Zitat Zitat von deSilva
Zitat Zitat von Burkart
Entscheidend ist, dass dadurch vielleicht ein gutes Expertensystem entstehen kann, aber keine KI, die wirklich intelligent ist (also selbst gelernt auf der Welt gelernt hat u.ä.)
Ja und Nein...
(1) Ich wollte in meiner Argumentation in erster Linie auf die Frage eingehen: Was kommt nach dem Menschen? In Bezug auf Geschwindigkeit des "Lernen".. Sicher gibt es hier einige wie mich, die noch ohne Internet Daten beschaffen mussten, indem sie stunden- oder tagelang in Bibliotheken saßen oder auf die "Fernleihe" warteten Bild  
Ok, die Lerngeschwindigkeit wird KIs sicher eine andere bzw. KI-spezifische(re) sein. Ob nun immer schneller, sei dahingestellt. Klar, wenn sie sich Infos digital holt, mag sie wesentlich schneller sein. Wenn sie allerdings auf die Umwelt angewiesen ist... ist halt eine Frage ihrer Programmierung, ihrer "Sinne" und deren Eingabeverarbeitung usw.

(2) Da wir nur sehr unklare Vorstellungen davon haben wann "Bewusstsein" oder (analytische) "Intelligenz" entsteht, könnte es sein, dass dies einfach schon durch so einen Masseneffekt geschieht.. oder wenigstens erleichtert wird... Insbesondere "trial- and -error" (auch wenn dies ein extrem uneffektives Verfahren ist) ist perfekt zu parallelisieren...
Ich denke, es ist entscheidener, was wir für Bewusstsein u.ä. halten bzw. akzeptieren. Bei "Intelligenz" ist unsere Akzeptanz ja eher rückläufig: Waren z.B. Suchverfahren früher noch KI, sind sie heute "normale" Algorithmen - und insofern auch Schach immer weniger intelligent, je genauer man die Algorithmen kennt.
Sicher ist "trial- and -error" für Wissensgewinnung hilfreich, aber ich sehe nicht, wie daraus durch Zauberei (Masseneffekt) Bewusstsein und so was wird.