Weiter geht's. Dieses Wochenende war wieder mal bastel-intensiv...

Der Drahtverhau ist tatsächlich so geworden, wie ich befürchtet habe:

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Aber es funktioniert! Die Dekade reicht von 0,1µF bis über 25.000µF, dabei liegt die gemessene Restkapazität bei ca. 60 pF und damit deutlich besser, als ich bei diesem Aufbau erwartet habe. Eine Restinduktivität ist mit meinen Möglichkeiten nicht meßbar, muß also kleiner 1 µH sein...
Dafür habe ich die Grenzen meines Kapatitätsmessgerätes ausgelotet: Kalibriert mit einem 1µF-Kondensator (0,5%) kann ich unter ca. 100µF meine Dekade sauber ausmessen und liege bei ca. 3% Toleranz. Danach steigt die Meßungenauigkeit bis auf über 50% an. Bester Effekt: Schalte ich einen kleineren Elko zu dem 10.000µF dazu, sinkt die Gesamtkapazität. Mein Meßgerät ist für die hohen Werte also nur ein Schätzeisen...

In den verbleibenden Platz habe ich ein altes PC-Netzteil als 5V-Spannungsquelle eingebaut. Wie so oft beschrieben: Sowohl das grüne Kabel auf Masse als auch 10Ohm/5W als Grundlast von 5V auf Masse. Das Netzteil läuft sauber an...

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Aber mit den Meßergebnissen bin ich ganz und gar nicht zufrieden: Im Leerlauf (gut, die interne Grundlast ist da...) 5,19V, das wäre o.k. Aber unter Last bricht die Spannung zu schnell ein. Obwohl es laut Typenschild 30A können sollte, werden die zulässigen 4,75V schon bei ca. 10A unterschritten. Wahrscheinlich ist das Teil schon zu alt (ca. 8 Jahre) und die Primär-Elkos werden trocken.
Mal schauen, ob das zweite Teil, was hier noch rumsteht, besser ist. Dann wird dieses hier auf 12V umgebaut...
Netter Nebeneffekt: Damit weiß ich, das meine elektronische Last bis auf ca. 0,35 Ohm herunterregeln kann.

Von außen sieht die fertige Box wirklich gut aus:

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