Ich habe mir jetzt mal einen Differnenzverstärker aufgebaut.
Allerdings habe ich jetzt einige Probleme mit dem Datenblatt, bzw. den Angaben zu den Anschlüsse.
Die Rede ist von U+, U-, V+, V- und T
Es gibt allerdings keine Legende dazu.
Kann sich von euch jemand vorstellen für was diese Anschlüsse genau stehen?
Danke
Bei OpAmps legt man die Eingangswiderstände hochohmig aus. Allerdings hat ein höherer Strom durch die Gegenkopplungswiderstande ein stabilieres Verhalten zur Folge. Du solltest Ausrechnen was du für einen Strom aus der Druckzelle holen kannst. Falls das nicht möglich ist, schalte noch je 2 OpV's als Impedanzwandler vor deine Eingänge am Differenzverstärker. Das ganze sieht dann so aus
http://de.wikipedia.org/wiki/Operati...mpedanzwandler
Der Ausgang dieses Impedanzwandlers geht dann an je einen Eingang an deinen Differenzverstärker.
Das kann man aber dann auch gleich als Instrumentenverstärker auslegen
http://de.wikipedia.org/wiki/Operati...erst.C3.A4rker
Hallo,
Da fehlt auch jede Menge an Angaben.
Allerdings kann man einiges auf dem Foto erkennen. Die mäanderförmigen Strukturen sind die Messwiderstände der Brücke.
V ist vermutlich die Versorgungsspannung und U der Messausgang.
Zwischen V- und T befindet sich noch ein Widerstand.
Irgendwie dient der zur Kompensation.
Wenn ich mir die Strukturen so ansehe, ist das dunkelgrau eine Widerstandsschicht, welche die eigentlichen Messwiderstände bildet.
Die hellen Strukturen sind Leiterbahnen.
Möglicherweise dient dieser Widerstand zur Temperaturkompensation.
Aber wie schon geschrieben, da fehlen viele Angaben in diesem Datenblatt!
Du müsstest das schon beim Hersteller nachfragen.
MfG Peter(TOO)
Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?
Danke für deine Einschätzung.
Dann bin ich ja mal beruhigt, dass ich nicht der einzige bin der dieses Datenblatt als sehr Lückenhaft bewertet.
Das mit dem Widerstand zwischen V- und T ist so richtig, man kann es auch auf der Messzelle erkennen.
Ich werde dann mal versuchen die Infos direkt beim Hersteller zu erfragen.
Als Schaltung sollte man wohl schon den Instrumentenverstärker nehmen (als fertiges IC oder mit 3 OPs). Immerhin wird man eine knapp 1000 fache Verstärkung brauchen - das wird mit einem OP ohnehin knapp. Der einfache Differenzverstärker hat nicht so gute Eigenschaften (Eingangswiderstand, Drift, Gleichtakt-Unterdrückung). So fern man mit Gleichstrom messen will, kommt es auf geringe Offsets,wenig Drift und je nach Anforderungen auch auf wenig Rauschen an.
Hallo!
Also ich habe den Sensor jetzt aufgebaut und mit einem Instrumentenverstärker INA 122 PA (Verstärkungsfaktor zwischen 50-100) verstärkt. Von der Lineariät her funktioniert dieser Aufbau wirklich sehr gut.
Allerdings ist wie erwartet auf der Ausgangsspannung ein Offset vorhanden. Gibt es eine Möglichkeit diesen Offset abzugleichen?
Siehe 7. Seite: http://www.datasheetcatalog.com/data...INA122PA.shtml .
MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!
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