Hallo,

@PICture: danke für die praktischen Tipps!

Ich habe noch nie rechnerisch einen Kühlkörper bestimmt. Zum Experimentieren brauch ich aber irgendeine Grundlage und kann dann mit zB Fingerkontakt überprüfen ob das Ding dann doch zu heiß wird oder der Kühlkörper und eventuell auch das Gehäuse kleiner gewählt werden kann.

Bevor ich den IRLZ34N gewählt hatte, habe ich einen ausgeschlachteten MOSFET mit 0,5 Ohm Rds(on) durchgerechnet und bin da auf eine Wärmeleistung von 24 Watt gekommen. Das hätte einen erheblich anderen Kühlkörper erfordert. Bei meiner Unerfahrenheit hätte ich mich da sicher grob verschätzt.

Zitat Zitat von PICture
Wenn d1 MOSFET (vermutlich laut deiner Beschreibung) mit dauerstrom arbeitet, entspricht es der "A" Klasse. Weil die fast permanent entstehende Wärme immer fast gleich ist, wird ein sehr gut leitender Kühlkörper (z.B. Kupferblech) gefragt
Ja, der MOSFET soll ca. 10A Dauerstrom aushalten. Abgesehen von der praktischen Erprobung gehe ich doch davon aus, daß die Angabe des Wärmewiderstandes bei einem gekauften Kühlkörper stimmt und ich nicht noch extra auf "sehr gut leitender" achten muß ?

Wo ich mir sehr unsicher bin, ist die zu wählende Junction Temperatur. Das scheint mir schon eine wichtige Größe zu sein Nimmt man da die maximale im Datenblatt angegebene für die Rechnung und rechnet später beim Kühlkörper nach Faustformel eine Sicherheit ein (wenn ja, welche) oder bei der Junction Temperature schon zB 50% des max. Wertes nehmen?

Gruß
Searcher