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Thema: Servo - Strombegrenzung notwendig?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
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    Hallo ! ich bin neu hier und habe gleich mal eine Frage:

    in einem Projekt benutzen wir einen "Hitec HS755MG" Servo. Dieser erzeugt aber so viel Drehmoment, daß schon ab und an ein paar Plastikteile gebrochen sind.
    Dabei benötigen wir den Servo nur, um eine längliche Probe durch die Luft zu bewegen. Wenn die Probe dann aber mit einem Gegenstand in Kontakt kommt, kann sie brechen.

    Was würde nun passieren, wenn wir eine Strombegrenzung auf z.b. 100 mA einbauen, so daß der Servo die Probe gerade noch frei durch die Luft bewegen kann, aber sobald die Probe blockiert wird, die Spannungsversorgung des Servos zusammenbricht ?

    was macht der Servo dann? gibt es dann evtl. unberechenbares Reglerverhalten? Kann der Motor oder die Servoelektronik schaden nehmen?

    Ich wollte vorher fragen, bevor wir das mal praktisch testen und dabei potentiell den nicht ganz billigen Servo zerstören...

    Vielen Dank schonmal !

  2. #2
    Moderator Robotik Einstein Avatar von HannoHupmann
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    Der Servo wird trotzdem Schaden nehmen, weil die Massenträgheit dazu führt, dass der Schlag auf die Zahnräder übertragen wird. Da bieten sich andere, mechanische Lösungen an um so etwas zu realisieren. Allerdings kann ich ohne weitere Angaben keine adäquate Lösung offerieren.

  3. #3
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    Hanno, danke für die schnelle Antwort.

    Also, der Aufbau besteht aus dem oben genannten Servo, welcher einen flexiblen Plexiglas-Stab sinusförmig durch die Luft schwenkt. am Ende des Stabes sitzt ein Sensor.
    Der Stab ist flexibel genug, so daß das Getriebe keinen Schaden nimmt. Aber der Servo ist so stark, daß er solange weiterdreht, bis der Stab gebrochen ist.

    genau das soll nun verhindert werden.

    Was würde nun also passieren, wenn man den Servo an eine Konstantstromquelle hängt, welche z.b. 200 mA liefert. genug also, um den Servo mit stabförmiger Probe durch die Kuft zu bewegen, zu wenig, um den Stab soweit zu biegen, daß er bricht.

    Funktioniert das, ohne daß die Servo-Elektronik schaden nimmt (weil die Spannung der Konstantstromquelle dann ja kontinuierlich abnimmt mit zunehmenden Drehmoment, welches der Motor aufbringen muss? ) ?

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Geistesblitz
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    Ich denke mal, dass das der falsche Ansatz ist. Ich würde den Stab einfach flexibel lagern, also so, dass er bei einer Berührung nicht bricht, sondern einfach stehen bleibt. Realisieren könnte man das mit einer Spiralfeder zwischen Servoabtrieb und Stab, wobei sich aber auch mit Schraubenfedern was machen ließe.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von herc Beitrag anzeigen
    . Aber der Servo ist so stark, daß er solange weiterdreht, bis der Stab gebrochen ist.
    Das verstehe ich nicht ganz. Ein Servo ist doch dazu da, etwas bis zu einer bestimmten Position zu drehen, nicht weiter und auch nicht weniger. Dazu braucht man keinen Anschlag. Wenn ein Servo gegen einen mechanischen Anschlag fährt, hat man den falschen Winkel programmiert.

    MfG Klebwax
    Strom fließt auch durch krumme Drähte !

  6. #6
    Neuer Benutzer
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    danke für die antworten.

    wir haben inzwischen einen test gemacht mit strombegrenzung, und es funktioniert. der servo hört ab einem bestimmten Drehmoment einfach auf zu arbeiten, es besteht keine gefahr mehr, die probe / den plexiglasstab zu brechen.

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