> Styroporgehäuse in Wasserdichter Tupperbox ist eingeplant,
Eingraben. > 60cm.
Werbung
> Styroporgehäuse in Wasserdichter Tupperbox ist eingeplant,
Eingraben. > 60cm.
Danke für eure Antworten!
@triti
Das mit dem Eingraben wird vermutlich etwas schwierig, denn da oben ist alles recht Steinig und ich glaube nicht, dass man da so einfach ein 60cm Loch graben kann, aber ich lasse sowieso ein längeres Kabel von Sensor zum Controller, und sollte sich einen geeignete Stelle ergeben, dann werde ich das machen, danke für den Tipp!
@Stone:
Das wäre natürlich eine sehr schöne Lösung. Ich werde mal gleich morgen ein bisschen schauen ob ich solche bekommen kann.
Ich habe gerade die Controllerplatine fertig, diese habe ich jetzt mal an einen einfachen 3er Alkaline versorgt und in der Tiefkühltruhe versenkt![]()
Die Loggabstände sind auf 24s verkürzt, und der EEprom auch nur mit einem Muster vollgeschrieben, sodass morgen in der Früh der EEprom voll ist, dann mal schauen, was dabei rauskommt![]()
Mfg Thegon
In der Regel funktionieren EEPROM auch bei bei -30 Grad, nur werden die Datenblattwerte für 0-70 Grad unter Umständen nicht erreicht (auch nicht garantiert). Einige kritische Parameter ist die Treiberfähigkeit der Ausgänge, Zugriffszeiten, Versorgungsspannungsbereich und Stromaufnahme. Also einfach die Toleranzen im Datenblatt nicht ausreizen und schauen ob es bei -30 Grad funktioniert. Eine Isolierung um das ganzen System hilft sicher(hauptsächlich der Batteriekapazität) und Feuchtigkeit sollte auch keine hineinkommen.
Viel Spass beim Testen!
Wenn man die besonders tiefen Temperaturen vermeiden will, könnt man in die Box mit der Schaltung noch so etwa wie einen Kühlakku legen, der dann bei z.B. -18 C gefriert. Der kann dann recht viel Wärme Abgeben und so verhindern das die Temperatur wesentlich unter -20 C fällt. Es bleibt dann aber länger bei -18 C. Bei den ganz tiefen Temperaturen frieren sonst auch die Batterien ein. Auch die Batterien geben schon etwas Wärmekapazität.
Als Speicher wäre aber wohl ein anders EEPROM besser geeignet. Der 27LC16 ist doch reichlich klein. Mein Vorschlag wäre da eher so etwas wie Dataflash, also z.B: AT45DB... - die sind auch gleich bis - 40 C spezifiziert, und fast 1000 mal mehr Kapazität.
So schlimm wird es mit der Batteriekapazität nicht werden. Auch wenn man mit den Strom auf 100 µA Bereich kommt, reichen AA Zellen mit 2000 mA noch 20000 Stunden oder gut 2 Jahre. Als Regler würde sich so etwas wie ein MCP1702 anbieten: nur 2 µA Ruhestrom und low drop. Das heißt auch mit 3 Zellen (d.h. ca. 4,8 ... 3.6 V) kriegt man noch stabil 3 V hin. Wirklich sparsam muss es erst werden, wenn eine Lithium Zelle wie CR2032 ausreichen muss.
Nun, also heute in der Früh habe ich das Teil wieder aus dem Gefrierschrank geholt, und sofort ausgelesen:
Zuerst gefreut, weil Daten daherkamen, doch dann der Rückschlag: nach einiger Zeit war schluss, es kamen nur mehr Nullen, also noch leer. Oje, habe ich mir gedacht, der hat nach einiger Zeit aufgegeben. Um festzustellen, wie lange es gedauert hat, habe ich die Daten erst einmal in eine *.txt Datei exportiert.
Es standen genau 256 Bytes drin, der Rest war leer: Da ist was faul an der Blockadressierung!
Ein kurzer Blick in den Code bestätigt dies. Sehr erleichternd!
Das mit dem kleinen EEprom stimmt, das ist eigentlich schade, wo der Logger doch wesentlich mehrere Werte aufzeichnen könnte. Nur ich möchte jetzt nicht wegen einem EEprom eine Bestellung abschicken, also hab mal in der Platinenkiste gesucht und einen 24LC256 gefunden:
http://ww1.microchip.com/downloads/e...doc/21203m.pdf
Der ist zwar von ATMEL, aber dazu habe ich kein Datenblatt gefunden. Weil der aber in einem TSSOP - Package war, und die Schaltung auf Lochraster ist, habe ich sozusagen einen Adapter gelötet(ein ausgebohrter NE555):
![]()
Das sollte an Speicher erst mal reichen, und der sollte laut Datenblatt bis -40°C tauglich sein, sollte also klappen.
Muss nur noch ausprobieren ob der überhaupt funktioniert und die Adressierung im Programm auf 256K umbauen.
Was die Batterie angeht:
Ich habe ein bisschen im Einzelhandel geschaut, aber die Preise sind da wirklich nicht lustig.
Pollin hat eine Lithiumzelle im Angebot (für 1,5€ pro stück),
http://www.pollin.de/shop/dt/NDgwOTI...LST_17330.html
zu der ich ein Datenblatt gefunden habe:
http://www.gylling.no/produkter/batt...919e94195f.pdf
3,6V /2100mAh, und vor allem ganz Wichtig: Operating Temperature -60°C / + 85°C !
Mit zwei davon und ein paar Dioden in Serie sollte das eigentlich mehr als genug sein, oder?
Mfg Thegon
Die richtige Spannung für EEPRom und µC liegt eher so bei 2,5 - 3,6 V. Da reicht im Prinzip auch eine Zelle aus. Es hängt aber vom EEPROM Typ ab wo die minimale und maximale Spannung liegt. Nach oben könnte ein sparsamer Regler helfen - ein paar Dioden um 0,6 V zu Verbraten eher nicht, denn bei dem kleinen und schwankendem Strom ist die Spannung nicht konstant, und die Spannung von 2 Zellen schwankt auch einfach zu sehr, da reicht es nicht mehr einfach was konstantes abzuziehen. Regler mit weniger als 20 µA Stromverbrauch gibt es.
Grundsätzlich wäre mir nur eine Zelle oder halt zwei parallel natürlich auch lieber, und vom EEPROM und vom AVR her wäre das auch überhaupt kein Problem, die kommen bis 1,8V runter. Nur der Temperatursensor, den ich verwenden möchte, ein 1-Wire DS18S20:
http://pdfserv.maximintegrated.com/en/ds/DS18S20.pdf
Der kommt nur bis 3V runter, was dann doch etwas knapp ist.
Dieser MCP1702 wäre natürlich genau das was ich brauche, nur den habe ich einzig bei Reichelt gefunden, und da kostet das Porto so viel, und nur für diesen einen TO92er... Mal sehen, und wenns nicht anders geht...
Der EEPROM funktioniert übrigens wunderbar, nur dass es jetzt schon ein paar Minuten dauert, das ganze EEPROM per Serieller Schnittstelle mit Baud 4800 auszulesen...
Mfg Thegon
Lesezeichen