen.

    edit:
    Das war geschrieben bevor i_make_it gepostet hat.

  4. #4
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    Nee...für mich sieht das eher nach "Variantenbildung" aus ... nicht ... Studium oder Ausbildung ... aber in der Konstruktion ...
    So sehe ich das auch. Wer seine Fleißbildchen mit vielen sinnvollen und möglichen Varianten verdienen möchte, der kann so argumentieren. Und wer die Aufgabenstellung verbrämt (wenn auch reichlich ungeschickt), könnte damit belegen, dass er vermeiden will daß irgendein "Oberer" ihm auf seine Tricks kommt.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Na ja im Studium kommt das bei Konstruktionstechnik schon vor. Varianten brauchts da für die technisch-wirtschaftliche Bewertung. Ich hatte mal einen Dipl. Ing. der auch sein Studium ohne Verstehen der Sache geschaft hatte. Hat 8 Wochen durchgehalten, dann war er wieder gefeuert.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo make_it,

    So einen Softwareentwickler hatte ich auch mal an der backe.
    Vor 25 Jahren hatte ich Prototyping-Bords hergestellt, im Prinzip so etwas wie die Arduino heute, aber mit den Hitachi H8.

    Der schickte mir ein Listing mit verschachtelten if's in C.
    Das funktioniere nicht!
    Der typ hatte den Unterschied zwischen & und && in C nicht beachtet.
    Habe ich dem dann kurz schriftlich erklärt.
    Am nächsten Tag kam das Listing wieder, nur eine Stelle war geändert worden, mit der Aufforderung ich solle den Code so ändern, dass er läuft!
    Das natürlich alles ohne Bezahlung im Rahmen des Kundendienstes.

    Die Rückmeldung an dessen Chef erfolgte dann über einen Aussendienstmitarbeiter der Hitachi-Vertretung-
    Der war dann auch keine 14 Tage mehr da angestellt. Allerdings scheint er sich wesentlich über seinen Fähigkeiten verkauft zu haben.

    Seit dem Internet haben diese Fälle zugenommen. Viele versuchen heute ihre Haus. Semester. und Diplomarbeiten in Foren wie dem Hiesigen erledigen zu lassen.
    Für mich geht das auch unter Plagiat.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von White_Fox
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    @i_make_it:
    Wir haben das im Studium ja auch gehabt, Bewertungsmatritzen erstellen, usw...
    Allerdings wurde das nicht so ausführlich gemacht da diese Handwerkzeuge doch schon recht überschauhbar ist. Schon gar nicht mit derart konkreten Aufgabenstellungen.

    Um ein guter Ingenieur zu sein gehört neben dem Studium meines Erachtens einfach auch eine kreative Ader. Ohne die kaut man nur all das durch was irgendwer schonmal gemacht hat...aber entwickelt garantiert nichts Neues. Und es ist ja nun nicht so dass der TE nur auf der Suche nach Anregungen oder so ist...sondern da ist ja schon allerhand mehr gefordert. Dieser Thread erinnert mich fatal an die Arbeitsweise einiger meiner Mitstudenten. Und an deren Sprachkenntnisse. Bild  

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von White_Fox Beitrag anzeigen
    Wir haben das im Studium ja auch gehabt, Bewertungsmatritzen erstellen, usw...
    Allerdings wurde das nicht so ausführlich gemacht da diese Handwerkzeuge doch schon recht überschauhbar ist. Schon gar nicht mit derart konkreten Aufgabenstellungen.
    Das Grundlegende dabei ist, dass jede Entwicklung immer ein einziger Kompromiss ist.
    Das geht schon beim Temperaturbereich los, in welchem das Teil funktionieren soll, der ist nun mal immer eingeschränkt.
    Die Stückzahl ist auch ein wichtiger Parameter. Bei 10Stk. muss man andere Lösungen wählen als bei 100k Stk.
    Und was bringt es, wenn das Produkt erst in 10 Jahren auf den Markt kommt?
    Und nicht zu vergessen ist das vorhandene Wissen. Die Einarbeitungszeit in den idealen geeigneten Prozessor oder die ultimative Programmiersprache, braucht auch Entwicklungszeit.

    Es gibt optimale Lösungen für ein Problem, aber um diese zu finden braucht es jede Menge Kontext und dieser fehlt hier gänzlich.

    Zitat Zitat von White_Fox Beitrag anzeigen
    Um ein guter Ingenieur zu sein gehört neben dem Studium meines Erachtens einfach auch eine kreative Ader. Ohne die kaut man nur all das durch was irgendwer schonmal gemacht hat...aber entwickelt garantiert nichts Neues. Und es ist ja nun nicht so dass der TE nur auf der Suche nach Anregungen oder so ist...sondern da ist ja schon allerhand mehr gefordert. Dieser Thread erinnert mich fatal an die Arbeitsweise einiger meiner Mitstudenten. Und an deren Sprachkenntnisse. Bild  
    Leider muss ich dir da gänzlich zustimmen.

    Leider ist es zur Mode geworden, seine Probleme einfach durch das Internet lösen zu lassen.

    Das ist aber ein gesellschaftlicher Trend; Bedienungsanleitungen will heute keiner mehr lesen, weil das zu zeitaufwändig ist, allerdings will man den Zeitaufwand eines Dritten auch nicht entschädigen: "Der weiss das ja schon, wieso will der auch noch Geld dafür?"

    Mal sehen was die Zukunft bringt ...

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

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