Mit dem Eingangswiderstand ist das dtenblatt auch etwas verwirrend. Einerseits steht da Eignagswiderstand von typisch 100 MOhm. Andererseits aber auch ein Leckstrom von maximal 1 uA und ein Empfohlener Widerstand der Quelle von unter 10 KOhm. Der Leckstrom wird in aller Regel deutlich kleiner sein als der angeben Maximalwert, vor allem wenn die temperatur nicht zu hoch ist. Wenn es bei hochohmigen Quellen auf eine genaue Messung ankommt ist das aber einen echte Begrenzung und man muss ggf. einen externen OP vorschalten.

Der andere Grund für die 10 KOhm empfehlung für den Eingang ist die kurzzeitige Belastung des Eingangs durch die Sample and Hold Stufe. Man kann sich bei hochohmigen Signalen etwas helfen indem man einen Kondensator von ca. 1-10 nF an den Eingang legt. Allerdings wirkt das dann als Tiefpass und schnelle Signale werden etwas verändert.

Als Schutzdioden wären z.B. 1N4148 oder wenn man keine Angst vor SMD hat auch BAV199 geeignet. Die 1N400x Serie geht auch, hat aber mehr Leckstrom (vergleichbar mit dem AD Eingang). Zu lamgsam ist nicht das Problem, den langsam bezieht sich auf das Ende des Stromflusses und das ist unkritisch. Schnell leiten tun alle Halbleiterdioden.