Hier eine etwas detailliertere Version meiner Vorstellung des Beines:
https://sketchfab.com/show/45eB44efeotmPAhuYcFQyJaiCRg
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Hier eine etwas detailliertere Version meiner Vorstellung des Beines:
https://sketchfab.com/show/45eB44efeotmPAhuYcFQyJaiCRg
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Dein Gott sei mein Zeuge!
Das sieht immer noch ziemlich grob aus. Die Servos sehen nich wirklich wie Servos aus, dafür wäre es praktisch, einen Standardservo bereits vor Ort zu haben, um den ausmessen zu können. Ich hab leider gerade keinen zur Hand, liegt alles noch im Labor, sonst könnte ich dir die Maße geben. Versuch auch, das Servohorn und das Gegenlager richtig darzustellen, sonst triffst du später auf Probleme, die sich hätten vermeiden lassen können. In der Konstruktion lassen sich Stellen, an denen etwas doch nicht so ganz passt, leichter beheben als am späteren Modell. Aus was soll das dünne Blech eigentlich sein? sieht wirklich arg dünn aus.
Ansonsten finde ich die Endsegmente der Beine etwas arg lang. Würde durch welche Ursache auch immer das Bein stärker gestreckt werden als nötig hätten die Servos ganz schön mit der Hebellänge zu kämpfen. Außerdem wird es dann stabiler. Apropos Stabilität, verbinde die beiden Träger vom Oberschenkel am besten fest miteinander, sonst hast du später starke Probleme mit Torsion. Welchen Grund hat es eigentlich, so "aufwändig" geformte Teile zu verwenden, außer des Aussehens wegen?
Noch ein Tipp zu Sketchup: Keine Ahnung, ob du das schon machst, aber wenn du eine Baugruppe halbwegs fertig hast, dann gruppiere sie am besten gleich. Sonst verbindet sich alles untereinander und wird dann nur schwierig zu bearbeiten. Die Gruppe kann man dann einfach mit Doppelklick öffnen und wie gewohnt weiterbearbeiten.
Ach ja, dein Link geht nicht.
Ein Hexabot ist ein mechanisch aufwendiger Roboter und die Herausforderung bei so einem Roboter liegt erst mal nicht an der Programmierung oder der Steuerung sondern an der Realisierung eben dieser Mechanik! Das bedeutet unterm strich, entweder man kauft diese Mechanik einfach ein (als Bausatz) oder man entwickelt sie selber. Letzteres wird im Forum von einigen gemacht und es gibt gewisse Erfahrungswerte dazu. Am Besten und billigsten kommen die zurecht die mit einem sehr detailierten Modell geplant haben und nicht einfach drauf los basteln oder einkaufen.
Bei dem Bein fällt folgendes auf:
1) Ein Fuss, der nur aus einer 2-3mm dicken Platte besteht ist nicht verwindungssteif und wird sich leider verbiegen. Ich weiß das aus eigener, leidvoller Erfahrung mit meinem Phoenix², der nur eine 5mm dicke Macrolonplatte als Fuss hat.
2) Die Oberschenkel müssen konstruktiv verhindern ein verdrehen verhindern, ansonsten gilt auch hier das gleiche wie beim Fuss. Auch das konnte ich bei meinem Phoenix² beobachten und musste entsprechende Versteifungen nachträglich einbauen.
3) Servos und Gegenlager sind ein Thema mit dem sich hier jeder im Forum der einen Hexabot baut beschäftigen muss. Die Lösungen sind von: "Bodenplatte des Servos neu fräsen mit implementierten Gegenlager" bist "aufkleben" sehr umfangreich und es gibt hier keinen Königsweg, allerdings sollte das final gewählte Konzept mechanisch überzeugen. Ich bevorzuge hier Bodenplatten mit Kugellager die am Servo befestigt werden.
4) Klassischer Fehler bei der Auslegung der "Hüfte" - d.h. der Gelenke die direkt am Körper sind. Hier sollten die Drehachsen der beiden Servos möglichst nah bei einander liegen, was sie in deinem Konzept nicht tun.
Die Sketchup Zeichnungen sind eher als Funktionsskizzen zu sehen, weniger als technische Detaillösungen. Leider wird ein: "ja so solls aussehen und das wird dann schon irgendwie so funktionieren" genau das nicht tun. Ich habe bis zum letzten Hexabot in der Konstruktion die genauen Abmessungen der Elektronik vernachlässigt und das hat sich schon oft gerächt und mich dazu gezwungen neue Körper zu entwerfen. Meiner Meinung nach sind folgende Komponenten im oder auf dem Körper notwendig:
- Akkus für Servos -LiPo mit 7,2V
- Akkus für Logik z.B. 9V mit Spannungsregler auf 5V gewandelt
- Hauptcontroller Platine: Adruino, Spin-Propeller Board o.ä.
- Servo Controller Board
- Servo Stromversorgung mit SBEC
Wobei allein schon 18 Kabel die zu einer Platine geführt werden jede Menge Platz brauchen. Selbst bei meiner 500mm x 600mm Version wird es schon wieder eng im inneren.
Bei Hexabots gibt es auch viele Erfahrungswerte die ich in den 4 Hexas die ich gebaut habe bisher gesammlt habe und gar nicht dran denke sie hier alle aufzuschreiben :-D.
Vielen Dank fuer die Tipps bisher !
Wenn im Prinzip nichts gegen den MG946R spricht (wenn man nicht die Faelschung erwischt duerfte ers doch tun ?) wuerde ich mit dessen Massen ( 41 x 20 x 43 mm) ein neues Bein entwerfen welches die angesprochenen Punkte der Stabilitaet und den Verdrehungsschutz beinhalten wird!
Ich werde mich dann wohl von der Vorstellung eines Fusses mit einer Platte verabschieden (oder? wie stark muesster dieser dann sein um es evlt doch so realisieren zu koennen)und eine doppelseitige Variante konstruieren die mit Versteifungen stabilisiert wird. Gleiche Versteifungen werden im Oberschenkel eingesetzt.
Welche Materialien haben sich denn bisher bewaehrt ? Alu koennte etwas schwer werden. Welche Kunststoffe eignen sich evtl auch dafuer ? Welche Dicke sollte ich bei den enstprechenden Materialien waehlen bzw wie kann ich diese ggf berechnen ?
Zu Punkt 3 werd ich mir noch was ueberlegen muessen wobei ich Hannos Idee mit Bodenplatte+Kugellager recht ansprechend finde. Hast du da evtl eine Nahaufnahme o.ae. die den konkreten Aufbau zeigt ?
Punkt 4 werde ich in das neue Bein mit einfliessen lassen !
Ich werde wohl auch besser auf eine simplere Form zurueckgreifen und die Stabilitaet statt der Optik in den Vordergrund stellen wie es auch sein sollte.
Welche Laengenmasse haben sich fuer Oberschenkel und Fuss bewaehrt bzw welche Faktoren zur bestimmung dieser spielen hier die ausschlaggebende Rolle ?
Ich werde versuchen morgen das neue Modell liefern zu koennen!
Den Rumpf werde ich dann wohl anpassen muessen aber ich moechte zuerst einen Beinvariante fertigstellen wo sich der Bau eines Prototyps lohnt bevor ich mich dem andern Part witme.
Gruss
Geändert von Thund3r (12.04.2013 um 18:31 Uhr)
Dein Gott sei mein Zeuge!
Bisher habe ich gute Erfahrungen mit folgenden Materialien gemacht:
- Makrolon oder auch Lexan genannt allerdings nicht sehr steif, lässt sich bei größeren längen etwas verbiegen.
- Dibond - Alu Verbundwerkstoff der bei meinen Hexas sehr oft zum einsatz kommt.
- Aluminium - damit kann man eigentlich alles machen was 3D werden soll, dafür ist es aber auch recht schwer.
- GFK - sehr teuer und umständlich zu bearbeiten, dafür aber superleicht
- Epoxyplatten - sehr praktisches Material das ich für keine Teile verwende
- PVC - leichteres Material für 3D Teile die keine großen Kräfte aushalten müssen.
Leider habe ich noch keine Detailaufnahme davon, da es diese Variante noch nicht real gibt sondern nur im Modell. Allerdings kannst du mal im Vinculum Thread von mir stöbern da gibt es einige 3D modelle.
Auch simple Formen können optisch ansprechend sein, das schließt sich nicht aus, aber es gilt einfach ein hässliges funktionsfähiges Modell funktioniert wenigstens. Ein hübscher nicht funktionierendes Modell ist nur hübsch.
Ich werd die Tage mal die Baumaerkte abklappern und schauen was diese so auf Lager haben. Lexan, Dibond oder Alu sind in die naehere Auswahl gekommen aber ich werde mich vorab etwas zu diesen Werkstoffen einlesen um eine finale Entscheidung zu treffen.
Ich muss mir noch ueberlegen ob ich die Teile selber zurechtscheniden werde in Auftrag geben lasse (wo ginge sowas am preisguenstigsten) oder im Optimalfall wen mit einer CNC Fraese o.ae. finde.
Da ich mich die letzten Tage mit dem RN Board Mega32(fuer die Steuerung des Hexas geplant) welches endlich angekommen ist beschaeftigt habe kam die Zeit fuer die Beinkonstruktion bis dato zu kurz.
Ich hoffe es vor dem Wochenende zu schaffen einen tauglichen Protoyp als Modell fertig zu stellen.
Gruss
Dein Gott sei mein Zeuge!
In den Handelsüblichen Baumärkten bekommst du nur Aluplatten mit einer spezifischen stärke zu einem überzogenen Preis. Alternativ noch Plexiglas (was kein Lexan ist) und auch zu teuer. Hier empfiehlt es sich wirklich gleich ins Internet zu schauen, da die Preise per Direktlieferung viel günstiger sind und zudem noch jede Stärke verfügbar ist.
Bei Platten nimmt man Laserschneiden, das ist immer recht kostengünstig, gibt es für Alu, Dibond, Lexan oder CFK / GFK
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