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Wenn es ums Verständs geht, ist es mit einem simplen Vorschlag für ein IC sicher nicht getan, über das Thema kann man Bücher schreiben. Dieses Das neue InterNetzteil- und Konverter-Handbuch von Dipl.-Ing Jörg Rehrmann kann man im Netz lesen, andere muß man kaufen.
MfG Klebwax
Strom fließt auch durch krumme Drähte !
Wenn ein Problem mit der Welligkeit des Stromes gibt, kann man den Schaltwandler auch mehrphasig aufbauen, und auch am Eingang filtern.
Der Royerconverter ist wegen 2 Problemen eher nicht geeigent:
1) Die Eingangsspannung schwankt - der Royerconverter liefert ein etwa konstantes Spannungsverhältnis
2) Die Last ist variabel - der Royerconverter braucht ein relativ hohe Mindestlast (gibt die Dimensionierung von L1 vor), und bei zu viel Last schwingt der ggf. nicht sicher an
@Klebwax: Ja, die Seite kenne ich. Zur Erklärung der Funktionsweise der Schaltungen ist sie durchaus geeignet. Mir fehlt dort an manchen Stellen aber die praktische Auslegung der Bauelemente und wie diese an die jeweilige Spannung/Leistung anzupassen sind. Nur probieren kann keine Lösung sein und mir fehlt einfach die Erfahrung für die richtige Auslegung der Bauelemente.
@Besserwessi: Der 2. Punkt wird wohl der Grund sein warum mein Testaufbau so schlecht funktioniert. Die Lampe ist ja im Moment des Einschaltens sehr niederohmig. Dazu kommt noch, dass der Royerconverter mit MOSFETs offensichtlich ein gewisses du/dt beim Einschalten braucht um anzuschwingen. Das kann bei ausreichend langer Zuleitung auch nicht mehr gewährleistet werden.
Also werde ich diesen doch mit einer festen Frequenz betreiben müssen. Das beseitigt das Problem mit den hohen Einschaltströmen und er kann bei eventuellen Spannungsschwankungen nicht aus dem Takt geraten. Ist der SG3525 eine gut Wahl? Da ist ja Treiber und Oszillator gleich mit drin. Oder gibt es noch andere?
Bevor ich jetzt ein neues Thema aufmache schreibe ich lieber hier rein. Bin bei meiner Suche nach einem Treiber-IC auf den MAX5075 gestoßen. Also ein Selbstschwingender Treiber dessen Frequenz durch RT und CT festgelegt wird. wäre eigentlich die ideale Lösung. Gibt es da noch andere? Bei Reichelt gibt es den oben genannten nämlich nicht.
Es gibt ähnliche ICs wie den MAX5075, aber die helfen hier eher nicht weiter, wenn man keine galvanische Trennung braucht.
Die richtige Lösung wäre ein gewöhnlicher Step Down Schaltregler. Einfach nur mit einer festen Transformation sind 16-30 V einfach zu große Variationen in der Spannung, ohne eine Stabilisierung der Spannung wird das also nichts brauchbares. Ein ggf. passendes IC wäre ein L4970. Bei der Leistung wäre aber ggf. auch ein separater PWM Controller mit externem MOSFET besser geeignet, ggf. auch der oben genannte SG3525 oder was ähnliches.
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