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Thema: ein Int-Array einer Funktion

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo Gerhard,

    1. int MW[3]; ist eine automatische lokale Variable und wird auf den Stack abgelegt wenn die Funktion aufgerufen wird.
    Wenn die Funktion mit return beendet wird, wird aber er Stack wieder abgeräumt, inklusive der Variablen MW.
    Abhilfe:
    entweder
    a) static int MW[3];
    b) MW als globale Variable deklarieren
    c) Die Funktion mess() so schreiben, dass das Array als Zeiger auf das Array übergeben wird. Dann muss der Speicherplat für MW im AUfrufenden Teil deklariert werden.

    2. Die Funktion soll einen int zurückgeben.
    MW[] ist aber ein Zeiger auf eine Array aus int.
    MW[] entspricht &MW[0]
    Du müsstest also
    int *mess()
    schreiben, dann sollte das Compilieren gehen, aber das zurückgelieferte Array kann dann irgendwelche Random Werte enthalten. Es kann dann manchmal die gewünschten Werte enthalten und, wenn z.B. ein Interrupt auftritt, nur noch irgendwelchen Schrott.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    oder so:
    Code:
    ...
    int MW[3];//globales Variablenfeld
    ...
    void updateMW(){
    MW[0]  = analogRead(IR_RFL_V) ;
    MW[1]  = analogRead(IR_RFL_L) ;
    MW[2]  = analogRead(IR_RFL_R) ;
    }
    ...
    void loop() {
    ....
    updateMW();
    ....
    }

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,
    Ist zwar die einfachste, aber leider auch unschönste Variante:

    - Seiteneffekte sind nun mal unschön:
    In einem grösseren Projekt, wird schnell übersehen, dass update() die globale Variable verändert.
    Jeder darf sich ausmalen, was man da an Zeit zur Fehlersuche aufwenden kann, besonders wenn ein Fremder etwas am Code ändern muss.

    - unflexibel
    Am flexibelsten ist die Variante bei welcher das Array über einen Zeiger übergeben wird.
    Man kann beliebig viele Messwerte abspeichern. Zudem ist es auch egal, ob man die Messwerte Global. lokal oder auf dem Heap ablegen will, update muss dazu nicht verändert werden.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von oderlachs
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    Ich habe es auch so erst ein mal gelöst..:
    Code:
    void mess()
    {
     
    IR_FL_I[0]  = analogRead(IR_RFL_V);
    IR_FL_I[1]  = analogRead(IR_RFL_L);
    IR_FL_I[2]  = analogRead(IR_RFL_R);
    
    }
    int IR_FL_I[3] ist in meiner Lib zum Projekt global deklariert...

    praktische Erfahrungen habe ich noch nicht damit..muss noch was löten, montieren...usw..

    Danke für Eure Hilfe..
    ich werde berichten wie ich weiter komme...

    Gerhard

    Hier mein bisheriger CODE zum Projekt
    Geändert von oderlachs (17.02.2014 um 08:40 Uhr)
    Arduinos, STK-500(AVR), EasyPIC-40, PICKIT 3 & MPLABX-IDE , Linux Mint

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Code:
    void mess(int *arr) {
    arr[0]  = analogRead(IR_RFL_V) ;
    arr[1]  = analogRead(IR_RFL_L) ;
    arr[2]  = analogRead(IR_RFL_R) ;
    }
    
    void loop()
    {....
    mess(MW);
    ....
    }
    Sollte in deinem Fall die beste Lösung sein. Globale Variablen sollte man wenn möglich vermeiden.
    Funktion ist natürlich nicht sicher, da keine Überprüfung des Arrays stattfindet.

    mfg

  6. #6
    shedepe
    Gast
    Die Ideale Variante währe (so wird das auch von den C Standard Funktionen gemacht):

    Code:
    int * mess(int *arr, int length)
    {
        //Array befüllen und dabei length beachten
        return arr;
    }

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Wir programmieren hier für einem Arduino. Da sind globale Variablen einfach praktisch.
    Wer schon mal größere objektoorientierte Programme geschrieben hat, weiß das das Gefahren birgt.
    Je größer ein Arduino Sketch, desto unübersichtlicher. Die Probleme fangen an, wenn man nicht mehr weiß, wie groß z.B. ein Variablenfeld ist und über die Feldgrenzen hinweg schreibt oder ließt. Oder wenn sich ein zweiter Programmierer über den Code hermacht.

    Aber für einfachere Sketches finde ich es durchaus empfehlenswert mit globalen Variablen zu arbeiten.
    Wenn man seinen Code anständig kommentiert, und sprechende Namen vergibt, ist es für mich ok.
    Es ist halt auch die schnellste Variante, da die Variablen global erhalten bleiben und keine Parameter übergeben werden.

    Da hat halt jeder hat seinen eigenen Stil.

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