Hallo,

sicherlich ist der Begriff Vorsteuerung an der Stelle mit dem was ich meine verkehrt - ich war wirklich mies in Regelungstechnik.

Jedenfalls genau diesen Übergang zwischen Steuerung und Regelung mein ich - un die nächste Zeit danach.

Also, ich hab ursprünglich eine Systemidentifikation durchgeführt und mit den Werten über Ziegler-Nichols die Werte für einen PI-Regler bestimmt.

Den D-Anteil hab ich aussen vor gelassen, da es hauptsächlich Reaktionen auf das Messwertrauschen gab und sich auch nur für Ta=1s auswirkten.

Nun will ich mit relativ schwacher zur Verfügung stehender Heizleistung 20 Liter Wasser aufheizen, hierbei werden relativ schwache Anforderungen an die Genauigkeit gestellt.

Leider seh ich hierbei, dass der I-Anteil erst sehr sehr langsam zum tragen kommt, die ohnehin geringe Heizleistung also anfangs nichtmal ganz zum Tragen kommt.

Daher die Idee, unterhalb der Schwelle die Heizung voll anzusteuern.
Bei Erreichen der Schwelle, schalte ich auf Regelung um und lade die Variable e_sum mit dem Wert vor, welchen ich aus vorherigen Tests ermittelt hab.

Meiner Meinung nach ist dieser Wert der, der später zum Halten der Sollspannung notwendig ist.

Nun habe ich durch die Steuerung der Heizleistung beinah die Soll-Temperatur, schalte um auf Regelung und geb dem I-Anteil (über e_sum) den Wert, der "genau der richtige" sein sollte und sehe, dass sich in nächster Zeit der I-Anteil nach unten integriert und sich danach erst wieder langsam hochhechelt.

Auf ein Folgen eines Temperaturprofils kommt es wirklich nicht an, aber gerade dieses erste Einschwingen , oder eher des ersten Teils des Einschwingen möcht ich beschleunigen


Gruß BoGe-Ro