@Yaro:
Beim parallel Schalten von Batterien sollte man aufpassen, da die neuen Batterien eine höhere Spannung haben und damit die alten Batterien aufladen. Die Batterien sind dafür nicht gebaut und können dadurch mit etwas Pech auslaufen oder (insbesondere bei Lithiumbatterien) auch explodieren. Wenn es sich um normale Alkaline Batterien oder um NiMH/NiCD Akkus handelt und die Parallelschaltung nur für kurze Zeit (< 1 min) während dem Batteriewechsel besteht, dann ist das nicht so kritisch. Wenn das Gerät von Laien verwendet wird und die Batterien möglicherweise längere Zeit parallel angeschlossen bleiben, dann sind auslaufende Batterien relativ wahrscheinlich. Schützen kann man sich mit Dioden, die allerdings zu einem gewissen Spannungsabfall führen und damit die nutzbare Batteriekapazität verringern.

@Blobber:
4 Mignon Akkus haben zusammen eine Nennspannung von 4.8 Volt. Wenn die Akkus voll sind, hat man auch bis zu ca. 6 Volt. Wenn die Spannung unter 4 Volt sinkt, dann sind die Akkus nahezu vollständig leer. Wenn du Glück hast, dann läuft die (für 5V ausgelegte) Elektronik direkt mit diesem Spannungsbereich. Wenn du sicher gehen willst, dass die Elektronik immer die gleiche Spannung bekommt, dann brauchst du eine oder zwei Zellen mehr und einen Low-Drop Spannungsregler.

Zum Laden der Akkus brauchst du eine Konstantstromquelle. Die Spannung wird dabei bis auf ca. 1.6 Volt pro Zelle steigen. Statt der Konstantstromquelle kann man den Ladestrom auch durch einen Widerstand (Belastbarkeit beachten, kann heiss werden) begrenzen.

Die Erkennung, wann der Akku voll ist, ist ebenfalls nicht ganz trivial. Man kann ein Verfahren wie Delta U oder (besser) PVD verwenden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ladever....94U-Verfahren

Das ist allerdings nicht ganz trivial zu implementieren (insbesondere wenn gleichzeitig eine schwankende Last angeschlossen ist). Wenn die Lebensdauer des Akkus nicht so wichtig ist, dann kann man auch einfach abschalten, wenn der Akku sich durch das Laden spürbar erwärmt.