Hi,
ich informiere mich nun schon seit geraumer Zeit über das Stabilisieren / Glätten einer Spannung. Ich messe mit dem Oszi einen Ripple von 24mV nach einem LT1117 (3.3V Spannungsregler). Dieser wird mit ca. 80mA belastet und versorgt einen ATXMEG32A4. Seine Spannung erhält er aus einem Labornetzgerät, welches wohl der Verursacher des Ripples ist. Was ich vorhabe:
Mit dem AVR möchte ich mittels einer differentialen Messung mit Gain (=64) einen MPX4115 (Luftdrucksensor) auslesen. Leider bekomme ich aber ein etwas stärkeres Rauschen, da eben die Schwingung der Versorgungsspannung logischerweise auch verstärkt wird... Der AREFA-Eingang wird über eine kleine Ferrit-Spule an VCC angeschlossen, der MPX hat einen eigenen 5V - Regler. Der Ausgang des MPX wird über einen Spannungsteiler (33k / 47k) und anschließenden C (nach GND, als Tiefpass) an den AVR angeschlossen. Die "Vergleichspannung" für den MPX erzeuge ich mithilfe des DAC im AVR, welcher allerdings auch einen Ripple von ca. 12mV aufweist. Ich habe schon versucht, diesen mit einem Tiefpass zu filtern, jedoch wurde dann das Signal nur noch schlimmer...
Sofern ich das richtig verstanden habe, berechnet sich die Grenzfrequenz des Tiefpass so:
fg = 1 / (2*Phi*R*C) ; für R setzt man in diesem Fall den Gesamtwiederstand des Spannungsteiler ein, also: Rges = (R1*R2)/(R1+R2) = (33k*47k)/(33k+47k) = 19387,5 [Ohm]
Somit ergibt sich (bei C = 100n): fg = 1 / (2*Phi*19387.5*0.0000001) = 1 / 0,01218152551 = 82.09... Hz
Stimmt meine Rechnung und Vorgehensweise den?
Meine Problem:
Wie bekomme ich den Ripple kleiner (auf <5mV)? Reicht es, die Versorgungsspannung vor dem Spannungsregler zu glätten oder nachher?
Würde mich sehr über Antworten freuen, evtl. auch ein paar Hinweise über dementsprechende Literatur (im I-net).
Gruß
Chris
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