Eine extra Regelung der Drehzahl braucht man oft bei einem Reihenschlussmotor nicht. Zum einen wirkt der Lüfter als eine stark drehzahl-abhängige Last. Bei Wechselspannung gibt es auch so eine Begrenzung der Drehzahl. Die kleinen Elektrowerkzeuge sind fast alle mit Universalmotor in Reihenschaltung aufgebaut, auch die ohne Elektronik.

Ein Defekt am Feld hat den entgegengesetzten Effekt: Die Leerlauf-Drehzahl geht hoch, aber die Kraft lässt nach. Bei einem Defekt der Feldwicklung (Kurzschluss einiger Windungen) nimmt dort die Zahl der wirksamen Windungen ab, und damit auch das Statorfeld. Dies entspricht einem Betrieb mit Feldschwächung.

Eine mögliche Fehlerquelle könnte noch ein Verdrehen der Kohlebürsten gegen die Feldwicklung sein. Bemerkbar macht sich hier aber auch eher der umgekehrte Effekt, wenn man einen Motor der nicht dafür vorgesehen ist durch umpolen der Wicklung andersherum laufen lässt, kann der zu schnell laufen. Durch verstellen der Lage der Kohlen ließe sich die passende Position für die andere Richtung erreichen und damit die Drehzahl reduzieren.