- UNI-T-Messgeraete    Werbung      
Ergebnis 1 bis 10 von 11

Thema: 15V Spannung aus 50V

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
    Registriert seit
    07.03.2011
    Beiträge
    1.899
    Ich versuche mal das, was sich bisher so ergeben hat, zusammenzufassen.

    Wenn man genügend Muße hat, kann man natürlich aus einer Spannungsreferenz, Operationsverstärker und Transistoren einen solchen Regler entwickeln. Kann man, muß man aber nicht.

    Bevor man weiter überlegt, sollten die Anforderungen aber klar sein:

    Zitat Zitat von altekischt Beitrag anzeigen
    Diese Spannung versorgt dann einen Halbbrückentreiber zur Ansteuerung von Mosfets
    Wie bekomme ich am besten die 15V aus den 50V Gleichspannung stabil hin?
    Da ich die Mosfets ziemlich schnell Schalte bräuchte ich einen Strom von ca. 1A
    Die drei Aussagen klingen einzeln plausibel, passen aber nicht recht zusammen:

    Um FETs richtig anzusteuern, braucht man eine Spannung von mehr als 10V. Eigentlich alle FETs vertragen 20V am Gate, manche auch 25V oder 30V. Also, stabil ist nicht wirklich verlangt, es sollten (Reserve eingepreist) mindestens 12V und nicht viel mehr als 18V sein.

    FETs sind am Gate so hochohmig, daß sie keinen Strom zum Ansteuern brauchen. Strom wird nur dann gebraucht, wenn die Gatekapazität geschaltet wird. Das sollte eigentlich immer schnell geschehen. Da sind dann 1A während der einige 10ns dauernden Umschaltzeit schon knapp. Die wichtige Frage ist eigentlich nicht wie schnell das geschieht, sondern wie häufig. Und da sind 1A im Mittel schon ganz schön viel, es werden also in Wirklichkeit weniger sein. Ein außreichend großer Kondensator mit kleinem ESR (z.B. Keramik) wird das richten.

    Nun zu zwei (von vielen anderen) Lösungen.

    Der TL783 könnte passen. er kommt mit den 50V klar, und kann einen Spannung zwischen 12V und 18V liefern. Auch die Dropout Spannung passt. Er braucht aber einen Mindeststrom von 15mA, das könnte ein Problem werden, wenn die Brücke mal nicht gesteuert wird. Als Lösung bietet sich an: der Regler wird für 15V beschaltet. Am Ausgang liegt eine 18V Zenerdiode, die 15mA vertragen kann. Ist die Brücke nicht in Betrieb, verbraucht die Z-Diode die 15mA, ansonsten gehen die in die FET-Ansteuerung. Wenn man jetzt noch den mittleren Strom wüßte, könnte man die Leistung im Regler und die Größe des Kühlkörpers (oder der Platinenfläche, wenn man ihn im TO263 Gehäuse einsetzt) berechnen.

    Der Schaltregler R-78HB12 passt auch. Über Mindeststrom und Kühlkörper muß man sich keine Gedanken machen, ein Kondensator am Ausgang liefert, wie beim TL783, den Spitzenstrom.

    Jetzt ist der Schaltungsentwickler gefragt. Ein TL783 plus Kühlkörper ist sicher billiger als ein R-78HB12. Ein Regler mit Kühlkörper ist sicher größer, als ein Regler ohne. Die Entwicklung eines eigenen Reglers kostet mehr (mindestens Zeit aber auch gegrillte Teile) als die Verwendung eines fertigen Reglers.

    @altekischt, it's up to you !

    MfG Klebwax
    Strom fließt auch durch krumme Drähte !

  2. #2
    Benutzer Stammmitglied
    Registriert seit
    04.08.2011
    Beiträge
    52
    Danke für die vielen antworten, ich kam in den letzten tagen nicht dazu das hier zu lesen.

    Um FETs richtig anzusteuern, braucht man eine Spannung von mehr als 10V. Eigentlich alle FETs vertragen 20V am Gate, manche auch 25V oder 30V. Also, stabil ist nicht wirklich verlangt, es sollten (Reserve eingepreist) mindestens 12V und nicht viel mehr als 18V sein.
    ja da hast du eigentlich recht. ich möchte nur sicherstellen, dass die mosfets sicher durchschalten und das tun sie ab ca 12V.

    [...] Die wichtige Frage ist eigentlich nicht wie schnell das geschieht[...]
    ich habe eine Frequenz von 270 kHz, eine risetime vom mosfet von 23 ns und eine Gateladung von 26nC ... das macht mit I=Q/t einen Spitzenstrom von 1,1A und da ich eine recht hohe Schaltfrequenz habe bin ich von einem Mittelwert von 1A ausgegangen, was natürlich sehr stark nach oben abgeschätzt ist...

    Er braucht aber einen Mindeststrom von 15mA, [...]
    so wie ich das Datenblatt (auf Seite 7 )verstanden habe ist genau dafür der Widerstand R1 von 82 OHm zuständig, denn die Referenz die zwischen Adj und Out generiert wird sind 1,25V und demnach ist I=1,25/82 = 15,2mA


    also ich denke ich werde den tl783 mal ausprobieren und testen ob dieser seine Funktion erfüllt Bild  

Ähnliche Themen

  1. Spannung von 9V auf 12V??
    Von Sp666dy im Forum Elektronik
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 09.11.2012, 20:05
  2. LED D11 Spannung??
    Von HansMeiser86 im Forum Asuro
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 21.08.2009, 22:54
  3. Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 01.02.2007, 09:34
  4. Spannung an JP8 nur 2,4V
    Von Azamir im Forum Schaltungen und Boards der Projektseite Mikrocontroller-Elektronik.de
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 27.04.2006, 15:23
  5. 12V Spannung aus 5V
    Von lars2002 im Forum Elektronik
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 04.03.2004, 17:06

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

    Werbung      Solar Speicher und Akkus Tests