Das stimmt schon, es treten beim Serienschwingkreis Spannungsüberhöhungen an L und C auf. Doch da Uc und Ul genau gegengleich sind, merkt man nach außen hin nix davon, außer dass die Impedanz(Wechselstromwiderstand) minimal wird(nämlich auf R schrumpft).Zitat von niki1
Ich hab dir mal die Spannungsverläufe beim Einschwingvorgang eines Serienschwingkreises angehängt, blau ist Uc, rot Ul. Da siehst du sehr schön wie die beiden Verläufe gegengleich sind(bei Resonanz).
Wenn du Uc oder Ul anzapfst, kannst du je nach Dämpfung viel höhere Spannungen messen als die Eingangsspannung. Beachte aber, dass du diese Spannungsanzapfungen nicht allzu sehr belasten darfst weil du sonst den Schwingkreis veränderst.
Die Spannungsüberhöhung kannst du recht einfach berechnen:
Güte Q= (1/R) * Wurzel(L/C)
Und wenn du nun die Eingangsspg. mit der Güte multiplizierst, so erhältst du die Spannung an L und C bei Resonanz: U=Uein*(1/R) * Wurzel(L/C)
Lesezeichen