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Thema: Simple Steuerung für einfachen Roboter

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Vielen Dank schonmal für die ganzen Antworten,
    wie gesagt, wir sind alle relativ unerfahren was das alles angeht.
    Wenn ich das Prinzip eines Bumpers richtig versteh, muss ich mit dem Ding ja gegen etwas fahren, damit er umschaltet.
    Das ist uns leider nicht möglich, wir müssen ihn auf Zeit steuern.

    In dem RN-Board ist mir einmal spontan der RN-VN2 DUalmotor ins Auge gesprungen, der scheint ja recht simpel zu sein und trotzdem genug zu können (sogar fast zu viel) für unsere Ansprüche (Geschwindigkeit müsste ja nicht geregelt werden, einfach Vollgas).
    Allerdings bräuchte man dafür dann nocheinmal ein Controllerboard, welches eine "Timer-Funktion" hat, oder?

    Gibt es nicht irgendetwas, das das alles in einem hat? Und optimalerweise einfach über USB an den Rechner angeschlossen wird und dann über eine verhältnismäßig simple Maske programmiert werden kann?

    LG

  2. #2
    Moderator Robotik Visionär Avatar von radbruch
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    Hallo

    Dabei müssen die Geschwindigkeiten nicht variiert werden, wäre eher "Motor 1 10 Sekunden vorwärts, dann 10 Stop, Motor 2 10 Sekunden vorwärts dann Stop, Motor 1 10 Sekunden rückwärts.
    Wenn sich der Ablauf immer wiederholen soll, wäre ein Nockenschaltwerk oder ein Trommelschalter ideal. Die Nocken könnten Schalter betätigen oder leitend Schleifer verbinden. So ähnlich wie eine Ablaufsteuerung in alten Waschmaschinen.

    Leider ist unser Wissen in Elektrotechnik bzw. Regelungs-und Steuertechnik sowie Informatik eher marginal
    Dann erzähl doch mal, was ihr könnt!

    Gruß

    mic
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  3. #3
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    Ablauf ist so:
    1. 10 Sekunden Motor 1 vorwärts
    2. 10 Sekunden Motor 1 stop, Motor 2 10 sec vorwärts
    3. 5 Sekunden Motor 1 rückwärts

    Und das muss dann für mehrere Läufe programmiert werden wobei die Zeiten variieren.

    Informatik: Wenn ich mir so ne Beispiel-Programmierung anschau erkenn ich schon was da so passiert, alleine programmieren könnte ich das aber nicht.
    E-Technik: Grundlagen sind da, aber rumlöten etc. muss nicht sein, theoretisches Wissen haben wir aber.. (Stundenten halt.. :P)

  4. #4
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    Wenn die Zeiten wariieren wird der aufwand rein mechanisch schwer . Da ist ein par Zeilen Code nichts dagegen. Ich denke am einfachsten du besorgst am besten ein Asuro oder einen anderen robi wie nebobee oder baust du selber einen nach den Schaltplänen einen mit der minimal Lösung , also nur den mickrocontroller und H Schaltung. Dann hättest du beispielcode zB. Zumindest würde ich so drangehen. Mein ProBot128 zB. Lässt sich in ein relativ einfacher Basic Dialekt programmieren und mit dem Bausatz waren Codes dabei , das mit dem fahren vorwärts , rückwärts zeit bestimmen usw. War schon fast selbsterklärend.
    Du schreibst Gezwungener Massen? Ist das ein schulprojekt? Und dann Motor 1 10 sec. Motor 2 10 sec. Da wird dein roboter im Kreis drehen es sei den du baust die Räder in Reihe.
    Geändert von Croal (06.06.2013 um 06:30 Uhr)

  5. #5
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    Gibt es nicht irgendetwas, das das alles in einem hat? Und optimalerweise einfach über USB an den Rechner angeschlossen wird und dann über eine verhältnismäßig simple Maske programmiert werden kann?
    Alles wohl eine Frage des Preises.
    Ohne grosse vorkenntnisse würd ich sagen:
    - Besorgt euch ein kleines fertiges Controllerboard mit Programierer und USB-Zubehör.
    (Programm ist absolut simpel in Bascom zu machen.)
    - Für den Motortreiber entweder was wie die RN-VN2... oder würde nicht evt schon eine
    einfache Doppel-Brücke mit L298 ausreichen ? die bekommt man bei iBäh billig hinterhergeworfen.

    haben jedoch ein verhältnismäßig hohes Gewicht zu bewegen
    Nur was mich nachdenklich macht... ihr wollt mit 6V ein "hohes Gewicht" bewegen ??
    Wie gross soll denn das Gewicht sein... wie schnell muss es fahren ?
    Was werden die Motoren an Strom ziehen?

    Über welche Grössenordnung reden wir hier ?
    20KG im Zeitraffer-Schneckengang... oder 0,5KG als Wohnzimmer-renner ?

    Das wird wohl eher ausschlaggebend sein, als die "kleinigkeit" dieses Programms.
    JAAAA... Microchips kann man essen... aber der Geschmack ist furchtbar.

  6. #6
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Zitat Zitat von JoeM1978 Beitrag anzeigen
    Alles wohl eine Frage des Preises.
    Ohne grosse vorkenntnisse würd ich sagen:
    - Besorgt euch ein kleines fertiges Controllerboard mit Programierer und USB-Zubehör.
    (Programm ist absolut simpel in Bascom zu machen.)
    - Für den Motortreiber entweder was wie die RN-VN2... oder würde nicht evt schon eine
    einfache Doppel-Brücke mit L298 ausreichen ? die bekommt man bei iBäh billig hinterhergeworfen.
    Klingt gut, je billiger desto besser.
    Als Controllerboard dann sowas wie Arduino oder die ATmega?
    Und wie krieg ich die dann per USB angeschlossen?



    Zitat Zitat von JoeM1978 Beitrag anzeigen
    Nur was mich nachdenklich macht... ihr wollt mit 6V ein "hohes Gewicht" bewegen ??
    Wie gross soll denn das Gewicht sein... wie schnell muss es fahren ?
    Was werden die Motoren an Strom ziehen?

    Über welche Grössenordnung reden wir hier ?
    20KG im Zeitraffer-Schneckengang... oder 0,5KG als Wohnzimmer-renner ?

    Das wird wohl eher ausschlaggebend sein, als die "kleinigkeit" dieses Programms.
    Max. 3 Kilo, dazu müssen nochmal knapp 3 Kg geschoben werden, das sind dann allerdings Kugeln die rollen, also ist nur ein Moment zu überwinden und ab dann wird der Roboter wohl eher führend tätig sein.
    Motoren hatten wir uns zwei "Hochleistungs"-Getriebemotoren von Conrad ausgesucht, allerdings haben wir nur einen für den Antrieb zur Verfügung, der andere muss eine zweite Teilfunktion erfüllen.
    Beides 6V Nennspannung, der für den Antrieb nen max. Laststrom von 1,8A, der zweite entweder auch 1,8A oder 1,55A

    Croal: Ja, Uni-Projekt, Bauraum ist sehr beschränkt, Aufgabe so komplex wie sinnlos.

  7. #7
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    Controllerboard wäre z.b. eins von Arduino, myAVR oder von Robotikhardware.de eins.
    Wie wäre es z.b. mit diesem hier .. Baby Orangutan B-328
    Wäre klein, leicht, hat allerdings "nur" integrierten Motortreiber für 1A Dauerlast (3A Peak)!

    Zu Arduino kann ich nix sagen, hab mich nie damit beschäftigt.
    Mein myAVR-MK2 gabs recht preisgünstig im set mit Programmer, Atmega-Chip und evtl ein 2-Zeilen LCD dazu.
    (sowas z.b. myAVR-MK2 incl USB-Programmer
    Die myAVR sind recht einsteigerfreundlich und super für testzwecke auf der Werkbank. Die Anschlüsse sind leider eher für Schulische zwecke als für die Praxis gedacht.
    Will man aber was für den einbau und praxisgerechte erweiterungen und Anschlüsse, wird man auch hier nicht um ein Board von RN herumkommen. (Alles ne Kostenfrage)

    übrigens ... "Atmega" ist kein Controllerboard sondern einer der Microcontroller, also ein Chip. davon gibts auch ne recht weite Bandbreite und ihr solltet schauen,
    das einer davon in eurem päckchen dabei liegt. denn ohne bringt die ganze platine recht wenig. Bild  

    Je nach dem zum Controllerboard ein seperaten Motortreiber dazu. Die Dual H-Bridges mit dem L298N gibts bei der Bucht ausm ausland schon ab 2-3€ aufwärts...
    da kann man sich zur not 3 bestellen, falls mal eine durchbrennt. *lach

    Solltet ihr wirklich höhere Motorströme haben wäre zu überlegen was qualitativ hochwertiges zu nehmen.
    Bei Robotikhardware z.b. gibts die RN-VN2. damit ist man dann aber auch für fast alles gerüstet was kommt.

    Programmieren.... entweder über C oder Bascom oder Arduino-eigenes Derivat.
    Arduino kann ich wiederum nicht beurteilen...
    C ... wäre für die Zukunft sicher schön.... aber wers nur für ein kleines Projekt braucht... muss nicht sein.
    Für Einsteiger ist vermutlich Bascom das einfachste, da es recht ähnlich wie Basic aufgebaut ist und für
    "Anfänger" ist der Programmcode auch recht leicht zu lesen/verstehen. Programieroberfläche dafür gibts für kleine Projekte kostenlos zum download.


    Frage... wie begrenzt ist das platzangebot im projekt ?
    Diese Boards zu kaufen ist zwar leicht... zusammenstecken > bissl verkabeln > strom drann > programm rein und fertig.
    ABER
    ... so ein universales Controllerboard und dazu noch der Motortreiber... das nimmt schon seinen platz ein.

    Andererseits.... wenn ich das recht verstehe habt ihr nicht vor eine Platine selber zu machen, die
    Chip und Motortreiber und dazu Stromversorgung beinhaltet?
    JAAAA... Microchips kann man essen... aber der Geschmack ist furchtbar.

  8. #8
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    Also wir haben uns jetzt für ein Arduino-Board mit H-Bride entschieden (http://www.arduino-tutorial.de/2010/...m-h-bridge-ic/) , schien uns spontan das einfachste und es gibt für Arduino auch viele Beispielcodes, sodass wir da vermutlich schnell was finden, das wir nur noch mininmal umschreiben müssen.
    450x450x450mm, allerdings ist das Fahren das geringste Problem, in den Bauraum muss noch was rein dass ein bisschen mehr kann Bild  
    Wenn der Wettbewerb rum ist kann ich mal nen Foto machen.
    Vielen Dank auf jeden Fall schoneinmal für die viele Hilfe Bild  

  9. #9
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    Sehr gern... freue mich immer darauf bilder von diversen Projekten zu sehen.
    Oftmals gibt es den passenden Denkanstoß. Bild  
    JAAAA... Microchips kann man essen... aber der Geschmack ist furchtbar.

  10. #10
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Hey, wir sind so langsam auf der Zielgerade, jetzt natzt uns aber das alles nochmal irgendwie.
    Wir haben die Schaltung von arduino-tutorial eins zu eins nachgebaut, das Board funktioniert (zumindest leuchten die LED´s wenn wir es über USB anschließen) und unser Code wird auch compliliert und übertragen.
    Allerdings passiert dann nichts mehr. Die Motoren stehen einfach still.
    Wenn wir es dann vom USB trennen und die Batterie anschließen leuchten nichteinmal die LED´s.
    Weiß von euch einer woran das liegen könnte?
    Lg

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