Ist denn der Atmega32 ein muß? Kann es evtl. auch ein Atmega644 sein, falls es aufs DIL Gehäuse ankommt?
Falls Du auf den Atmega32 angewiesen bist, kannst Du ab hier aufhören weiterzulesen.

Mit einem Atmega644:

Da wäre dann die Lösung per Bascom und AVR-DOS die Daten einfach auf eine SD Karte zu speichern. Selbst auf einer per FAT16 formatierten Karte könnte man sogar bis zu 512 Datein im Hauptverzeichnis speichern.

Also zum Beispiel: Pro Tag eine Datei, in dieser Datei einfach per PRINT oder WRITE die Temperaturdaten schreiben im 15 Sek.-Takt.
Etwa so:

OPEN "Dateiname.ERW" for APPEND as #1
write#1,Messwert1,Messwert2,URHZEIT,DATUM
CLOSE #1

sieht dann per Editor in etwa so aus:
23.44,34.23,"12:23","12.10.2008"

Ich setzte gerne auf SD-Karten, da eben unschlagbar preiswert, relativ einfach anzusprechen (per AVR-DOS) und extrem einfach in der Komunikation mit dem PC. Man erspart sich RS-232 oder andere Schnittstellen.

Ich gehe gerade mit einem ATMEGA644 und einer SD-KARTE den umgekehrte Weg. (Daten auslesen) Ich habe auch zuerst an ein EEprom gedacht, dann aber eben das Problem gehabt die Daten noch per RS-232 in den Speicher zu schreiben oder zu lesen. Davon ab kann man die mit obiger Routine erzeugten Dateien mit Leichtigkeit in Excel einlesen oder per ODBC als textbasierte Datenbank nutzen.

Wenn man dann noch so Vergnügungssüchtig ist und dem Projekt eine DCF-77 oder andere Echtzeituhr verpasst wird es schon langsam edel.

Ich denke für Temperaturen jedoch zu Aufwendig, da sind ja fertige Thermologger preiswerter. (Natürlich nicht wenn man es auf jeden Fall selber machen will )


Gruß,

Stephan