Werbung
MfG
Tido
---------------------------------------------------
Have you tried turning it off and on again???
---------------------------------------------------
Wie berechnet man das eigentlich.Dein Trafo hat Sekundär 17V, das sind nach der Gleichrichtung rund 24V.
Könnte ich nicht einfach nur eine Halbwelle gleichrichten? Also als Gleichrichter nur eine Diode nehmen?
Ich habe jetzt den Trafo, und kann also jetzt keinen kleineren verwenden.Also kleineren Trafo verwenden oder einen Schaltregler statt des Linearreglers einsetzen.
Das mit dem Schaltregler wäre noch möglich, da bräuchte ich ja nur einen uC zu programmieren, der einen Mosfet per PWM steuert?
Ich habe mir eine 1A-Sicherung für die Sekundärseite gekauft. Sollte ich mir auch noch eine Sicherung für die Primärseite kaufen?Weiterhin würde ich dir auf jeden Fall noch eine Sicherung auf der Sekundärseite empfehlen. Aus der Erfahrung weiß ich das primärseitige Sicherungen meist so hoch angesetzt werden, dass schon ein ordentlicher Windungsschluß vorliegen muss um sie ansprechen zu lassen.
Die Idee der negativen Spannung kam mir als ich ein Tutorial auf youtube angesehen habe. Ich habe dann beim Kauf des Trafos aber nicht mehr drau geachtet, dass der einen Mittelabgriff auf der Sekunfärseite hat.Hat denn der Trafo sekundärseitig eine Mittelanzapfung für die negative Spannung; oder anders: woher bekommst du die negative Spannung für den 7905?
Die negative Spannung ist mir auch nicht so wichtig. Das lasse ich dann einfach wegfallen.
Noch eine weitere Frage:
Was muss ich beachten, wenn ich mit meinem Oszilloskop daran messen will? Kann ich mit dem Oszilloskop auch die Netzspannung messen?
Im Datenblatt des Oszi's steht bei "Maximuminput voltage": 400V (DC + AC Peak, 1M" input
impedance)
1234567890
Geändert von i_make_it (01.02.2015 um 21:07 Uhr)
Ja, natürlich kenne ich den Maximalstrom auf der Primärseite. Ich war da wohl zu faul zum Nachdenken. Bei einem Übersetzungsverhältnis von ü=230/18=12,77 muss der Strom ja auf der Primärseite 1/ü mal so groß sein wie auf der Primärseite, d.h. bei einem maximalen Strom auf der Sekundärseite von 1A müsste der maximale Strom auf der Primärseite 83mA betragen, und dann wäre wohl eine 100-150 A Sicherung gut.
Stimmt das soweit?
Ja, da bin ich mir ganz sicher. Wir haben das in der Physik in der Schule nicht gesehen gehabt, sondern erst im 2. Semester Elektrotechnik gelernt, in dem Fach wo es im Allgemeinen um Drehstrom ging.Mal eine Ganz dumme Frage, bist du dir Sicher das die folgende Aussage zutrifft?
Hmm danke für die Schaltung, das sieht gut aus. Ich überlege mir aber noch, ob ich wirklich eine negative Spannung brauche.Hier ganz schnell hingeschmiert (man möge es mir verzeihen) eine negative Spannung mit Trafo ohne Mittelabgriff.
(Regler und weitere Glättung habe ich weggelassen)
Anhang 23997
Jeder Strang lässt nur eine Halbwelle durch. Damit steigt die Welligkeit erheblich aber man kann eine positive und eine negative Spannung erzeugen.
Ich dachte mir, ich würde zuerst die Schaltung mal so aufbauen, und dann schauen, dass ich das Ganze irgendwie schön verpackt kriege, da ich sowas mechanisches noch nie gemacht habe.Ich für meinen Teil habe mir ein schönes Kunststoff Gehäuse genommen.
Habe einen Kaltgeräte Einbaustecker, eine Kaltgeräte Buchse, eine Schuko Steckdose, einen Sicherungsautomaten 10A und einen FI eingebaut sowie einen schönen roten großen Pilzkopf Schalter (leicht auch bei Panik zu treffen)
Als Goodie habe ich später auch noch Voltmeter, Amperemeter und Wattmeter sowie einen Anschluß für ESD Armband und Matte (Natürlich mit Strombegrenzungswiederstand) eingebaut.
(Der Trenntravo harrt bis heute seiner integration)
Das mit "Kaltgeräte Einbaustecker", "Kaltgeräte Buchse", "Sicherungsautomaten 10A" werde ich auch so machen.
Ich verstehe nur nicht, wozu du eine "Schuko Steckdose" brauchst? Das ist doch auch nur eine übliche Steckdose.
Was ist ein FI?
Ok, dann lasse ich das wohl doch lieber sein. Kann ich denn die Sekundärseite mit dem Oszi messen? Da ist ja dann ein Trafo dazwischen.Ich habe zwei Oszi, bei beiden ist der Masseanschluß mit den Schutzleiter verbunden und ich bin mir eigentlich sicher das das Standard ist.
Also keine Netzspannung direkt messen, es sei denn du hast einen batteriebetriebenes Oszi. Geräte die mit Netzspannung betrieben werden und nicht potentialgetrennt sind, nur über Trenntrafo betreiben wenn man an ihnen messen will.
Du hast Recht, diese Begriffe sagen mir noch (!) nichts, ich werde mich da aber noch einlesen.Da dir wahrscheinlich auch Begriffe wie Außenleiter, Neutralleiter und Schutzleiter nichts sagen werden bist du ein Kandidat der die Wirkung des elektrischen Stromes auf den menschlichen Körper bald schon an sich selbst oder anderen testen könnte.
Ich denke nicht, dass ich so ein Kandidat bin, da ich mich ja hier bisher ganz genau informiere, was ich machen muss. Bevor ich mir nicht ganz sicher bin, und niemand mehr Einwände gegen meine Schaltung hat, werde ich sie auch nicht an die Steckdose hängen, keine Angst.
Ja, das schein wirklich auch eine gute Idee zu sein. Der Unterschied zu den 78xx ist ja dann eigentlich nur, dass die 78xx die restliche Spannung verbrennen, und der Schaltregler das per PWM macht.Nochmal kurz zum Thema Schaltregler. Gehe auf die Website vom großen C und Suche nach DC/DC-Wandler. Suche dort nach RECOM. Suche dir den passenden Wandler aus. Diese haben den Vorteil, dass es "Dreibeiner" mit gleicher Anschlußbelegung wie 78xx sind. Einfacher geht es nicht.
Da dein Trafo scheinbar über keine Mittelanzapfung verfügt, bin ich hier nur auf das Thema +5V eingegangen.
Deine 1A Sicherung ist hoffentlich "flink" wenn du sie sekundär einsetzen willst. Ansonsten noch eine, entsprechend dem Primärstrom des Trafos in die 230V Zuleitung ( Schutz Bei Windungsschluß).
Was meinst du mit "flink"?
1234567890
Geändert von i_make_it (01.02.2015 um 21:08 Uhr)
Das gibt die Auslösecharakteristik der Sicherung an. Eine "flinke" Sicherung löst sehr kurz nach erreichen der Nennstromstärke aus. Im Gegensatz zu "flinken" Sicherungen gibt es noch "träge". Bei diesen dauert es eine ganze Weile bis sie auslösen. Braucht man z.B. bei Einschaltstromspitzen (natürlich nicht 10A bei einer 1A Sicherung).Was meinst du mit "flink"?
Wegen der Primärsicherung schau mal im Datenblatt des Trafos nach, meist steht es drin. Oftmals steht es auch auf dem Trafo.
Bei den Fragen sollte man sich Fragen ob Elektrotechnik wirklich das richtige Studienfach ist.
Den Trafo muss man besser als nur mit Heißkleber befestigen - in der Regel schon mit einer Schraube durch die Mitte, aber aufpassen dass man über die Schraube nicht noch eine Kurzschlusswindung produziert.
Die Sicherung vor dem Trafo sollte eher träge sein, denn ein Ringkerntrafo hat einen recht hohen Einschaltstrom. Dabei sind auch eher die Stromspitzen, was die Wahl der Sicherung bestimmen wird - da hilft dann vor allem das Datenblatt zum Trafo, oder ggf. eines für einen ähnlichen Trafo. Die Sicherung vor dem Trafo dient auch mehr als Schutz vor einem Feuer, für den Fall das der Trafo schon durchgebrannt ist. Als Schutz für den Trafo selber dient die Sicherung an der Sekundärseite. Auch die darf als Schutz für den Trafo auch ruhig Träge sein (der Trafo verträgt kurzzeitig auch deutlich mehr Strom) - als Schutz für die Dioden wäre eine flinke Sicherung aber schon besser.
Ich habe zwei Oszi, bei beiden ist der Masseanschluß mit den Schutzleiter verbunden und ich bin mir eigentlich sicher das das Standard ist.
Also keine Netzspannung direkt messen, es sei denn du hast einen batteriebetriebenes Oszi. Geräte die mit Netzspannung betrieben werden und nicht potentialgetrennt sind, nur über Trenntrafo betreiben wenn man an ihnen messen will.
Lesezeichen