Auch von einen Transistor wird nur einen Diodenfunktion (z.B. Basis-Collektor) genutz. Der 3te. Pin bleibt ungenutzt. Die Auswertung ist entsprechend das gleiche. Es ist nur einfacher Transistoren im TO126 oder ähnlich zu finden, wegen der Befestigung. Auch sind Transistoren oft die besseren Dioden und kommen dem Ideal etwas näher, weil saubereres Material benutz wird.
Über das habe ich mich schon etwas informiert und eine Operationsverstärkerschaltung dazu skizziert und berechnet. Ich werde sie noch digitalisieren und etwas nachrechnen, dann stelle ich sie hier zur Diskussion rein.

halten nicht die Kleber, die für Hochleistungs-LEDs verwandt werden ,
nicht locker 200° aus ?
Ich darf keinesfalls an Kesselteilen chemische Substanzen heranbringen. Diese Lösung fällt deshalb aus. Außerdem wird die Waschluke regelmäßig geöffnet, daher muss das Ansetzen mit dem Schlüssel jederzeit möglich sein. Aus diesem Grunde muss der Sensor entfernbar gestaltet werden. Die weiter oben genannte Lösung mit der Schraubzwinge gefällt mir daher besser.

So schlimm sollte die alterung noch nicht sein, Leistungshalbleiter sind schließlich für über 150 C und mehr als Sperrschichtemperatur vorgesehen. Das typischen Limit bei ca. 175 C kommt mehr von Leckströmen.
Ich habe gestern noch etwas im Internet gestöbert und konnte ein Projekt finden, dass sich mit dieser Materie beschäftigt. Die Temperaturmessung mit Si-Halbleitern sollte bis 200 Grad Celsius möglich sein. Außerdem kann man ja mehrere "Sensoren" - also in meinem Fall Transistoren - auf Lager halten und die ganez Sache austauschbar gestalten.

Zum Gehäuse: bei diesen Umgebungsbedingungen würde ich mindestens IP65 nehmen.
Da kommen zb die BOPLA RCP... (gibts bei Reichelt, allerdings nicht ganz billig) in Frage. Die haben einen transparenten Deckel, wo das Display geschützt untergebracht werden kann.
Die Anschlüsse für die Sensoren und die Stromversorgung dann über wasserdichte Steckverbinder, bei denen es Abdeckkappen für nicht belegte Anschlüsse gibt (da kommen etliche Typen in Frage).
Eines habe ich bis jetzt mal sicher beschlossen: Es kommt keine Netzspannung in das Gerät! Das sollte die Sicherheit schonmal beträchtlich erhöhen. Deine Gedanken bezüglich Gehäuse werde ich mir mal durch den Kopf gehen lassen.

Ein alternatives Konzept: an der Lok nur den Sensor+Auswertung anbringen, und dann per Funk an die Anzeige-Einheit, die dann dort platziert werden kann, wo du sie gut ablesen kannst. Dann würde an Sensor ein deutlich kleinerer Akku reichen.
Diese Variante ist sehr interessant. Es wäre auch denkbar, das Gerät dann im Sozialraum zu positionieren, wo ich mich während der Nachtstunden oft aufhalte und Kaffee trinke. Damit weiß ich dann stets die aktuelle Temperatur im Kessel, auch wenn ich nicht gerade vor Ort bin.

Danke für eure rege Beteiligung und die nützlichen Tipps für die Realisierung des Projekts!

Grüße
Thomas