- 12V Akku mit 280 Ah bauen         
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Thema: Erzeugen von Heißluft

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Gut, schonmal DANKE bis dahin. Aber was mir gerad einfällt: Wie sieht es denn mit denn mit sehr dünnem Kupferlackdraht aus. Wenn dieser nur einen Durchmesser von z.B. 0,25mm hat, ist doch sicherlich nicht sehr viel Leistung verlangt oder? Weil wenn man mit Kupferlackdraht heizen könnte, könnte ich jetzt gleich noch mit den Experimenten anfangen. Hier kommt jedoch wieder die elektrische Isolierung ins Spiel. Meint ihr normales Isolierband oder auch Panzertape hält 200°C Stand? Oder reicht dann evtl. der eigene Lack des Drahtes zur elektrischen Isolierung aus?

    DANKE für eure hilfe =)

    MfG

    V-Robot

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Polyimid (Markenname Kapton) als Isolierstoff erreicht die höchsten Werte für die Dauergebrauchstemperatur von bis zu 400 °C. Der Lack vom Kupferlackdraht hält der Temperatur vermutlich nicht stand. Man kann ihn ja mit einem Lötkolben zum Zwecke des Lötens bei Temperaturn oberhalb 350 °C auch einfach zersetzen (muss ihn also nicht entfernen). Den Constantan-Draht gibt es mit Polyimidisolation. Allerdings ist das teuer.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Zitat Zitat von v-robot
    ... Luftdruck max. 0,53 bar ... Luftmenge max. 1,7 Liter/Minute ...
    Zitat Zitat von v-robot
    ... Kupferlackdraht ... Durchmesser von z.B. 0,25mm ... nicht sehr viel Leistung ...
    Hast Du schon mal nachgerechnet wieviel Heizleistung Du für Deine Luftmenge brauchst?? Und wieviel Luft dass dann nach dem Aufheizen ist? Das muss ja alles durch das 8mm-Röhrchen !
    Ciao sagt der JoeamBerg

  4. #4
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    Zur Isolierung:
    Wenn der Lack der Kupferlackdrahtes sich beim Löten erst bei solch hohen Temperatur zersetzt, wäre dieser doch genau das Richtige, oder liege ich da falsch?

    Zur Luftmenge:
    Also das mit dem Röhrchen und der Pumpe allein klappt schonmal super, bloß dass ich Heißluft brauche:P
    Und nochmal zum mitschreiben: das röhrchen ist 8cm lang, hat einen Innendurchmesser von 4mm und eine Wandstärke von 1mm. Das passt somit perfekt auf den Schlauchanschluss der Pumpe.
    1,7l pro Minute ergibt einen Volumenstrom von 0,0283l pro Sekunde. Jetzt bräuchte ich irgendeinen Wärmekoeffizienten der Luft nicht wahr?
    Damit würd sich doch dann bestimmt errechnen lassen, wie viel Leistung/Energie pro Sekunde zugeführt werden muss, um die 0,0283l Luft auf 200°C zu erwärmen, richtig?

    DANKE im Voraus

    MfG

    V-Robot

  5. #5
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    Der Lack besteht idR. aus Polyurethan. Dieser Kunststoff ist wenig temperaturbeständig. Wenn sich der Lack zersetzt, löst der sich bereits in Gas auf (er verdampft). Viel früher wird er aber schon weich/rissig/verkohlt oder sonst was. Aber Du kannst es ja testen.
    Die Lufttemperatur durch Rechnungen vorherzusagen halte ich für sehr schwierig, da zu viele Unbekannte im Spiel sind.

  6. #6
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    Ich würde eine Induktionspule basteln.
    Wie hoch der Lack erwärmt werden darf, weiß ich nicht. Es hängt aber immer ab mit welchen Lack der Draht überzogen ist.
    Ich habe Allerdings schon ein Plastik Rohr damit verschmort.
    Was noch möglich wäre, ein kleines Kupferrohr zu nehmen und es zur eine Spule "wickeln".

    Für die Temperaturanzeige würde ich einfach ein Analogen Voltmeter umbauen.

    Mit einem Poti stellst du dann einfach die Spannung ein, die du brauchst.
    Fließt z.b 10 Volt bei 1 Ampere durch den Leiter, erwärmt sich die Luft auf __ Grad.

  7. #7
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    Zitat Zitat von -Mike- Beitrag anzeigen
    Ich würde eine Induktionspule basteln.
    Ich denke der magnetische Fluss im Alu-Rohr ist zu gering für entsprechende Wirbelströhme. Das würde nur mit Eisenkernen gut funktionieren.

  8. #8
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Zitat Zitat von Bernina Beitrag anzeigen
    Ich denke der magnetische Fluss im Alu-Rohr ist zu gering für entsprechende Wirbelströhme. Das würde nur mit Eisenkernen gut funktionieren.
    Ich würde die Wirbelströme einfach mal "weg lassen". Wenn er sowas mit Wirbelströme bauen möchte, dann würde ich ein Kleines Weicheisen Rohr ins Alurohr rein tun.
    Die Induktion erhitzt die Luft. Da warme Luft bekanntlich auch leichte als Kalte Luft ist, würde sie nach oben steigen.

  9. #9
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    So, habe jetzt die spezifische Wärmekapazität von Luft rausgefunden, das sind 1,01 kJ/(kg*K). Das muss ich doch jetzt nur in die Grundgleichung Q=m*c*deltaT einsetzen oder? Wenn ich das tue, erhalte ich als ergebnis den Wert 6,45261225J, was der Wärmeenergiemenge entsprechen sollte, die benötigt wird, um 0,0283l Luft innerhalb einer Sekunde von 25°C auf 200°C zu erwärmen. Stimmt das soweit?

    Danke

    MfG

    V-Robot

  10. #10
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    Die Rechnung könnte hinkommen (hab die Zahlenwerte aber nicht kontrolliert). Das Ergebnis mit 6,5 J/s = 6,5 W klingt auch plausibel.

    Ich würde als Heizer einen Drahtwiderstand im Keramikgehäuse (z.B. 17 W Type) nehmen. Die erlauben auch ein hohe Temperatur des Gehäuses. Wenn der große Typ nicht geht, ggf. auch einfach 2 kleinere hintereinander in das Rohr mit rein.

    Das mit der Induktiven Erwärmung würde schon gehen, aber eher mit einem Edelstahlrohr, als einem Alu Rohr - das Alu Rohr hat zu wenig Widerstand und relativ viel Wärme würde in der Spule entstehen. Wenn man die Frequenz passend wählt braucht man auch keinen Eisenkern. Um per Induktion Luft zu erhitzen braucht es schon recht extreme Bedingungen.

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