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Erfahrener Benutzer
Begeisterter Techniker
Hi,
als ich den Beitrag geschrieben habe, dachte ich, dass danach jedem klar wäre, dass eine derartige Batterie einfach unmöglich ist. Es ist einfach ein Witz.
Die 75 g Tritium in der H-Bombe stimmen in etwa. Die Art der Energiegewinnung bei der H-Bombe ist aber eine gänzlich andere als die bei der Betavoltaik. Bei der H-Bombe werden u.a. Tritum und Deuterium zu Helium verschmolzen. Das ist eine Kernfusion und liefert 17,6 MeV und damit etwa 1000 mal mehr Energie als bei der Betavoltaik zur Verfügung steht. Bei der Betavoltaik wird nur die kinetische Energie des Elektrons bzw. der Betastrahlung ausgenützt. Keine Kernfusion oder Kernspaltung. Egal in welcher Form das Tritium verpackt ist, als Element, in überschwerem Wasser oder in Metall gebunden, irgendwie wäre es immer möglich das Tritium wieder zu extrahieren. Und das in die Wasseraufbereitung oder ein Wasserschutzgebiet gekippt. Einfacher könnte man es Terroristen nicht mehr machen.
Die Zahlen zur Radioaktivität stimmen. Man brauch sich das ja nur vorzustellen: Jemend trinkt überschweres Wasser mit 75 g Tritium. Die 50 W welche ansonsten im Notebook verbrutzelt werden, fallen dann infolge der Radioaktivität komplett im Körper an, eben da ja Betastrahlung nur kurze Reichweite hat. Der Mensch ist wirklich innerhalb kürzester Zeit mausetot und zwar auf eine nicht ganz angenehme Art und Weise. Allein der Vergleich mit Tonnen von Radium welche eine entsprechende Radioaktivität haben, sollten jedem zu denken geben.
Also meine Zahlen stimmen. Und eine solche Batterie für Notebooks ist einfach ein kompletter Witz. Im Zeitalter des Internets sollte man wirklich alles hinterfragen !
Christian
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