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Thema: OPV + FET als Schaltnetzteil

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von ManuelB
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    Hallo,
    Warum dann nicht einen "richtigen" Komparator halt ev. mit Hysterese (sind, wenn ich mir die ApNote vom LM393 anschaue deutlich hochohmiger in der Rückkopplung des Komparators.
    Die Induktivität verzögert ja prinzipiell auch die Spannung am Ausgang (ripple auf der Ausgangsspannung) Die Rückkopplung geschieht ja nach der Drossel. Oder halt was bauen mit fester PWM Frequenz, geht auch diskret (also mit Logik- und Analogbausteinen)
    Ich hatte auch mal einen kleinen mit variabler Frequenz gebaut, hat mir aber nicht wirklich gefallen, weil das teilweise bis in den hörbaren Bereich ging.

    Mfg
    Manu
    "Ja, diese Knusperflocken sind aus künstlicher Gans und diese Innereien aus künstlichen Täubchen
    und sogar diese Äpfel sehen unecht aus aber wenigstens sind ein paar Sternchen drauf..."

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist Avatar von -schumi-
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    So wies aussieht hab ich jetzt die Lösung: Ein Tiefpass im Rückkopplungszweig.

    Wie man sieht wird der FET mit einem schönen Rechteck angesteuert, und der Ausgang schwingt schön mit den +-0.7V der beiden Dioden um die vorgegebene Spannung:
    Bild  

    Warum dann nicht einen "richtigen" Komparator halt ev. mit Hysterese (sind, wenn ich mir die ApNote vom LM393 anschaue deutlich hochohmiger in der Rückkopplung des Komparators.
    Falls das ganze in der Praxis scheitern sollte, werd ichs wohl so machen Bild  
    (Im Moment OPs, weil ich die grad rumfliegen hab^^)

    Alles zusammen funktioniert jetzt schon recht gut, nur das Linarnetzteil schwingt grad wie sau... Werd mir da wohl noch was überlegen müssen ^^

    Viele Grüße und vielen Dank
    -schumi-

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Damit das ein Schaltnetzteil wird, fehlt noch die "Freilaufdiode, damit der Strom durch die Induktivität auch nach dem Abschalten des MOSFETs kontorlliert weiter fließen kann. Die Hysterese der Schaltung ist auch noch reichlich groß (durch die Dioden bestimmt) da hat man also reichlich Rippel am Ausgang.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von ManuelB
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    Mit Komparator geht aber auch Bild  
    Externes Bild anzeigen   

    MfG
    Manu
    "Ja, diese Knusperflocken sind aus künstlicher Gans und diese Innereien aus künstlichen Täubchen
    und sogar diese Äpfel sehen unecht aus aber wenigstens sind ein paar Sternchen drauf..."

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist Avatar von -schumi-
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    Wasserburg am Inn / Bayern
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    Damit das ein Schaltnetzteil wird, fehlt noch die "Freilaufdiode, damit der Strom durch die Induktivität auch nach dem Abschalten des MOSFETs kontorlliert weiter fließen kann.
    Ok, ist eingebaut.
    http://dl.dropbox.com/u/19005544/Bil...teil2-done.png


    Die Hysterese der Schaltung ist auch noch reichlich groß (durch die Dioden bestimmt) da hat man also reichlich Rippel am Ausgang.
    Ich hab noch Germaniumdioden rumfliegen, die werd ich hernehmen.

    Aber anscheinend funktioniert das ganze auch ohne Hysterese und nur mit dem Tiefpass ganz gut:
    http://dl.dropbox.com/u/19005544/Bilder/RN/netzteil3.png
    Ich frage mich blos, warum er erst nach so langer Zeit ins schwingen kommt...


    @Manu
    Welche Aufgabe hat denn R3 bei dir? Und warum die vielen Transistoren? Damit du die Kapazität beim FET schneller laden und entladen kannst?

    Viele Grüße
    -schumi-

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Zitat Zitat von -schumi- Beitrag anzeigen
    Ich frage mich blos, warum er erst nach so langer Zeit ins schwingen kommt...
    Weil dafür muss die (Rausch)spannung in positiver Rückkoplung die Hysterese überwinden. Für schnelles Anschwingen könnte man eine zeitabhängige Hysterese probieren. Bild  
    Geändert von PICture (18.09.2011 um 15:55 Uhr)
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von ManuelB
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    Hallo,
    wenn Du mit R3 den Widerstand vom Komparatorausgang nach +5V meinst, der ist nur drin, weil ich meistens den LM393 als Komparator verwende und der keinen Push-Pull Ausgang hat. Der braucht dann noch einen Arbeitswiderstand. Die vielen Transisoren sind tatsächlich eigendlich nur für dass schnelle Ansteuern. Also Push-Pull (spannungsfolger) niederohmig am Gate, Levelshift um von 5V Komparatorausgang auf 15V Gatespannung zu kommen und eine invertierende Stufe. Ich war zu faul um ins Datenblatt des LT zu schauen und bei der Bezeichnung µPower war ich mir nicht ganz sicher, ob der für 15V geeignet ist und niederohmig schaltet. Daher auch der vorsichtshalber Arbeitswiderstand.
    Hätte man auch alles in der Schaltung testen können, dafür war ich aber auch zu faul Bild  

    MfG
    Manu
    "Ja, diese Knusperflocken sind aus künstlicher Gans und diese Innereien aus künstlichen Täubchen
    und sogar diese Äpfel sehen unecht aus aber wenigstens sind ein paar Sternchen drauf..."

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