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Ich habe sowas zwar noch nie gemacht (würde aber gern mal), würde dir aber auch dringend raten Fremdlicht auszuschliessen.
Also entweder die Turbine so tief ins Flugzeug einbauen und gekrümmte Einlassschächte, oder den Sensor vllt doch woanders plazieren.
Nicht sowas, was Graupner mit dem Kangaroo (war doch dieser Jet mit der "extern verbauten" Turbine?) gemacht hat...
Die Grenzfrequenz ist für die Photodioden und Fototransistoren auch abhängig davon wie die Schaltung drum herum aussieht. Angegeben sind oft das Maximal mögliche in einer recht niederohmigen Schaltung. Durch das Loch bekommt man nur kurze Licht Pulse klein 50% Rechteck - die Anforderungen an den Sensor werden also noch etwas höher. Das kann man noch mit einem Fototransistor machen, aber wohl nicht unbedingt in der einfachen Schaltung direkt mit hochohmigem Widerstand um dann gleich einen TTL Pegel zu bekommen.
Gegen Fremdlicht kann man sich mit einer IR LED und einem Empfänger mit IR Filter (kostet praktisch nichts extra) einiges tun. Bei entsprechender Leistung der LED kommt auch schon recht viel an, und so viel Fremdlicht ist kaum zu erwarten, außer ggf. noch direktes Sonnenlicht.
Da könnte man doch sicherlich eine kurze Röhre um den Fototransistor basteln oder ihn ein Stückchen versenken, damit hauptsächlich das Licht zu ihm gelangt, das aus Richtung der IR-Diode kommt. Übrigens musst du mit ca. 3,6 kHz rechnen, da ja pro Umdrehung zwei mal durchs Loch geguckt wird. Dazu wurden jetzt ja schon ein paar Beiträge geschrieben, aber dann sollte man es letztendlich nicht doch noch vergessen![]()
Ich vermute trotzdem mal, dass das mit dem Fototransistor gut gehen sollte. Hab auch schonmal die Drehzahl eines Motors damit gemessen, der war zwar nicht so schnell, dafür hatte die Lochscheibe aber auch mehr Löcher.
Ein Schirm um den Fototransistor ist weniger gut, ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Abschirmung der IRLED wichtig ist. Schrumpfschlauch (dieses Beispiel) ist NICHT strahlendicht für Infrarotlicht, ebenso wie viele Kunststoffe, auch Platinenmaterialien, Infrarotlicht durchlassen. Die von mir benutzten "5mm"-Dioden passen fast perfekt in handelsübliche Messingrohre (Beispiel). Dabei wäre für sehr gute Abdeckung wichtig, auch den Boden der LED abzuschirmen (so wie eben) - seitlich und für hohe Anforderungen an der ebenen Bodenfläche - hier gibts ebenfalls Abstrahlungen in geringer Menge. Mit dieser Abschirmung funktioniert der IR-Empfänger problemlos direkt neben der Diode (Beispiel). Sparsamste Abschirmungen wie z.B. hier haben sich nicht bewährt, in diesem Fall hatten erst Blechabschirmungen um die SMD-Dioden ausreichende Wirkung gezeigt.Da könnte man doch sicherlich eine kurze Röhre um den Fototransistor basteln ...
Viel Erfolg.
Ciao sagt der JoeamBerg
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