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Thema: [Frage] Radio Detektor bzw Detektor Radio

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Zitat Zitat von Fr34ky Beitrag anzeigen
    ... 10m langen Draht ... die alt bekannte kosmische Hintergrundstrahlung reinbekomme ...
    Die bekannte 3-Grad-Kelvin-Strahlung kriegt man mit dem 10-m-Draht sicher nicht so rein, dass sie sich von dem üblichen elektromagnetischen Schmutz in unserer Atmosphäre in erkennbarer Weise abhebt. Da war das Hörnchen von Penzias und Wilson doch etwas größer:

    Externes Bild anzeigen   

    oder - in einem hübscheren Vergleich mit den beiden Entdeckern hier. UND dieses Hörnchen gab nur eine vage Idee über die Strahlung her (die beiden hatten sie beim Justieren der Empfangseigenschaften als Störung entdeckt), erst COBE und Nachfolger brachten, extraterrestrisch, bessere Ergebnisse.
    Ciao sagt der JoeamBerg

  2. #2
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    Detektor

    Mit deiner Schaltung wirst du wahrschelich zufällig irgendeinen "Elektrosmok" empfangen ... (evtl. ergibt sich aus der Eingangskapazität des ersten Transistors und den Anschlussdrähten der Bauteile / Verdrahtung irgendwie ein LC Schwigkreis).

    Wenn du dir ein Detektorradio bauen willst, solltest du dir einen LC Parallelschwingkreis aufbauen (Drehkondensator und einen selbstgewickelte Spule) - dahinter eine Germaniumdiode (!!! keine Siliziumdiode !!!) zur Gleichrichtung

    Als "Lautsprecher musst du einen Hochohmigen Kopfhörer (2K) verwenden ...

    Als Spule würde ich es mit Klingeldraht und einer leeren Küchenrolle etc. versuchen ...

    Und dann heißt es propeieren ... den Schwingkreis abgleichen (über Drehkondensator oder Mittelanzapfung der Spule)...

    Naja viel Spass ...

    Markus

  3. #3
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    Moin,
    ich habe das Radio ebenfalls nachgebaut. Allerdings mit Spule und kondensator. Um das Signal gut verstärken zu können, solltest du die Primärspule eines Print-Netztrafos oder falls vorhanden eines echten Ausgangsübertragers statt des Kopfhörers anschließen. Dann nimmst du dir einen NF-Transistor (BC547 reicht schon), spannst dessen Basis mittels eines z.B. 22K-Potis(BIAS) vor und hängst die Sekundärseite des Trafos zwischen Versorgungsspannung und mittels Koppelkondensator an die Basis des Transistors. Nun zwischen Versorgungsspannung und Collector den Lautsprecher (achtung, der Transistor wird dabei ja nach Vorspannung ziemlich heiß, weil er im Linearbetrieb arbeitet). Jetzt einschalten und am BIAS-Poti drehen, bis man etwas hört. Dann einen Sender suchen und wieder am Poti drehn, bis sich der bestmögliche Klang einstellt.
    Allerdings ist eine Germaniumdiode Pflicht. Es seidenn, du verwendest die Schaltung ganz unten auf Kainkas Seite.
    Noch besser sollte es mit einer Röhrendiode gehn. Dazu steht auf der Seite auch was.

    Wenn ich im Bezug auf den Verstärker irgendwas falsch geschrieben hab, berichtigt mich. Bei mir hat es so jedenfalls funktioniert.



    EDIT:
    Ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich keinen Drehkondensator zur Hand hatte und deshalb 2 mit Alufolie beklebte Bierdeckel verwendet hab, zwischen welche ich ein Blatt Butterbrotpapier gelegt hab. Durch verschieben der Platten ändert man die Kapazität. Der obere Deckel muss mit einer Wasserflsche o.Ä. beschwert werden, damit beide plan aufeinander liegen und überhaupt eine Kapazität haben.
    Auf diese Weise konnte ich aber nur 2 Sender reinkriegen, einen davon in überraschend guter Qualität.
    MfG Jan

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