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Thema: Schwingkreise

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Mich würde viel mehr jetzt interessieren, wie ich immer die Größen wie U und I auswählen muss, um ein Teil nicht durchbrennen zu lassen. Also meine Frage ist wirklich so grundlegend, dass ich nicht mal genau weiß, wie ich danach suchen kann, um mich nicht sofort in google zu verlieren. Wenn ich eine Spannung von 9V anlege und eine Stromstärke von sagen wir mal 10A... was muss ich bei der Auswahl an Kondensatoren, Widerständen etc. beachten? Wie viel Ohm öme so klein wie möglichmuss ein Widerstand sein? Gibt es Auslastungsgrenzen für die Komponenten?
    Maximale Spannungen, Ströme und Leistungen stehen im Datenblatt der Bauteile.

    Grundsätzlich wählt man Ströme so klein wie möglich, besonders bei Batteriebetrieb.

    Nun hat man aber das Problem, dass z.B. bei einem Transistor, die Verstärkung eine Abhängigkeit vom Strom hat. Des weiteren hat so ein Halbleiter immer auch noch Leckströme, welche zudem noch Temperaturabhängig sind.
    Du hast nun das Problem, dass z.B. am Ausgang eines Transistors dein verstärktes Nutzsignal und die Leckströme anliegen. Wenn jetzt dein Nutzsignal etwas gleich gross ist wie der Leckstrom, hast du einen Fehler von 100%. Wenn das Nutzsignal 10x grösser als der Leckstrom ist, beträgt der Fehler noch um die 10%.
    Nun hast du aber oft das Problem, dass dein Nutzsignal z.B. von einem Sensor vorgegeben ist, du hast dann gar keine Möglichkeit diesen Strom frei zu wählen.

    Grundsätzlich ist Technik immer ein Kompromiss, von sich oft widersprechenden Parametern.

    Dies ist dann auch der Grund wieso es für ein Problem tausende unterschiedliche Lösungen gibt.
    Selbst wenn man die Schaltung für z.B. eine Transistorstufe vorgibt, wird die jeder Entwickler etwas anders dimensionieren.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Also meine Frage ist wirklich so grundlegend, dass ich nicht mal genau weiß, wie ich danach suchen kann, um mich nicht sofort in google zu verlieren
    Es würde wahrscheinlich genügen, sich im Elektronik kompendium (habe ich oben verlinkt) zu verlieren.

    ... eine Spannung von 9V anlege und eine Stromstärke von sagen wir mal 10A ...
    9V sind brauchbar, könnte aber auch etwas weniger sein. 10A sind für den Oszillator jenseits aller Diskussion, als Kollektorstrom könnte man in einer ersten Auslegung 1 bis 5 mA ansetzen, vielleicht muß man sogar weniger nehmen.
    Grund: wie oben schon geschrieben, muß man mit der abgestrahlten Leistung geizen (Funkstörungen). Bei 10 A wird das schon mehr ein Radiotherapiegerät als ein Musikinstrument. Außerdem würde der hohe Strom zu starker Erwärmung des Halbleiters führen, was wiederum dessen elektrische Werte verändert. Drittens wird die Spule wesentlich kleiner / billiger / im Verhalten linearer, wenn sie nicht auf hohe Ströme ausgelegt werden muß. Viertens müssten dann auch die anderen Bauteile (Festfrequenzoszillator, Mischer, Netzteil) auf die hohe Leistung ausgelegt sein, mit entsprechend hohem Aufwand. Es braucht auch den 2N3055 nicht, nimm einen beliebigen Kleinsignaltransistor.

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