Haben die in Tschernobyl vor 25 Jahren bestimmt auch gesagt... "in 25 Jahren passiert sowas nicht mehr".
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Haben die in Tschernobyl vor 25 Jahren bestimmt auch gesagt... "in 25 Jahren passiert sowas nicht mehr".
Ziel sollte es erstmal sein nicht noch mehr zu produzieren.
Aber interessant zu sehen das du das Risiko eingehen würdest zehntausende Menschen ins Unglück zu stürzen.
Ich glaube das wurde in diesem Thread schon mehrmals klar gestellt. Aber man muss sich auch sehr sehr bald über entsorgungs Möglichkeiten
nachdenken den bei einer Stillegung und Rückbau eines Kraftwerkes fallen nochmal 2/3 mehr Radiaktiverabfall an, wie während der Laufzeit
produziert werden. Das Gebäude wird mit jeder Sekunde mehr verstrahlt und das muss ja auch weg!
Ist mir im Moment nach dem neusten Nachrichten vorerst egal. Denach sind aus Gier oder Dummheit oder beides, die Kühlanlagen seit längeren nicht gewartet worden..... Das Wrtungspersonal bekommt seine Anweisungen letztendlich vom Geldgeber und WER das am Ende ist? Aber solche (fälschlich großgezogene Nachtgeburten) www.weit gleich neben ihrem "Sparbuch" erschossen. Das klingt BÖSE, aber zig tausend Bürger aus Geldgier verrecken lassen ist auch nicht besonders nett....Außerdem, wenn ich so etwas höre bin ICH BÖSE sehr BÖSE.
Gruß Richard
@Richard
Bin absolut deiner Meinung! Am besten überlässt man sowas immer den Opfern...
Geändert von PICture (21.03.2011 um 20:19 Uhr)
MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!
Bei der ganzen Atomdebatte wundere ich mich am meisten über die subjektive Risikowahrnehmung der Menschen. Wenn man sich das Todesrisiko durch moderne Technologien ansieht, dann müsste man vor allen Atomkraftwerken sofort jedes Auto und Motorrad abschalten. Jährlich sterben im Verkehr weltweit etwa 1 Million Menschen, In Deutschland waren es letztes Jahr 3657 Menschen, also 10 Menschen am Tag (mehr info: http://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrstote ). Individuelle Mobilität ist etwas Feines, Strom aus der Steckdose aber auch - für den letzteren wollen wir aber anscheinend keinen so offensichtlichen Blutzoll zahlen.
Die Endlagerfrage ist aus politischen Gründen nicht zu klären, nicht aus technischen. Einhunderttausend oder eine Million Jahre ist in geologischen Maßstäben eine kurze Zeitspanne. Ich möchte vermuten, wenn man an 1000 zufällig ausgewählten Orten in Deutschland dreihundert Meter tief bohrt, dann wird der Stein, den man in dieser Tiefe trifft, in 999 Fällen dort schon mindestens eine Million Jahre liegen (Falls das ein Geologe liest, der es besser weiss: ich bitte ausdrücklich um gnädige und kenntnisreiche Richtigstellung dieser These).
Die wirklichen Probleme bei der Atomkraftnutzung entstehen wohl nicht durch die Technik, sondern durch den Mensch, mit den ihm immanenten Eigenschaften, Dummheit, Leichtsinn und Geldgier. Bei Tschernobyl war es mehr Dummheit und Leichtsinn, in Japan vermutlich mehr Leichtsinn und Geldgier.
Der zweite Punkt der mich an der Atomenergienutzung stört, ist die Tatsache, dass die Erschließung regenerativer Energiequellen dadurch verzögert wird. Freilich werden die Solardächer auch mit Hilfe billigen Atomstroms gefördert, aber die wirkliche Wende wird erst kommen, wenn man nicht mehr anders kann, wenn man nämlich aus den fossilen und nuklearen Techniken aussteigt.
@ manf:
Die Idee den Atommüll in einer absinkenden Kontinentalplatte zu verstecken erscheint attraktiv. Allerdings beobachtet man bei solchen Plattenüberschiebungen häufig auch Vulkanismus, man müsste dann schon sicher sein, dass es ausreichend lange dauert, bis der Vulkan unsere Altlasten den Nachfahren vor die Füße spuckt. Einen Vorteil hat der Atommüll schließlich: mit der Zeit wird er ungefährlicher (was man von Kohlendioxid aus fossilen Energiequellen nicht behaupten kann).
Hmmm, habe gerade eben Nachrichten gesehen, ein ganzes Dorf kann sein Wasser nicht mehr trinken, "eine Gefahr für die Menschen besteht aber nicht"........
Der Vergleich Auto/Motorad hingt ein wenig. Da sollte man dann auch die Weltweite Menge an Auto/Motorrädern der www.weiten Menge an AKW's gegenüberstellen UND vor allem auch dessen Opfern seit dem es diese gibt. Was sich allerdings bei der Informations- Politik kaum bewerkstelligen lässt.Ein Schelm der böses dabei denkt...
Andererseits, Panik ist ein schlechter Ratgeber und wird sicher weit mehr Opfer fordern als dessen ursprüngliche Ursache. Da die richtige Mischung an Info finden dürfte nicht gerade leicht sein.
Gruß Richard
Gruß Richard
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