Zitat Zitat von mare_crisium
Du projizierst ein räumlich periodisches Lichtmuster, nennen wir's mal ein Lichtraster, auf eine Oberfläche. Dann machst Du ene Abbildung der Projektion. Auf der Aufnahme verzerren Oberflächenrelief und Perspektive das Raster. Du willst aus Verzerrung des Lichtrasters, dessen originale Helligkeitsverteilung Du ja kennst, auf das Oberflächenrelief zurückschliessen. Stimmt's so?
So ähnlich, ja...
also es geht hier um aktive Triangulation (3D-Bilderfassung), wobei mich nur die Verschiebung der einzelnen Kästchen in X-Richtung interessiert (identifiziert werden die Kästchen durch ihre Farbe).


Angenommen Du projizierst das Lichtraster auf eine ebene Fläche und fotographierst das Ganze. Dann kannst Du mit einer einfachen Transformation des Rasters die Helligkeitsverteilung im Bild berechnen. - Dann projizierst Du das Raster auf eine Oberfläche mit Relief und machst wieder eine Aufnahme.
Und genau da liegt das Problem...
idealerweise sollten alle notwendigen Informationen aus einer einzigen Aufnahme gewonnen werden. Zusätzliche Aufnahmen sollen nur dann gemacht werden, wenn sich entweder die Position der Kamera relativ zum Beamer ändert, oder wenn eines der beiden Geräte durch ein anderes Modell ersetzt wird. In diesem Fall kann (bzw. muss) zu Justagezwecken ein Feld mit Passmarken aufgenommen werden, deren Abstände bekant sind. Solange sich am System selbst aber nichts ändert, soll für jedes Objekt eine einzige Aufnahme genügen (dadurch wird man nicht auf einen Beamer/Webcam-Aufbau beschränkt sein, sondern kann z.B. genausogut auch einen Diaprojektor in Kombination mit einer Spiegelreflexkamera verwenden).


Mit Verfahren die mehr als eine Aufnahme benötigen kann ich daher leider nichts anfangen



Ich muss also weiterhin versuchen entweder Bild 3 oder Bild 4 aus meinem letzten post zu segmentieren (wobei natürlich möglichst nicht allzu viele "falsche" Segmente entstehen sollten, also solche die nicht einem Kästchen entsprechen).