Das Signal muss so aussehen: ___-_______________-_____....

Die Zeit von L->H Flanke is ungefähr 20ms. Die meisten Servos vertargen ohne Probleme 15-200ms! Der H Pegel liegt für 1-2ms an, wobei 1.5ms (normalerweise) die Mittelstellung ist. Dieses Signal sollte auf die uSekunde genau sein! Viele Servos vertragen hoer auch nur 1.2 bis 1.8ms für volle 120 Grad.

Die Verkabelung ist bei diesen Frequenzen ziemlich unkritisch. Wichtig ist, dass genug Strom zur Verfügung steht. Bei einem mittelgrossen Hexabot sind das in den Spitzen schon mal locker 6x3x2A, also 36A und mehr! Denk an den Zuleitungsquerschnitt! Digitale Servos sind da sehr pingelig, aber auch analoge Servos laufen Dir davon. Auf dieser Leitung gleichzeitig einen uC zu betreiben ist unmöglich.

Bei deinem Testaufbau solltest Du erstmal nur einen Servo anschliessen, und wenn der perfekt läuft, dann immer nur einen weiteren dazu stecken und wieder unter Last testen.

Modellbauservos sind meist billigste Massenware aus irgendeiner Spielzeugfabrik in China und werden von den gleichen Leuten zusammengeschraubt, die am nächsten Tag Quitscheentchen auf Funktion testen. Erwarte da bitte keine gradgenaue Positionierung, zumal sich beim unvermeidlichen Erwärmen des Servos eh alle Werte wieder um 3 Grad verschieben.

Das mag bei 60 Euro teuren Roboterservos anders sein, aber beim 20 Euro teuren Massenservo ist das definitiv genau so - die 5 Euro Teile kommentiere ich erst garnicht, denn die verlieren in nem Hexa nach dem ersten paar Schritten eh alle Zähne.