Man müßte mal kalkulieren, wie hoch die Spannungen eigentlich werden können. Liegen diese im Milivoltbereich, dann spielen Elektrolyseerscheinungen keine Rolle (bildet sich auch keine Wasserstoffelektrode), was ein Wechselfeld unnötig macht.
Dadurch reduziert sich der Aufwand.

Die Ionenkonzentation spielt m.E. doch eine große Rolle aber eher indirekt.
Betrachten wir mal den Fall eines unbelasteten MHD. Dann laden die zu den Elektroden wandernden Ionen einen Kondensator - gebildet aus den Elektroden und der Gülle als Dielektrikum - auf und zwar umso schneller, ja mehr Ionen vorhanden sind.

Wird dieser Kondensator belastet, fließt ein Strom und der Kondensator entläd sich ja nach Belastungswiderstand (auch bedingt duch den nicht unendlichen Isolationswiderstand. Es bisldet sich ein Spannungsteiler aus dem Meßwiderstand und der Ionenquelle. Diese Ionenquelle ist niederohmig bei hohem Ionenstrom und hochohmig bei kleiner Ionenzahl. Die gemessene Spannung ist direkt proportional.
Durch den Stromfluß und der sie beeinflussenden Viskosität kommt auch der Temperatureinfluß zustande. Die temperaturabhängige Dissoziation spielt sicher auch eine Rolle.

Der Temperatureinfluß wird durch ein magn. Wechselfeld nicht verbessert. Er ist dann eben auf die Meßwechselspannung aufmoduliert.

Falls man sich so einen Sensor mal leistet, kann man das mittels einer Salzlösung, die man viskos macht, sicher sehr einfach testen.