Schaltplan? Layout? Hinweise wie die Messung erfolgt ist? Fehlanzeige. Und dann wundert ihr euch, dass niemand hilft?
mfG
Markus
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Schaltplan? Layout? Hinweise wie die Messung erfolgt ist? Fehlanzeige. Und dann wundert ihr euch, dass niemand hilft?
mfG
Markus
Tiny ASURO Library: Thread und sf.net Seite
Hallo markusj
Sorry für die fehlenden Info`s.
Ich habe mit einem LT 1086 CT3,3 eine 3,3V Spannungsversorgung aufgebaut. Diese habe ich nach dem Datenblatt folgendermasen zusammengestellt. Pin3 Vin an die vorhandenen 5V. Pin2 (Vout) als 3,3V Ausgang, und Pin1 als GND. Wieters habe ich, wie in der bestehenden 5V Versorgung, je einen 1oonF Kondensator von Vin, und von Vout auf GND angeschlossen. Da die Ausgangsspannung immer noch etwas zu hoch war habe ich einen 5oo Ohm Widerstand zwischen Vout und den beiden RFM70 Bausteinen geschalten. Ist kein RFM70 Baustein angeschlossen, messe ich zwischen Vcc und GND 3,6V. Schließe ich von einem RFM70 NUR den Vcc Pin an, messe ich 4,5V. Es sind allerdings die CSN, SCK, IRQ.... immer noch am Atmega8 angeschlossen. Ich vermute daher, daß das RFM70 Modul die 5V Level des Atmega nicht vertragen hat, und diese irgendwie über einen defekten Bauteil auf Vcc anlegt. Im Datenblatt steht zwar:
Aber das dürfte der Baustein doch nicht überlebt haben.VIH .... High Level .... 0,7VDD (MIN) ...... 5,25V (MAX)
Kann das sein das meine Vermutung richtig ist ???????
Danke
Spitfire
Hallo !
ich klinke mich mal hier ein, da auch ich so einige Projekte mit RF zu erledigen habe. Habe da noch keine grossen Erfolge bislang aufzuweisen. Um erst mal sicher zu gehen, weil ich eine RF Verb. dringend benötige, habe ich mir zwei CC1100 232 433 besorgt und ganz normal je Board als eine serielle Verbindung verwendet, gleich geklappt.
Habe aber noch einiges an RFM70 und auch wohl alle anderen RF Module von Pollin zu liegen, daher werde ich hier des Öfteren reinschauen, um mitzulesen. Derzeit habe ich ein anderes AVR Problem bzw Projekt am Wickel das ich nicht unterbrechen möchte.
Bin aber für jeden Austausch von Erfahrungen offen.
Gerhard
Arduinos, STK-500(AVR), EasyPIC-40, PICKIT 3 & MPLABX-IDE , Linux Mint
Möglicherweise wird das über Schutzdioden nach VCC abgeleitet. Wenn die Verbraucher an VCC dann nicht genug Strom ziehen um den Pegel zu senken tritt das beobachtete Verhalten auf: VCC steigt. Du solltest testweise Widerstände in Reihe zwischen den AVR und den RFM70 schalten, zusätzlich dazu noch einen zwischen VCC und GND um diese Ströme abzuleiten.
Ob der RFM70 überlebt hat, wird sich dann zeigen.
mfG
Markus
Tiny ASURO Library: Thread und sf.net Seite
Was ist denn das für ein Murks? Laut Datenblatt liefert der Regler zwischen 3,267V und 3,333V. Wenn er das nicht macht, ist er kaput oder du machst was falsch. Wenn du die Betriebspannung eines Bausteins mit einem Vorwiderstand einstellst, warum dann überhaupt einen Regler? So bekommt er nie eine vernünftge Versorgung.
Das ist ein grundsätzliches Problem und bevor du das nicht in Ordnung gebracht hast, macht es keinen Sinn, sich mit irgendwelchen Pegeln zu beschäftigen.
MfG Klebwax
Strom fließt auch durch krumme Drähte !
Ganz ruhig, das ist nur ein Serienwiderstand in der VCC-Versorgungsleitung des RFM70. Das hat erst einmal keinen Einfluss auf den Regler. Der Regler regelt übrigens nur den Stromfluss von Eingang nach Ausgang, wenn du auf der Ausgangsseite auf einmal anfängst zusätzlich Strom von höherem Potential zufließen zu lassen steigt dir die Spannung ohne dass der Regler da eingreift. Der Regler zieht das Potential NICHT zurück auf 3,3V zurück, die ganze Aufregung ist also umsonst.
mfG
Markus
Tiny ASURO Library: Thread und sf.net Seite
Also ich habe für die RFM70 mir 2 St. Träger-PCB aus UK schicken lassen, da ich selber nicht ätzen kann. Da ist der 3,3V Regler drauf und zwischen RF und µC eben ein Level-Shifter auf einen PCB bzw einfach 2..3 Transmänner mit R's dazwischenlöten, um die Pegel anzupassen.
irgenwo habe ich noch die Unterlagen in der Datensicherung, werde mal suchen....
Auf jeden Fall sollten bei einer 3,3 V regelung 3,3 Volt und nicht irgend etwas weit davon entfernt rauskommen, da ist was defekt.
Albi
Arduinos, STK-500(AVR), EasyPIC-40, PICKIT 3 & MPLABX-IDE , Linux Mint
Da ist der Denkfehler: In der Schaltung ist keine Regelung im klassischen Sinne sondern nur ein Linearregler, der verhält sich aber nur wie ein geregelter Widerstand zwischen Vin und dem 3,3V-Ausgang (VCC). Insbesondere kann er Ströme die an ihm vorbei von Vin nach VCC fließen nicht beeinflussen, mit der Folge, dass die Spannung von VCC über die 3,3V hinaus weiter steigt.
So, jetzt nochmal zur Erklärung, warum das passiert: Wenn ihr mal in das Datenblatt des ATMega8 seht, findet ihr auf Seite 51 (Kapitel I/O Ports) die Abbildung 21 (I/O Pin Equivalent Schematic). Ganz links am Eingang sind zwei Schutzdioden zu sehen, diese Beschaltung ist typisch für CMOS, sie reduziert das Risiko von Schäden durch Überspannung (ESD-Empfindlichkeit!). Wenn der RFM70 jetzt mit 5V Signalpegeln angesteuert wird, fließt über dessen Schutzdioden ein Strom vom 5V-Potential nach VCC (3,3V), folglich steigt die Spannung von VCC. Der Linearregler KANN dagegen nichts tun. Gar nichts. Der Strom fließt an ihm vorbei!
Gegenmaßnahmen: AVR mit 3,3V versorgen, Level-Shifter oder als Hack-Variante: Widerstände in die Signalleitungen von AVR zum RFM70 sowie ein Widerstand zwischen VCC und GND um die Ströme auch nach GND ableiten zu können. Bei dieser Lösung ist es eigentlich erforderlich, die Ausgangspegel des RFM70 über einen Level-Shifter (eine einfache Transistorschaltung reicht) in den Spannungsbereich zu übersetze, in dem der AVR seine High-Pegel erwartet.
mfG
Markus
Tiny ASURO Library: Thread und sf.net Seite
Geändert von oderlachs (31.12.2012 um 15:59 Uhr)
Arduinos, STK-500(AVR), EasyPIC-40, PICKIT 3 & MPLABX-IDE , Linux Mint
Genau so ist es.
@markusj
Wenn ein Regler eine höhere Spannung, wie Spitfire es beschreibt, schon "mal so" liefert, ist was kaput. Und die Leistung einer Datenleitung wie bei SPI kann nie groß genug sein, um die Ausgangsspannung eines funktionierenden Linearreglers anzuheben.
Mitnichten, es ist ein Halbleiter und da gibt es immer auch Diodenstrecken, die gerade bei Verpolung zum Tragen kommen.der verhält sich aber nur wie ein geregelter Widerstand zwischen Vin und dem 3,3V-Ausgang (VCC)
Bei einem Vorwiderstand in der Versorgung von 500 Ohm, führt eine Änderung des Stromverbrauchs des RFM70 um 1 mA zu einer Änderung der Versorgungsspannung von 0,5V. Da der Stromverbrauch des RFM70 zwischen 3µA und 23 mA schwankt, ändert sich seine Betriebsspannung zwischen Uin - 1,5mv und Uin - 11V. Da aus dem nicht funktionierenden Regler nur irgendwas zwischen 3 und 4V kommt, funktioniert der RFM70 nie. Dafür gibt es nur eine Beschreibung: Murks.
Also erstmal die Sache mit dem Regler in Ordnung bringen. So ein Tip unter Freunden: Mindeststrom. Noch ein Tip: für eine Last im zweistelligen mA Bereich keinen Regler für 1A+ nehmen, insbesondere wenn er Low-Drop sein muß, da ist der Mindeststrom leicht größer als der Laststrom. Und wenn erstmal die Versorgung stimmt, dann klappts auch mit der 5V Verträglichkeit der Signaleingänge des RFM70.
MfG Klebwax
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